Die Pferdelords und das Volk der Lederschwingen von Michael H. Schenk

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Die Pferdelords und das Volk der Lederschwingen von Michael H. Schenk

Originalausgabe erschienen 2009, 480 Seiten.ISBN 3899416724.

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In Kürze:

Lange Zeit blieb das kleine Volk der Lederschwingen in seinen geschützten Bergen von den Kriegen der anderen Völker verschont. Doch nun geht der lebensnotwendige Gelbstein zu Neige. Der junge Schwingenreiter Anschudar und seine Lederschwinge Showaa sind ausersehen, fern im Norden nach einem neuen Horst zu suchen. Zugleich kündigt sich in den Marken des Pferdevolkes ein ungewöhnlich harter Winter an. Selbst die Weißen Sümpfe gefrieren und eröffnen eine Passage in das Land des Schwarzen Lords. Erstmals besteht die Möglichkeit, den Kampf in dessen Reich hinein zu tragen.

Ihre Meinung zu »Michael H. Schenk: Die Pferdelords und das Volk der Lederschwingen«

M.Reinsch zu »Michael H. Schenk: Die Pferdelords und das Volk der Lederschwingen«31.10.2012
Wieder sind 3 Jahre seit dem letzten Abenteuer vergangen ...Ein sehr starker Winter bringt die Alnoer Reiterei auf die Idee, zusammen mit den Pferdelords den Krieg zu den Orks zu tragen. Dies soll durch das Zufrieren der Sümpfe bei Merdona (Hauptstadt der Ostmark) möglich sein. Nedeam wird als "Voraustrupp" nach Merdorat, einer alten Festung tief im Feindesland geschickt. Zugleich wollen sich die Pferdelords mit der Alnoischen Reiterei verbünden, um ein starkes Heer auf die Beine zu stellen und die ­Orkfestung Cantarim zu erobern. Aber keiner hat mit Garwin, dem verstoßenen Sohn von Garodem, dem toten Pferdelord der Hochmark gerechnet! Durch ein geschicktes Intrigenspiel stört er die beginnende Allianz. Zugleich sendet der Dunkle Herrscher, Mehrer Orklegionen nach Merdorat um dort begehrtes Alteisen zu sammeln...

Diesmal vertieft sich Hr.Schenk etwas zu stark in die Problematik zwischen Fangschlag und Einohr - sicher ist es immer wieder zum Schmunzeln, wie die Beiden nicht zueinanderfinden, bzw. mit welchen gewagten Thesen Einohr seine Feigheit beschönigt, aber unterm Strich ist es zu viel!
Dazu kommt auch, dass die Namensgeber dieses Bandes (die Lederschwingen), nur sehr kurz abgehandelt werden. Schnell merkt man zwar, dass sich Hr.Schenk sehr viele Gedanken zu dieser Symbiose (Reiter/Schwinge) und vor allem zu den Lederschwingen (Verdauung, Waffengebrauch, Symbiose zum Reiter) gemacht hat, aber wirklich kapitelfüllend sind Sie nicht. Viel eher kommen Vergleiche zwischen Alnoischer Reiterei und den Pferdelords auf.
Interessant ist, dass nun endlich auch die Orklegionen dazu lernen und neue Rüstungen und Kampftaktiken anwenden.
Wodurch diesmal auch ein hoher Blutverlust aufseiten der Pferdelords zu verbuchen ist.
Wie immer macht es Spaß, die gut ausgearbeitetn Charaktere durch ihre, angenehm zu lesenden, Abenteuer zu begleiten. Aber aus den vielen Handlungssträngen hätte er viel mehr machen können, denn allein ein verräterischer Pferdefürst (Garwin), kann die Marken schwerer schädigen, als hier beschrieben ...
Fazit: Angenehm und leicht zu lesen, wollte Hr.Schenk hier zu viel - aus diesem Buch hätte er gut 2 machen können und hätte immer noch genug Story erhalten.
82° Micha
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