Das große Spiel von Orson Scott Card

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1985unter dem Titel „Ender´s Game“,deutsche Ausgabe erstmals 1986, 464 Seiten.ISBN 3-453-31420-4.Übersetzung ins Deutsche von Karl-Ulrich Burgdorf.

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In Kürze:

Andrew „Ender“ Wiggins ist 6 Jahre alt und spielt Computerspiele. Das jedenfalls ist es, was er glaubt. In Wirklichkeit ist er das Egebnis eines genetischen Experiments; er ist – so hofft man – das militärische Genie, das die Erde braucht, um im Kampf gegen einen übermächtigen Freind bestehen zu können, der die gesamte Menschheit bedroht. Doch Ender ist nicht das einzige Resultat dieses Experiments. Und seine Geschwister, Peter und Valentine, haben ganz andere Ziele als er …

Ihre Meinung zu »Orson Scott Card: Das große Spiel«

monice zu »Orson Scott Card: Das große Spiel«16.01.2015
Für den Krieg gegen die Krabbler sucht die Internationale Flotte einen fähigen Befehlshaber. Zu diesem Zweck werden Kinder ausgesucht, die über die nötigen genetischen Eigenschaften verfügen. Sie sollen zu Soldaten ausgebildet werden.

Schon ganz zu Anfang ist klar, daß Ender Wiggins der "Auserwählte" Junge ist. Mit sechs Jahren wird er vor die Wahl gestellt, auf die Soldatenschule zu gehen. Er tut es und muß sich durch die Ausbildung kämpfen, da er von Anfang an isoliert ist.

Er darf immer wieder entscheiden, wie er sich als nächstes verhält - und hat doch keine Entscheidungsfreiheit, denn alle seine Entscheidungen werden vom einzigen Impuls geleitet, zu überleben. Und wer überleben will, muß bereit sein, Feinde zu töten - oder? Wer überleben will, braucht Macht, und die einzige wirkliche Macht ist die, andere töten zu können - oder?

Immer wieder steht Ender vor dieser Frage, immer wieder entscheidet er sich.

Die Geschichte ist mitreißend geschrieben, obwohl der größte Teil sich den über Jahre dauernden Kampfspielen auf der Schule widmet. Das allein wäre nicht fesselnd, aber die psychologische Entwicklung des Helden und der Nebenpersonen wird daran deutlich, und es ist einfach nur spannend zu sehen, wie Ender sich verhält.

Der zweite Teil in der Kommandoschule ist weniger ausführlich beschrieben und damit auch nicht so mitreißend, aber sehr gut gemacht.

Der dritte Teil ist offensichtlich gekürzt oder nicht sauber ausgearbeitet. Die Zusammenhänge sind diffus und eine weitere Entwicklung von Ender wird nicht geboten. Deshalb nur vier Sterne, denn gerade hier hätte es sich angeboten, die Geschichte weiterzuspinnen.

Die Übersetzung selbst ist hervorragend gelungen und empfehlenswert.

Gute SF, gute "social fiction", die Anlehnungen an Heinlein u.a. halten sich im Hintergrund und sind zu einer soliden eigenständigen SF der 80er gewachsen. Zum Vergleich: Wem "Der ewige Krieg" von Haldeman gefällt, der liest auch dieses Buch gerne.
Lucas Steiner zu »Orson Scott Card: Das große Spiel«23.04.2008
Ich habe das buch "das grosse Spiel" gestern fertig gelesen. Ich habe es von meinem Bruder geschenkt bekommen und obwohl ichueberhaupt kein Buechertyp bin, brauchte ich nur 2 wochen. Alle erfahrene Leser sollten das buch in 2-3 tagen gelesen haben. Dass spannende daran ist dass man in die geschichte gefesselt wird, mann kann einfach nicht aufhoeren weil es immer besser wird. Auch fuer juengere leser unter 16 jahren geeignet auch wenn etws grausame gewalt vorkommt.
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