Vom gleichen Blut von Octavia E. Butler

Buchvorstellung

Vom gleichen Blut von Octavia E. Butler

Originalausgabe erschienen 1979unter dem Titel „Kindred“,deutsche Ausgabe erstmals 1983, 380 Seiten.ISBN 3-404-24042-1.Übersetzung ins Deutsche von Peter Rummel.

»Vom gleichen Blut« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Für Dana, eine junge farbige Schriftstellerin, bringt der Sommer des Jahres 1976 die entscheidende Wende ihres Lebens. Sie wacht eines Nachts in einer völlig fremden Umgebung auf, rettet einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken und bringt ihn zu seinen Eltern, die auf einer Plantage im Süden der USA leben. Dort erfährt sie, dass sie sich im Jahr 1815 befindet, einer Zeit also, in der die Neger Sklaven ihrer weißen Herren waren.
Dana kann wieder in ihre eigene Gegenwart zurückkehren, doch nun erlebt sie immer häufiger seltsame Zeitsprünge. Sie lernt die Arbeiter der Plantage kennen, teilt mit ihnen das harte Sklavendasein und wird zur Beschützerin von Rufus, den sie gerettet hat.
Nach und nach erkennt sie, dass er ihr eigener Urgroßvater ist.
Octavia Butler, eine der wenigen farbigen Stimmen im Chor der international renommierten SF-Autoren, hat mit „Vom gleichen Blut“ einen Roman von seltener Eindringlichkeit geschaffen, eine subtile Kampfschrift gegen die Überheblichkeit der weißen Rasse.

Ihre Meinung zu »Octavia E. Butler: Vom gleichen Blut«

Trafalgar Law zu »Octavia E. Butler: Vom gleichen Blut«09.12.2014
Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erwartet den Leser bei diesem anspruchsvollen und zu Unrecht wenig bekannten Roman von Octavia Butler. Es ist die Geschichte einer modernen, schwarzen US-Amerikanerin, die in die Zeit vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg zurückversetzt wird. Dort erlebt sie am eigenen Leib, was es heißt, als Sklavin in den Südstaaten zu leben. Dabei macht sie wichtige Erfahrungen über sich selbst und ihre Herkunft, denn ihr "Besitzer" ist auch gleichzeitig ihr Vorfahre - "vom gleichen Blut". Wer leichte Kost erwartet, liegt hier falsch. Der Roman greift ein schwieriges Thema einfühlsam auf und ist dabei niemals eindimensional. Auch wenn es hier um Rassenkonflikte geht, wird die Welt nicht in schwarz-weiß gezeichnet, es gibt keine einfache Unterteilung in gut und böse, Helden und Schurken. Am Ende hat nicht nur die Hauptdarstellerin, sondern auch der Leser das Gefühl, ein Zeitreisender zu sein und diese dunkle Epoche der amerikanischen Geschichte selbst miterlebt zu haben. Fazit: Ein Muss - sehr empfehlenswert!!
Ihr Kommentar zu Vom gleichen Blut

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.