Leseprobe

Bestimmt von P. C. Cast & Kristin Cast

Buchvorstellung und Rezension

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Destined, deutsche Ausgabe erstmals 2012 , 512 Seiten. ISBN 3841420095. Übersetzung ins Deutsche von Christine Blum.

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In Kürze:

Zoey ist wieder zurück im House of Night in Tulsa, gemeinsam mit ihrem Krieger Stark, der sie beschützt. Doch nun wird ein Treffen mit der nach Rache dürstenden Hohepriesterin Neferet unausweichlich. Neferet ist noch immer mit den Mächten der Finsternis im Bunde, ihre Macht größer denn je. Ist Zoey wirklich sicher in diesem Haus? Und weiß sie, wer ihre wahren Freunde sind? Auch für Rephaim, der Stevie Rae nicht mehr aus den Augen lässt, entscheidet sich jetzt alles: Durch eine Gabe der Göttin Nyx hat er menschliche Gestalt angenommen und kann auf diese Weise endlich mit ihr zusammen sein.Doch wird er den Weg des Guten auch weiterhin gehen? Kann die Liebe siegen, wenn sie von den Mächten der Finsternis auf den Prüfstand gestellt wird?

Das meint Phantastik-Couch.de: „Schwungvoll geht es weiter im Vampyrinternat“ 80

Fantasy-Rezension von Verena Wolf

Auch diesmal auf der Haben-Seite: es ist wie gewohnt routiniert gute Internatsabenteuerserienkost. Es gibt wieder Bösewichte (vor allem – klar – Neferet), Charaktere, die für das Gute kämpfen (vor allem unsere Vampyrclique) und (neu) interessante Wackelkandidaten: zum Beispiel Dragon, aber auch Aurox und Kalona. Zoey und ihre Clique müssen sich auf ein Neues der bösen Internatsleiterin und Hohepriesterin Neferet stellen, denn ihr ist noch lange nicht das Handwerk gelegt. Besonders, da sie jetzt ein neues Instrument des Bösen, den weißen Stier, der in dem Jungen Aurax schlummert, zur Hand hat.

Eltern-Kind-Konflikte voraus

Neu ist, dass diesmal im Zentrum der Konflikte besonders das manchmal schwierige Verhältnis von Eltern und Kindern steht. Zoey muss den Tod ihrer Mutter verkraften, gerade als sie erfahren hat, dass ihre Mutter sie doch liebte. Um so schmerzhafter brennt die Frage, wie genau sie gestorben ist bzw. wer sie auf dem Gewissen hat. Und so gipfelt auch das Buch in einer Kreis-Zeremonie, bei der ihre Großmutter und sie diese Wahrheit unter großer Gefahr ans Licht zerren. Senior Rabenspötter Kalona und Neu-Junge-Rephaim hatten ja noch nie eine makellose Vater-Sohn-Beziehung und auch diese wird in „Bestimmt“ ganz neu auf den Prüfstand gestellt. Beide müssen sich entscheiden, wie sie zu dem anderen stehen. Zuletzt und vielleicht am interessantesten zeigt sich, dass auch die „Zwillinge“ Erin und Shaunee nicht immer nur Paris-Hilton-artig ausschließlich Mode und Jungs im Kopf haben und kichernd die sinnlosen Sätze des anderen vollenden und damit HoN-Band für Band ermüdend beweisen, dass sie gesichtslose Best Friends forever sind. Nein, es stellt sich heraus, dass Shaunee durchaus darunter leidet, dass auch ihr Vater und sie nicht gerade ein Herz und eine Seele sind und prompt droht daran die Herz-und-eine-Seele-Freundschaft von Erin und ihr zu zerbrechen. Was lernt man daraus? Modekataloge und Kichern sind anscheinend kein allzu solides Freundschaftsfundament und die „Zwillinge“ sind doch so was wie Individuen. Wunderbar!

Das Cover lügt diesmal

Die House of Night Cover sind ja immer sehr romantisch mit viel nackter Haut, Runen, düsteren Mondschein und gutgebauten Vampiren in Szene gesetzt. Auch „Bestimmt“ hat man ungern auf dem Wohnzimmertisch herumliegen, wenn Intellekto-Freunde zu Besuch sind, da diese dann sicher angesichts des gezeigten Mannes mit schwarzen, offenen Hemd, dem angedeuteten Sixpack und in lasziver Boygroup-Manier in die Stirn gekämmter Haare plus Schmollmund spöttisch die Augenbrauen heben. Aber „Bestimmt“ hält sich diesmal mit sexy Szenen und Geschmachte zurück. Es ist viel eher rasant und schnell zu lesen, Zeremonien, das geheimnisvolle Kerzeanzünden und hellsichtige Gedichte werden diesmaL nicht überstrapaziert, der Band hat dafür viele spannende, kurzweilige Dialoge zu bieten und ist – wer Fan der Serie ist – empfehlenswert.

(Verena Wolf, Januar 2013)

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