Engelskuss von Nalini Singh

Buchvorstellungund Rezension

Engelskuss von Nalini Singh

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „Angels\\\' Blood“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 432 Seiten.ISBN 3802582748.Übersetzung ins Deutsche von Petra Knese.

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In Kürze:

Die Vampirjägerin Elena Deveraux wird von dem ebenso charismatischen wie gefährlichen Erzengel Raphael angeheuert. Diesmal ist es jedoch kein entflohener Vampir, den sie aufspüren soll, sondern ein abtrünniger Erzengel. Um den Auftrag erfüllen zu können, muss Elena bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gehen – und darüber hinaus! Zugleich weckt der übermenschliche Raphael eine ungeahnte Leidenschaft in ihr. Doch seine Berührung könnte für Elena den Tod bedeuten, denn im Spiel der Erzengel zahlen die Sterblichen den Preis!

Das meint Phantastik-Couch.de: „Das Blut der Engel ist gefährlich“60

Fantasy-Rezension von Anja Helmers

Gottähnliche Wesen mit Flügeln, angeführt vom Kader der zehn Erzengel, herrschen über die Welt. Um Unsterblichkeit zu erlangen, lassen sich Jahr für Jahr Menschen freiwillig von den Engeln in Vampire verwandeln. Der Preis dafür ist hundert Jahre Frondienst.

Elena Deveraux arbeitet als Vampirjägerin für die Gilde der Jäger. Dank ihrer angeborenen Gabe spürt sie vertragsbrüchige Vampire anhand ihres Geruchs auf. Als Erzengel Raphael, Herr über New York und ganz Nordamerika, sie für eine Spezialaufgabe anfordert, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Raphael ist zwar strahlend schön, aber ebenso arrogant und noch dazu unmenschlich grausam und gefährlich. Hin und her gerissen zwischen irrationaler Faszination und rationaler Vorsicht, beginnt für Elena nicht nur eine gefährliche Jagd, sondern auch eine emotionale Achterbahn.

Neue Helden braucht das Land

Nach Gestaltwandlern und Vampiren könnten Engel die neuen Lieblinge der romantischen Fantasy werden. Speziell zugeschnitten auf eine hauptsächlich weibliche Leserschaft, sprießen Romane mit titelgebenden Engeln wie Pilze aus dem Boden. Nalini Singh springt mit dem ersten Band ihrer Gilde der Jäger-Reihe geschickt auf diesen Zug auf. Mit 427 Seiten nicht zu lang, flüssig zu lesen, kommt Engelskuss routiniert daher. Die Figurenzeichnung bleibt völlig im Genre, das Hauptaugenmerk liegt auf den beiden Protagonisten Elena und Raphael, die Nebenfiguren bleiben mehr oder weniger blasse Statisten für den Paarreigen.

Der Roman zieht seine Spannung hauptsächlich aus der sich langsam aufbauenden Liebesbeziehung, dem Prickeln zwischen Elena und dem Erzengel. Die Jagd nach dem abtrünnigen Erzengel Uram und die Aufklärung der Morde entwickeln sich nicht allzu spannend, obwohl nicht an brutalen und blutigen Szenen gespart wird. Der erotische Anteil hält sich bis auf eine Szene in Grenzen, aber diese ausgewalzte Liebesszene ist sicherlich von vielen Leserinnen genau so erwünscht.

Die Idee einer von machtgierigen Erzengeln dominierten Menschheit mutet auf den ersten Blick neu an. Beim Lesen kamen mir allerdings die beschriebenen Erzengel wie eine Kreuzung aus allzu Bekanntem vor. Frei nach dem Motto: man nehme aus erfolgreichen Vampir- und Gestaltwandler-Serien einige Eigenschaften der Helden, schüttle einmal kräftig und fertig ist die neue Lichtgestalt. Mit Engelsstaub überpuderte Vampire, die ihre Beißerchen gegen Flügel getauscht haben.

