Fairwater von Oliver Plaschka

Buchvorstellung

Fairwater von Oliver Plaschka

Originalausgabe erschienen 2007, 464 Seiten.ISBN 3867620113.

»Fairwater« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Fairwater, das Venedig Marylands mit seinen dunklen Kanälen und steinernen Brücken, ist eine Stadt, die Sie auf keiner Karte finden werden. Ihre Bewohner bewahren die Erinnerungen an längst verlorene Zeiten und halten an ihren Träumen fest, doch finstere Kräfte wirken deren Verwirklichung entgegen. Wie ein Hofstaat scharen sich die Hauptfiguren dieses Spiels um den rätselhaften Cosmo van Bergen, den Herrscher über das mysteriöse Netzwerk von Fabriken, die Fairwaters kleinen Talkessel durchwuchern. Birgt seine Tochter Stella, die schlafende Prinzessin, den Schlüssel zum Geheimnis der Stadt – oder ist es Marvin, der in einer von sprechenden Tieren bevölkerten Traumwelt lebt?

Ihre Meinung zu »Oliver Plaschka: Fairwater«

tassieteufel zu »Oliver Plaschka: Fairwater«06.11.2011
Fairwater, das Venedig Marylands mit seinen steinernen Brücken und dunklen Kanälen ist auf keiner Karte zu finden,ihre Bewohner bewahren ihre Erinnerungen an längst vergangene Zeiten und hüten ihre Träume wie Schätze. Der rätselhafte Cosmo von Bergen,der die Herrschaft über das Netzwerk von Fabriken besitzt, scheint die Zentrale Figur der Stadt zu sein. Als die Reporterin Gloria zur Beerdigung ihres alten Freundes Marvin nach Fairwater zurück kommt, wittert sie eine Story, denn Marvin wird zwar beerdigt, doch seine Leiche wurde nie gefunden. Doch was sie bei ihren Ermittlungen herausfindet, bringt sie selbst in Gefahr.
Selten mußte ich mich durch ein Buch so hindurch quälen wie durch Fairwater! Am Anfang lies sich die Geschichte ja noch ganz interessant an, Gloria kommt nach Fairwater und beginnt zu ermitteln, stößt auf seltsame Machenschaften und auf eine mysteriöse Mordserie. Doch mit dem Fortschreiten der Geschichte wird es zunehmend verworrener. Die Figuren sind allesamt gestört und mehr als seltsam. Wahnvorstellungen, drogenvernebelte Träume und bizarre Erlebnisse werden in seltsamen Vor und Rückblenden geschildert, so das man manchmal gar nicht weiß, über wen u. welche Zeit grade berichtet wird. Vermutlich muß man selbst betrunken oder bekifft sein, um da durchzublicken. Viele Ereignisse werden nur nebulös angedeutet oder gar nicht schlüssig geklärt. Offen bleibt z.B. auch völlig, warum sich Sam und Mary als Geschwister ausgeben, da gibt es überhaupt keinen Grund dafür und alles was mit Cosmo van Bergen zu tun hat, wird wirklich nur ganz knapp angerissen, was hat er Lysander angetan? Sehr ungenügend war für mich auch der ganze Erzählstrang mit den seltsamen Firmen van Bergens, was da so alles ablief auch in Bezug auf Mary wurde überhaupt nicht zufriedenstellend beschrieben,
auch hier muß man sich vermutlich selbst was zusammenreinem und diese Liste liesse sich noch ewig lang fortsetzten. Was mir bei dem Buch dann völlig den Rest gegeben hat, war die Sache mit den sogenannten Ausserirdischen den Regendunklen, das hat dann die Story völlig überfrachtet.
Tja, sicher ein Buch das polarisiert, entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich war eben am falschen Ende der Skala und hab hier einen totalen Fehlschlag gehabt.

Fazit: das Beste am Buch ist noch der Klappentext, selten mußte ich mich durch ein Buch so durchquälen und habs nur ausgelesen, weil ich eine unverbesserliche Optimistion bin u. immer hoffe, es wird noch besser! Eine wirre Story, die Figuren sind völlig überfrachtet und einen roten Faden sucht man hier vergebens, spannend wird es eigentlich auch nie, also für mich ein völliger Fehlgriff!
Ihr Kommentar zu Fairwater

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.