Die Pferdelords und der Ritt zu den Goldenen Wolken von Michael H. Schenk

Buchvorstellungund Rezension

Die Pferdelords und der Ritt zu den Goldenen Wolken von Michael H. Schenk

deutsche Ausgabe erstmals 2016, 704 Seiten.ISBN 3939139203.

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In Kürze:

Mit Band 12 findet die Reihe um „Die Pferdelords“ ihren Abschluss und Höhepunkt. Erneut bedroht der Schwarze Lord mit seinen Verbündeten die Sicherheit der Grenze, als eine Delegation der Elfen den Pferdefürsten Nedeam aufsucht. Sie eröffnet ihm den wahren Grund, warum ihr Volk sein Land verließ. Nun wird eine Gefahr deutlich, mit der niemand gerechnet hatte und die Freund und Feind gleichermaßen bedroht. Nedeam gelingt es, einen erneuten Bund zu schmieden, dessen Ziel das nackte Überleben ist. Dann erhält der Pferdefürst unerwartet die Einladung zu einem persönlichen Treffen mit dem Schwarzen Lord. Endlich erfährt er den Grund des langen Krieges, doch der Kampf ist nicht mehr aufzuhalten. Erneut stehen die Pferdelords einer erdrückenden Übermacht gegenüber, aber sie können nicht mehr weichen. So nehmen sie den Kampf auf und mancher wird dabei seinen letzten „Ritt zu den goldenen Wolken“ antreten. Das Schicksal wird dabei überraschende Wendungen bereithalten.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Abschluss einer grossartigen High-Fantasy Reihe aus deutschen Landen“76

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Jahrzehnte haben wir den Pferdelord Nedeam dabei begleitet, wie er gegen die Ork´schen Angreifer des Dunklen Lords zu Felde zog, immer wieder anderen Völkern zu Hilfe eilte und die Pferdelords unter seiner Führung einte. Nun aber droht dem Land, dem er und seine gefallenen, wie lebenden Kameraden so viel gegeben und geopfert haben der Untergang. Der Älteste der Elfen bittet seinen Schwiegersohn zu sich, um ihm zu offenbaren, warum die Elfen das Land verlassen haben.

Erdbeben drohen, gewaltige Erschütterungen, die keinen Stein auf dem anderen lassen werden, die zur Vernichtung des ganzen Kontinents führen werden. Rettung verspricht nur der Bau einer Flotte und die Flucht.

Die Meldereiter unterrichten die freien Völker und auch die Orks bekommen von der drohenden Vernichtung Wind. Da ihnen die Fähigkeiten zum Bau von Schiffen fehlen müssen sie, um ihr Leben zu retten, die Schiffe der freien Völker in ihre Hand bekommen – so droht, noch bevor die Erdbeben die Zivilisationen der freien Völker vernichtet eine ganz andere Gefahr – die Orks blasen zum Sturm – und dieses Mal werden, können sie nicht zurückweichen …

Eigenständigkeit und Beharrlichkeit – Merkmale von Schenk wie seinen Pferdelords

Michael H. Schenk schließt mit diesem, dem zwölften Band seine Reihe um die Pferdelords ab. Als er vor Jahren, damals noch im Mira Verlag seinen High-Fantasy-Zyklus begann, hätte wohl kaum ein Leser vermutet, dass er seinen Plan, ein Dutzend zusammenhängende Romane vorzulegen, wirklich umsetzen würde. Was als Herr der Ringe Hommage begann, entwickelte schon bald ganz eigene Züge. Schenk bemühte sich erfolgreich uns die unterschiedlichen Völker seiner Welt vorzustellen, jedes mit einer eigenen Historie mit Bräuchen und Überlieferungen auszustatten und uns so eine sehr detailreiche und vielfältige Welt vorzustellen.

Dass Mira die Reihe, bedingt durch eine Neukonzeption auf die Romace Fantasy einstellen wollte, sorgte dafür, dass sich der Autor für eine Fortsetzung ein neues Label suchte. Im Arcanum Verlag fand er dann Aufnahme. Als dieser letztes Jahr seine Pforten schloss, schien es für den Abschlussband düster auszusehen. Dem Engagement Erik Schreibers ist es zu verdanken, dass Arcanum nochmals von den Toten auferstand und in Kooperation mit Schenks neuer verlegerischer Heimat Saphir im Stahl den umfangreich Abschussband vorlegt. Und es ist ein würdiges Finale geworden.

Einmal mehr greift der Autor die Besonderheiten seiner erdachten Völker auf, schildert ihre Ressentiments, ihre Unterschiede und den mühevollen Weg sie zu einen. Auch die Truppen des Dunklen Lords werden wieder dezidiert beschrieben, es warten jede Menge packender Kämpfe, dramatischer Wendungen und aufopfernde Helden darauf, dass wir ihnen ein letztes Mal ins Abenteuer folgen.

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