Ärgerliche Klischees und austauschbare Schauplätze

Elena hat sich mit ihrem Vater überworfen, weil sie sich nicht den Geboten einer blaublütigen Familie unterwerfen wollte. In den Augen ihres Vaters ist es Sinn und Zweck einer Tochter, durch eine Heirat den Besitz seines Imperiums zu mehren. Elenas Mutter und zwei ihrer Schwestern sind tot. Das traumatisches Erlebnis in ihrer Kindheit und der Konflikt mit ihrem Vater sind wichtige und logische Elemente für Elenas Charakterzeichnung. Sie fesseln den Leser an die Hauptfigur und bringen spannende Aspekte in den Handlungsverlauf. Das Klischee einer adligen Tochter ist allerdings völlig überflüssig und wirkt einfach nur kitschig.

Nalini Singh wählt das moderne New York als Handlungsort. Elenas Wohnung liegt in Manhattan, mit Blick auf den imposanten Erzengelturm. Allerdings beschränken sich die Beschreibungen der städtischen Landschaft, der Tatorte und ihrer Umgebung aufs Notwendigste. Man bekommt als Leser kein Gefühl dafür, dass es sich um New York dreht, sondern es hätte genauso gut in einer anderen modernen Großstadt geschehen können. Details der Inneneinrichtungen werden dafür teilweise ausgiebig geschildert, und ebenso das Äußere der Protagonisten wird dem Leser wiederholt ins Gedächtnis gerufen.

Ja, ich weiß, dass Raphael unglaublich blaue Augen hat und von überirdischer Schönheit ist, möchte man nach gefühlter tausendfacher Wiederholung dieser Attribute, aufschreien. Und zum ´Unwort’ des Romans würde ich ´männlich' wählen. Sätze wie: Voll männlichen Feuers war sein Blick, ebenso wie: Rau erklang Raphaels Lachen, männlich überlegen, das tut einfach nur weh. Warum die Autorin mit solchen Kombinationen wie männlich überlegen, männlich leidenschaftlich etc. immer wieder betonen muss, dass der Erzengel ein Mann ist, entzieht sich meinem Verständnis.

´Engelskuss’ wird sicherlich von vielen Leserinnen geliebt und verschlungen werden, denn der Roman gehört trotz meiner aufgeführten Kritik nicht zu den schlechtesten seines Genres. Die Autorin beherrscht ihr Metier und weiß, was die Leserinnen von ihr erwarten. Elena ist eine sympathische Heldin, stark, intelligent und gefühlvoll. Die Diskrepanz zwischen ihrem teilweise unprofessionellen Verhalten und der aufgestellten Behauptung, sie wäre die beste Jägerin der Gilde, mag man der Autorin ankreiden, aber das macht die Figur menschlicher. Der schöne Raphael bietet genug Projektionsfläche für romantisch veranlagte Herzen. Es bleiben genügend unaufgeklärte Punkte und lose Fäden für die nächsten Bände.

Ihre Meinung zu »Nalini Singh: Engelskuss«

PMelittaM zu »Nalini Singh: Engelskuss«05.07.2014
Die Welt wird von Erzengeln beherrscht. Elena gehört zur Gilde der Jäger, die abtrünnige Vampire jagt. Eines Tages erhält sie vom Erzengel Raphael den Auftrag, einen anderen Erzengel zu jagen, ablehnen ist nicht möglich und so muss Elena sehen, wie sie diesen mehr als lebensgefährlichen Auftag meistern kann.

Der Roman ist der Beginn einer Serie über die Gilde der Jäger. Mich hat diese wirklich sehr interessante Idee, die sich die Autorin hier hat einfallen lassen, sofort angesprochen. Ich finde Engel als Buchcharaktere sehr spannend, dazu gibt es hier eine neue Erklärung für die Entstehung von Vampiren und mit der Gilde der Jäger kommen Menschen ins Spiel, die besondere Fähigkeiten haben. Leider hat Nalini Singh mich mit der Umsetzung dieser Idee enttäuscht. Statt die Vorteile der Geschichte zu nutzen, verfängt sie sich darin, unbedingt eine Liebesgeschichte unterbringen zu müssen, statt einer spannenden Geschichte erzählt sie zu viel von einem sehr konstruiert wirkenden Liebesdrama.

