Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes von Michael H. Schenk

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Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes von Michael H. Schenk

Originalausgabe erschienen 2011, 571 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:

Als in der nördlichen Öde von Rushaan eine Gruppe Zwerge erschlagen wird, brechen die Pferdelords auf, um den Spuren der Mörder zu folgen. Der Weg führt nach Norden, in das Land des ewigen Eises. Doch das ferne Land Julinaash hält manche Überraschung bereit. Ein tropisches Land, geteilt durch den Krieg zwischen den Geschlechtern und bedroht von einem heimtückischem Plan unheimlicher Wesen. Wieder einmal müssen die Pferdelords um ihr Leben kämpfen, aber die Nachtläufer des Todes scheinen unbesiegbar.

Ihre Meinung zu »Michael H. Schenk: Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes«

M.Reinsch zu »Michael H. Schenk: Die Pferdelords und die Nachtläufer des Todes«28.12.2012
In den kalten Öden von Rushaan wird eine Gruppe Zwerge ermordet und Ihres geschürften Goldes beraubt.
Beim Wachwechsel in der neuen "Nordfeste" (die über den Pass nach Rushaan von Zwergen und Pferdelords bemannt wird), erfährt Nedeam (Erster Schwertmann der Hochmark) von der Tat und zieht los um die Schuldigen zu finden.
So gelangen Sie nach Julinaash, einem (durch heiße Quellen verursachten) Dschungelgebiet, in dem sich Männer und Frauen in zwei Lager gespalten haben. Doch neben den menschlichen Bewohnern Julinaashs leben dort auch die "Nachtläufer des Todes", eine alte Rasse, die es nun an der Zeit sieht, die Herrschaft über Julinaash zu erringen!
Zwar scheuen Sie das Sonnenlicht, doch dafür sind Sie mit normalen Waffen nicht zu verletzen....
Herr Schenk präsentiert hier seinen, mit 571 Seiten, bisher längsten "Pferdelords-Roman".
Wie immer ist die Geschichte angenehm zu lesen und der leichte Spannungsbogen verstärkt sich im Laufe des Romans.
Seinen beiden Hauptfiguren (Nedeam und Llaranya) hat der Autor den Zwerge Maratuk (ein Axtschläger der gelben Kristallstadt) an die Seite gestellt. Mir hat es viel Spaß gemacht, auf diese Weise wieder etwas mehr über Herrn Schenks Zwerge zu erfahren (auch wenn Maratuk manchmal zum "running Gag" ausgebaut wird).
Auch die Idee der Geschlechtertrennung zeigt wieder einmal sein Interesse am menschlichen Verhalten (zumal es einen indirekten Vergleich zum Leben/Verhalten der Schwertmänner aufzeigt, die ja auch keine Frauen ehelichen dürfen).
Die Basis, der Geschichte bildet dann auch wieder einmal "Gemeinsam sind wir stark!" - was in einer großen Schlacht (von Denen es diesmal sehr wenige gibt), erwiesen wird.
Anzumerken ist noch, das Hr. Schenk auch Diesmal wieder Zeichen für eine vergangene, sehr hoch entwickelte Technologie, aufzeigt (eiserne Pferde = Panzer), so wie bei den Paladinen "Flugzeuge" und "Laserwaffen" auftauchten.
Leider tauchen für mich einige Fragen und Ungereimtheiten auf, aber vielleicht klären Diese sich ja in den Folgebänden !?
Fazit: Band 10 der Pferdelords-Reihe bietet neben seinen bekannt sympathischen Protagonisten,dem sehr flüssigen Schreibstil und der interessanten Story, auch wieder einige interessante Einblicke in menschliches Verhalten!
Kurzum, ein Buch das wieder einmal Spaß machte zu lesen...
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