Michel Bernanos

Michel Bernanos wurde am 20. Januar 1923 in Fressin (Pas-de-Calais) als Sohn des bekannten katholischen Romanciers und Antifaschisten Georges Bernanos geboren. Nach der Besetzung Frankreichs ging der Fünfzehnjährige 1938 mit den Eltern und den fünf Geschwistern nach Brasilien ins Exil. Mit neunzehn Jahren musterte Michel Bernanos 1942 als Marinesoldat auf einem U-Boot-Jäger bei den Freien Französischen Streitkräften unter General De Gaulle an und nahm an der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 teil. Nach dem Krieg kehrte er nach Brasilien zurück und arbeitete zwei Jahre lang auf einer Kautschukplantage am Amazonas. 1948 zog er auf Bitte seines todkranken Vaters hin wieder nach Frankreich, arbeitete zwei Jahre lang als Angestellter einer Erdölgesellschaft und danach in verschiedenen Tätigkeiten. Er heiratete und wurde Vater einer Tochter. Mit einundvierzig Jahren setzte er am 24. Juli 1964 seinem Leben im Wald von Fontainebleau selbst ein Ende.

Phantastisches von Michel Bernanos:

  • (1967) Terra infernalis Rezension
    La montagne morte de la vie
  • (1996) Le cycle de la Montagne morte de la vie
  • (1996) On lui a fait mal
  • Storysammlungen
    • (1987) La Forêt complice