Die Charaktere sind eher durchwachsen gestaltet. Elena ist mir zu stereotyp, sie ist die toughe aber einsame Frau, die sich dagegen sträubt, sich zu verlieben, dann aber mit Haut und Haaren verfällt. Sie agiert oft unüberlegt und ist recht zickig im Umgang mit anderen, speziell Männern und ganz besonders Raphael. Raphael wirkt zunächst recht düster und bedrohlich und hat noch einiges an Hintergrundgeschichte, das noch nicht erzählt wurde (was sich sicher in den weiteren Romanen nach und nach ändern wird). Dass er sich in Elena verliebt und für sie sogar Opfer bringt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Unter den weiteren Charakteren gibt es einige, die ich recht interessant finde, aber auch einige, die eher Klischees bedienen.

Die Liebesgeschichte nimmt für mich viel zu viel Platz ein, was leider immer wieder zu Langeweile führt, die genretypischen Sexszenen wirken auf mich deplatziert und überhaupt nicht erotisch, mir scheint, sie wurden nur eingefügt, weil es „eben sein muss“. Dass sich Engel und Jägerin ineinander verlieben, erscheint mir wenig authentisch und nicht zu den beiden Charakteren passend, die ganze Storyline daher sehr aufgesetzt. Das Ende hat mich dann fast zum Lachen gebracht, das war einfach zu viel. Da ich noch einen weiteren Band der Serie besitze, bin ich mal gespannt, wie die Geschichte nun weiter gesponnen wird.

Erzählt wird größtenteils aus Elenas Perspektive, hin und wieder auch einmal aus Raphaels, wobei ich vor allem dessen Passagen recht interessant finde. Außerdem gibt es noch Passagen aus Sicht des Antagonisten, die allerdings die Handlung nicht wesentlich weiterbringen, man kann sie eher vergleichen mit Passagen aus Thrillern, wenn aus Sicht des Täters geschrieben wird, vor allem, um dessen „kranke“ Denkweise und die Gefahr, die auch den Protagonisten durch ihm droht, zu verdeutlichen.

Insgesamt hat mich der Roman eher enttäuscht, vor allem, weil ich mir vom Plot sehr viel versprach. In meinen Augen muss es nicht in jeder Geschichte eine Liebesgeschichte geben, gerade, wenn man eine Serie andenkt, kann man diese sich erst entwickeln lassen. Wer gerne Liebesgeschichten in Fantasy-Gewand liest, kann aber einen Blick riskieren. Wegen der interessanten Idee und weil doch zumindest stellenweise durchschien, was für eine tolle Story es hätte werden können, vergebe ich wohlwollende 3 Sterne.
Obscuritas_Aeterna zu »Nalini Singh: Engelskuss«14.12.2010
Elli ist anders als die "normalen" Menschen, sie ist eine geborene Jägerin und verfügt über spezielle Fähigkeiten: Sie kann Vampire richen. Für ihren Job bei der Gilde ist dies durchaus sehr nützlich. Man, in dem Fall ausschließlich Engel, beauftragt sie, das entlaufene Eigentum zurück zu bringen. Vampire werden in Singhs Welt von Engeln erschaffen und müssen aber eine gewisse Zeit als ihre Diener ableisten, ehe sie sich ihrer Unsterblichkeit auf ihre Art und Weise erfreuen dürfen. Die Welt wird beherrscht von Erzengeln, dem Kader der 10, die die Welt unter sich aufgeteilt haben. Dort wo Elli lebt, herrscht der Erzengel Raphael, der nun ihre Fähigkeiten braucht. Doch soll sich Elli als eine Gefahr für ihn herrausstelllen und auch Ellis Leben ist mit der Annahme des Auftrages alles andere als das Gleiche wie vorher. Denn nun liegt irgendwie das Schicksal der ganzen Welt in ihren Händen...

