Cryptonomicon von Neal Stephenson

Buchvorstellung

Cryptonomicon von Neal Stephenson

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „Cryptonomicon“,deutsche Ausgabe erstmals 2001, 1180 Seiten.ISBN 3-442-45512-X.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Während des Zweiten Weltkriegs legt Japan mit Unterstützung von Nazi-Deutschland eine gigantische Goldreserve an. Die Alliierten werden zwar auf verschlüsselte Mitteilungen aufmerksam, aber selbst ihren besten Kryptographen gelingt es nicht, den Code zu knacken. Mehr als ein halbes Jahrhundert später stößt eine Gruppe junger amerikanischer Unternehmer im Wrack eines U-Boots auf die Anzeichen einer riesigen Verschwörung und auf das Rätsel um einen verborgenen Schatz.

Ihre Meinung zu »Neal Stephenson: Cryptonomicon«

Martin zu »Neal Stephenson: Cryptonomicon«28.01.2015
Habe das Buch vor einiger Zeit durch Zufall in die Finger bekommen.
Beim ersten Lesen musst ich mich durchquälen, da mich viele Details nicht interessierten und ich mich auch nicht damit auseinandersetzten wollte. Am Ende des Buches fing ich jedoch an, einige Zusammenhänge zu verstehen, so dass ich zurückblätterte.
Wenig später gab ich dem Buch urlaubsbedingt eine neue Chance. Es hat mich dann nach den ersten 100 Seiten gepackt.
Und es blieb nicht beim zweimaligen Durchlesen. Es gab immer Neues zu entdecken.
Wer sich reinkniet, bekommt eines der besten, intelligentesten und auch komischsten Bücher der letzten Jahre. berauschend...
Roy zu »Neal Stephenson: Cryptonomicon«12.01.2014
Cryptonomicon hab ich durch Zufall in die Hand bekommen und als ich damit fertig war............ Hammer!!!
Es war mit Abstand das beste Buch was ich die letzten Jahre gelesen habe. Die Schreibweise von Stephenson ist sensationell, die einzelnen Figuren einfach köstlich.
Die ganze Story ist atemberaubend und gerade die extreme Detaillierung finde ich persönlich ungemein wichtig um Alles noch besser zu verstehen.
Großes Kompliment, ich bin ein echter Stephenson-Fan geworden
Ingo zu »Neal Stephenson: Cryptonomicon«10.05.2012
Ich habe das Buch nun endlich fertig gelesen. Und ich muss sagen es war teilweise eine echte Qual. Man hätte ganze Kapitel nur überblättern können ohne, dass man ganz rauskommt.

Denn in dem Buch werden Details so übertrieben eingehend geschildert, dass man manchmal glaubt man liest eine Anleitung für höhere mathematische Gleichungen.

Ist es denn wirklich notwendig bei Passagen wo es um Entschlüsselungen geht wirklich das komplette Alphabet mehrmals abzudrucken? oder ganze Zahlenreihen im Dutzend abzuschreiben?

Warum bitte muss der Leser wissen, wo und wie oft einige der Protagonisten im Wald mal Fahrrad fahren waren? Und überhaupt:

Um eine Schatzsuche zu beschreiben, die von mir aus aus zwei Zeitlinien beschrieben wird - na schön - aber 1180 Seiten? Dafür dass es im Kern darum geht, dass die nazis mit den japanern gold versteckt haben, dass in der Neuzeit nun gefunden werden soll? Also bitte.

Ich kann keine Empfehlung geben. Beim besten Willen. Wenn man ein Buch nur zu Ende liest, weil man sich sonst denkt, dass die vergangen Wochen völlig umsonst waren, dann stimmt mit der Spannungskurve einfach was nicht.
joe zu »Neal Stephenson: Cryptonomicon«09.12.2010
Das Cryptonomicon ist das beste Buch der Unterhaltungsliteratur, das ich je las.
Es verbindet spannende, verwobene, generationenübergreifende Spannungsbögen und Teilstories. Die oftmals schrulligen, eigenartigen und nie langweiligen oder gar stereotypen Charaktere werden liebevoll und detailreich entwickelt. Dazu gibt es einen großen Strauß an Verschwörungstheorien, Wissenschaftsgeschichte, Mathematik, Linux, Kryptografie ... - Dinge, die ein Leser wie ich zuvor eher nicht in einem großartigen Abenteuerroman vermutete.

Ein Nerd enthüllt eine Verschwörung auf den Philippinen.
Ein GI im 2. Weltkrieg führt eine wahnwitzige weltumspannende Desinformationskampagne durch, um zu verschleiern, dass man deutsche Codes geknackt hat.
Ein skurriler Mathematiker, Erfinder monströser mechanischer Computer, stößt dazu und würzt die Story... So könnte man in einem Fort Handlungsteile benennen, die völlig abstrus erscheinen und dann humorvoll in einen sinnvollen Zusammenhang gebracht werden.
Neal Stephenson legt ein richtig gutes Buch vor!
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