Schattenauge von Nina Blazon

Buchvorstellungund Rezension

Schattenauge von Nina Blazon

Originalausgabe erschienen 2010, 352 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:

Zoë verliebt sich in einen schönen bleichen Jungen. Von ihm erfährt sie, dass sie beide zu den Katzenmenschen gehören. Als einer von ihresgleichen ermordet wird, gerät Zoë unter Verdacht ...Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht – ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die etwas andere Urban Fantasy der Nina Blazon“80

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Eine nicht näher benannte Großstadt im Hier und Jetzt. Während sich die Stadt auf den St. Partricks Day vorbereitet, gerät Zoës Leben aus den Fugen. Nicht genug damit, dass sie ohne Vater aufwachsen muss, jetzt hat sie gleichzeitig auch noch ihre beste Freundin und ihren Liebhaber verloren. Dass die blöde Kuh, diese miese Zicke sich aber auch ihren Freund krallt, das hätte sie von Ellen nie gedacht. Sie ist tief verletzt, fühlt sich verraten und allein gelassen. Um sich zu betäuben, hilft ihr nur eins – sich die Nacht beim Tanzen in der Disco um die Ohren zu hauen.

Noch besser aber geht es ihr, wenn sie ihrer neue Liebe zum Laufen nachgibt. Inzwischen ist sogar ihre Sportlehrerin auf sie aufmerksam geworden und hat sie in das Hochleistungsteam berufen. Wenn sie rennt, schneller als alle anderen, dann fühlt sie sich frei, ungebunden, als ob sie allem Bösen in ihrem Leben weglaufen könnte. Doch woher kommt der plötzliche Leistungsschub, und warum nur kann sie plötzlich so gut hören? Gar nicht zu reden von ihrer Nase, die bei Geruch einer frisch aufgeschnittenen Knoblauchzehe fast explodiert? Und wie erklärt sich nur ihre plötzliche Aggressivität und ihre Liebe für die Nacht?

Als sie eines Nachts aus der Disco nach Hause geht, begegnen ihr die so unterschiedlichen Gil und Irves. Der erste, ein heruntergekommener, versiffter Jugendlicher, der andere ein faszinierender Mann. Als sie ihr aber zeigen, was sich hinter der Veränderung, die mit ihrem Körper vorgeht, verbirgt, muss sie sich mit der Welt der Panthera und ihren Revierkämpfen beschäftigen, ob sie will oder nicht. Und dann passiert an ihrer Schule ein Mord …

Gelungene Mischung aus Krimi, Entwicklungsroman und phantastischen Wesen

Ich habe den Inhalt bewusst nur kurz zusammengefasst, ja bestenfalls gestreift. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich, wie bei Blazon-Titeln so üblich, weit mehr als zunächst vermutet. Was ist das für ein Roman, den die sympathische Nina Blazon hier vorlegt? Ein Krimi, sicherlich, in dem es um das „Who did it“ geht. Aber auch ein Buch, das sehr gekonnt eine jugendliche Ich-Erzählerin porträtiert. Ihre fragile Gefühlswelt inklusive Love-Story, die Orientierungslosigkeit, der beginnende Kampf gegen die Windmühlenflügel einer vorbestimmten Zukunft, das Verarbeiten von Verlusten und das Entdecken der eigenen Persönlichkeit.
Also ein Entwicklungsroman? Ja, auch.

Daneben aber eben auch ein Roman, der übernatürliche Elemente homogen mit einschließt. Katzenmenschen, Gestaltwandler in unterschiedlichen Ausprägungen sind ein wichtiger Bestandteil des Textes. Geschickt lässt die Autorin hier viel Wissenswertes über die Katzen einfließen, ihre Rolle und Darstellung in der Geschichte unterschiedlichster Kulturkreise.

Aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt hat der Roman zunächst eine anfängliche Durststrecke zu überwinden, bevor wir uns in die Handlung eingelesen haben. Sobald wir aber einmal die uns sich behutsam erschließende Welt verinnerlicht und akzeptiert haben, begeistert uns die handwerklich wie immer vorbildliche Umsetzung der Autorin. Ihre lebensecht gezeichneten Figuren ziehen uns hinein in eine Welt, die kaum etwas mit gängigen Urban-Fantasy-Epen gemein hat – und das ist gut so!

Statt sich dem Trend anzubiedern, setzt Blazon wie auch schon in ihrem etwas anderen Vampir-Roman „Totenbraut“ (Ravensburger Buchverlag) auf eigene Imagination, setzt Ideen und interessante Gestalten gegen schablonenhaft wiedergekäute paranormale Wesen und bannt ihre Leser so an die Seiten.

Ihre Meinung zu »Nina Blazon: Schattenauge«

Emma Schäfer zu »Nina Blazon: Schattenauge«16.06.2013
Ich liebe dieses buch es ist mein Lieblingsbuch und ich bin erst 12!! okee ich denke das es auch für jugendliche wie mein alter gemacht worden ist aber ich bin immer wieder erstaunt darüber wie mich dieses buch in seine geschichte zieht und ich alles um mich herum vergesse!! es ist unglaublich!! komisch ist auch das panther meine lieblingstiere sind und ich vor kurzem einen schulvortrag darüber halten musste so konnte ich eininge ergebnisse von meinem bericht und ihrem buch vergleichen!!! ich kann mich gar nicht mehr beruigen wie toll dieses buch doch ist UNGLAUBLICH ,EINFACH UNGLAUBLICH!!! ich habe es auch meienen freunden empfohlen!! ich hoffe sie lesen das hier! lg Emma
user zu »Nina Blazon: Schattenauge«30.06.2010
Ich hab das Buch letzte Woche gelesen und muss sagen, dass es nicht das Beste ist. Manche finden zwar gerade das an dem Buch gut, aber ich mag es nicht dirkt in eine Geschichte "reingeschmissen" zu werden. Bei Gil hab ich ehrlich gesagt am Anfang nicht kapiert, was für ein Problem der hatte und der Wechsel von der Ich-Form zu der sie-Form war ebenso irritierend.
Nur am Ende fand ich das Buch sehr gut gelungen und bin ehrlich gesagt traurig gewesen, dsas es zu Ende war, da ich gerade alles kapiert hab.
Weiß jemand, ob ein zweiter Teil kommt? Auch wenn das Buch nicht ganz so prickelnd wie andere war, würde ich einen zweiten Teil noch mal lesen!
millie zu »Nina Blazon: Schattenauge«15.06.2010
Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Nina Blazon hatte eine originelle Idee und hat diese schriftstellerisch sehr gut umgesetzt!
Die Geschichte ist nicht nur sehr spannend erzählt, sondern besitzt auch gut beschriebene Charaktere und (danke, Gil!) nachdenkliche Passagen. Eine spannende Beziehungsgeschichte Zoe - Irves - Gil fehlt auch nicht :))
Mareike ^^ zu »Nina Blazon: Schattenauge«26.04.2010
Es is zuuuu toll ♥
Es hat zwar knappe 500 Seiten, doch ich habe es in zwei Werktagen durchgelesen.
Man kann einfach nicht mehr aufhören, es zu lesen. es zieht einen in den Bann!
Die Story ist perfekt. Jede träumt von so einem Leben wie Zoe es hat. Umgeben von zwei Gutaussehenden Jungen und mit der Unterstützung eines sehr starken Tieres.
Ich empfehle es einfach nur jedem !!!
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