Besonders gut fand ich hier in diesem Roman, der mehr aus der Sicht Ellis beschrieben wird, dass Engel mal nicht die rein guten Wesen sind, die mit ihrem heiligen Schein den ganzen Tag nur Liebe und Freude verbreiten, sondern ihre kriegerische, autoritäre und auch teils brutale Seite gezeigt wird. Man erlebt Engel als rational, gefühlskalt und skrupellos, ohne schlechtes Gewissen. Sie verbreiten eher Angst, wenn sie mal unter Menschen gesehen werden, als Frieden. Grade das hat mich fasziniert und mitgerissen. Hier kann man sich wirklich gut die Frage stellen: Kann man einen solchen Engel lieben?
Mein Lob an Singh und ihre Phantasie. Ich freu mich schon darauf bald den zweiten Teil zu lesen. Meine Messlatte liegt hoch und ich hoffe ich werde nicht enttäuscht ;)
Guggi-chan zu »Nalini Singh: Engelskuss«16.10.2010
Ich liebe dieses Buch.
Ich hatte es zu meinem 14. Geburtstag bekommen, und nach 2 tagen fertig gehabt. mann sah mich nur noch mit dem Buch herumlaufen. Ja es ging sogar so weit das meine eltern damit gedroht hatten das sie es mir weg nehmen. Es war so schlimm als Elena und Raphael fast starben. Am besten finde ich das Sara sich traute einen Erzengel anzu schreien. Ich bewundere Singh für ihre Fantasie und die Gabe alle Gefühle PERFEKT auf Papier zu bringen.
Engelsheidi zu »Nalini Singh: Engelskuss«06.10.2010
Ich finds einfach genial. nach dem ganzen vampir-zeug kommt jetz endlich mal was anderes. hier gibts zwar immernoch vampire aber es geht hauptsächlich um die Engel und vor allem um den schmucken Raphael.
Einzige Kritik: dieses ewige nicht-aus-dem-knick-kommen. manchmal kommt es mir so vor als würde Singh 5 Seiten über das gleiche schreiben. es ist schwer sachen zu folgen die man mt einem satz hätte abkürzen können.
manchmal ist das aber auch angebracht.

ich find's genial.
asta zu »Nalini Singh: Engelskuss«28.05.2010
Tja, ich war nicht so begeistert von dem Engelskuss. Entgegen meiner Vorredner empfand ich die Charaktere der beiden Hauptprotagonisten nicht glaubhaft genug, oft erschienen mir ihre Reaktionen nur künstlich. Da waren die Nebendarsteller oft eindrucksvoller: Dimitri oder Lijuan oder Ransom...
Die Buchidee mit den Engeln ist auch nicht neu, sondern liegt im Trend. Aber das ist ja nicht weiter schlimm. So was nennt man Zeitgeistphänomen.
Singh mischt locker alle Elemente, die sich derzeitig gut verkaufen: Vampire, taffe Jägerin, Engel, ob nun dunkle oder Erzengel.
Es fiel mir schwer an diesem Buch dran zu bleiben. Ich musste es mir richtig vornehmen.
Sie schreibt leicht und locker, aber die dramaturgische Spannung wollte sich für mich nicht einstellen, der Funke wollte nicht überspringen.
Dabei habe ich nichts gegen gute Unterhaltung, Romanzen usw.
Meiner Meinung nach stecken andere Schriftstellerinnen des Genres sie locker in die Tasche wie: Jeaniene Frost, Karen Chance, Ilona Andrews...
Also von meiner Seite aus erhält sie nur gut gemeinte 50 %. Aber die Geschmäcker sind so verschieden, wie die Sterne am Himmel. :-)
little-juju zu »Nalini Singh: Engelskuss«05.04.2010
Tolles Buch!

Kann ich auf jeden fall nur empfehlen! Alles drin was reingehört: Action, Spannung, Liebe und vieles mehr!
Finde die Idee mit den Engeln echt super, ist mal was neues! Gut durchdachte Charaktere!

Gehört auf jeden fall zu einem meiner Lieblingsbücher! Bin schon auf die Fortsetzung gespannt! :)
Dani@Leseratte zu »Nalini Singh: Engelskuss«23.02.2010
Ein wunderschöner Roman voller Nervenkitzel, Leidenschaft und prickelnder Erotik.
Elena, eine völlig selbstbewusste Frau, bestreitet ihren Tag als Vampirjägerin und kann sich Meisterin ihres Faches nennen. Und genau aus diesem Grund wird Erzengel Raphael auf sie aufmerksam. Die Engel regieren in einer Welt voller Schönheit und Blutgier über die Menschen und Vampire, doch das Gleichgewicht droht zu kippen, da Uram seine Macht als Erzengel so anwendet, um die Dinge zu seinem Nutzen zu wenden.
Doch Elena hat noch nie einen Engel aufspühren müssen und als wäre das nicht schon anstrengend genug, lässt Raphael seine Reize spielen und versucht Elena ganz und gar für sich zu gewinnen.
Gemeinsam versuchen sie die Ordnung wieder herzustellen und bilden eine Einheit, bei der jeder auf etwas verzichten muss.
Dises Buch hält alle Erwartungen und lässt einen nicht mehr los. Der Leser begleitet Elena durch ihr Wechselbad der Gefühle, so dass man förmlich den Engelsstaub auf der eigenen Haut spührt, aber auch das unfassbare Ausmass von Urams Vorgehen bildhaft vor Augen hat.
Es war einfach klasse zu lesen, ein absoluter Pageturner. Sehr bewegend und erregend!
Ticva zu »Nalini Singh: Engelskuss«19.02.2010
Elena, eine Vampirjägerin, soll zum ersten Mal für den Erzengel Raphael einen von seinesgleichen finden. Erzengel sind, neben den normalen Engeln, die mächtigsten Wesen auf der Erde. Sie halten alles im Gleichgewicht und herrschen wie Könige über ihr jeweiliges "Reich".
Raphael regiert über Nordamerika und hat nun einen ganz speziellen Auftrag für die beste Jägerin - Elena Deveraux.
Doch bis sie ihren eigentlichen Auftrag ausführen kann, bringt Elena sich durch ihr loses Mundwerk, ihren Hang zur Selbstzerstörung sowie ihren starken Willen, den sie niemals beugen will, in Raphaels Gegenwart selbst in Gefahr.

Diese Streitereien verlaufen nicht ganz schmerzfrei und dauern ziemlich lange an, was manchem Leser eventuell langatmig vorkommen könnte. Mir persönlich fiel das kaum auf, da ich den Schlagabtausch zwischen den beiden Protagonisten eher interessant und vielmehr voller Action empfand.
Erst als die beiden sich auf ihr eigentliches Ziel, den Erzengel zu finden, konzentrieren, steigt die Grundspannung langsam an.

Die Handlung ist sehr flüssig geschrieben und es gibt nur sehr wenige Momente, in denen die derbe Ausdrucksweise vielleicht etwas dämpft.
Mit der Zeit entwickelt Elena eine telepathische Fähigkeit, mit der sie mit Raphael kommunizieren kann. Diese ist in Kursivschrift gehalten.
Auch gibt es in dem Roman immer mal wieder ein paar humorvolle Momente, die mich schmunzeln ließen.
Am Ende wird es noch sehr ergreifend und der Schluss ist spektakulär!

Ich bin schon immer von Engeln fasziniert gewesen und so konnte ich mir dieses Buch natürlich nicht entgehen lassen.
Die Handlung wird meistens aus Elenas Blickwinkel in der dritten Person erzählt. Kurzzeitig darf man auch an Raphaels Sichtweise teilhaben.
Raphael wird als Engel sehr gut dargestellt, vor meinem inneren Auge konnte ich ihn mir sehr gut als mächtigen Erzengel vorstellen.
Zwischendurch gibt es kurze Kapitel, die in Kursivschrift gehalten sind, und einzelne Stadien einer Verwandlung des gefallenen Engels darstellen sollen.

Fazit:
Ein Buch, das perfekt für ein paar schöne Stunden voller Leidenschaft ist.
Ich vergebe fünf volle Sterne plus extra Sternchen und zähle dieses Buch zu meinen Highlights.

Wann darf man mit Band zwei rechnen???
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