Flüsternde Schatten von Peter Schwindt

Buchvorstellungund Rezension

Flüsternde Schatten von Peter Schwindt

Originalausgabe erschienen 2006, 395 Seiten.ISBN 3-570-40057-3.

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In Kürze:

Es beginnt an ihrem sechzehnten Geburtstag. Reglos steht der Mann da und starrt Rosalie mit leerem Blick an. Niemand außer ihr sieht ihn. In derselben Nacht dringen merkwürdig wispernde Stimmen aus der Tiefe an ihr Ohr. Niemand außer ihr hört sie. Rosalie beginnt zu zweifeln. An sich. An der Realität. Und ihr wird klar, dass es keinen anderen Ausweg gibt: Sie muss dem Flüstern in die Dunkelheit folgen, um herauszufinden, was es damit auf sich hat. Rosalie macht sich auf die Suche nach Erklärungen. Doch was sie findet, ist eine Welt voller Schatten und Finsternis. Eine Welt unter der Welt.

Das meint phantastik.couch.de: „Reise in die Unterwelt und ins Ich“89

Horror-Rezension von Frank A. Dudley

Die Katakomben von Paris und die verborgenen Welten des eigenen Unterbewusstseins: Peter Schwindt, bekannt durch seine „;Justin Time“;-Reihe, wendet sich mit seiner neuen Trilogie an ein etwas älteres Publikum. Denn in den Unterwelten des Ich und der französischen Hauptstadt verbirgt sich so mancher Grusel.

Peter Schwindt kennt sich aus in Paris, nicht nur in ihrer Geographie, sondern auch in der Stimmung, die Metropole an der Seine vermitteln kann. Besonders im Winter, denn da fällt sie „;in eine totenähnliche Starre, die das Gemüt ihrer Bewohner verdüsterte...Paris konnte an Tagen wie diesen tatsächlich ein wenig Magie gebrauchen, die die Hoffnungslosigkeit übberdeckte.“; In dieser düsteren, hoffnungslosen Stimmung schickt der Autor seine 16jährige Protagonistin Rosalie in ihr unheimliches Abenteuer unter den Straßen der Stadt. Düster, weil ihre Mutter im Koma liegt, hoffnungslos, weil sie wahrscheinlich bald sterben wird.

Das Mädchen lebt mit seinem Vater, einem erfolgreichen Psychologen zusammen, der aber wenig Zeit für seine Tochter hat. An ihrer Schule hat Rosalie kaum Freunde, die meisten Mitschüler sind ihr zu oberflächlich. Sie merkt, dass sich in ihrem Leben etwas verändert, kann es aber nicht benennen, sie empfindet das Leben nur als „;Augenblick, eingebettet in die Ewigkeit“; und den Tod als Normalität. In dieser morbiden Grundstimmung begeht sie ihren Geburtstag, alledings mit einer Überraschung: Ihr alter Freund Ambrose taucht auf. Er wird ihr kurze Zeit später in die Katakomben folgen, denn als Rosalie wegen einer Strafarbeit den Hausmeister ihrer Schulem aufsuchen muss, kann sie ihn nicht finden. Stattdessen begegnet sie im Schulkeller einem Mann mit froschähnlichen Augen, der durch eine bislang unentdeckte Tür in die Unterwelt veschwindet.

Rosalie steigt mit Ambrose in Katakomben – und stirbt fast vor Angst. Nicht nur ist es hier dunkel und dreckig, nein, Rosalie hört Stimmen und sieht Phantome. Auch spürt sie die Nähe des unheimlichen Froschmannes. Als Rosalie wenig später in einem Antiquariat von dem undurchsichtigen Quentin Pylart angesprochen wird, der irgendwie mit ihr wesensverwandt zu sein scheint, beginnt für sie eine nervenaufreibende Reise durch die unterirdischen Geheimnisse von Paris und ihr eigenes Innenleben.

Einfühlsam und unheimlich

Nicht nur in Paris kennt sich Peter Schwindt aus, sondern auch in der glaubhaften Charakterschilderung Heranwachsender. Natürlich ist „;Flüsternde Schatten“; ein vortrefflicher Mystery-Roman für Leser ab 14. Es ist eine Geschichte, in der Gänsehaut garantiert ist und die durch klare Sprache, flüssigen Stil und eine vor Spannung nur so knisternde Handlung überzeugt. Nebenbei wird hier die Hauptstadt der Liebe zur Metropole unterschwelligen Horrors.

So wie seine Figuren in die Unterwelt klettern, so steigt Schwindt in ihr Leben. Er vermag es, unpathetisch und abgeklärt Rosalies Persönlichkeit zu schildern, benutzt ihre Fähigkeit, plötzlich Dinge zu sehen, als Vehikel ihres Erwachsenwerdens. So wie das Mädchen immer weiter in die Katakomben wandert, so erforscht sie ihr pubertär-melancholisches Innenleben und ihr Verhältnis zu den Menschen in ihrer Umgebung. Rosalie lernt, dass Familienbande magisch sein können. Und dass man als 16jährige doch noch nicht alles über die Welt weiß. Der erste Teil von „;Libri Mortis“; ist einfühlsam und unheimlich zugleich – gut dass es noch zwei Bände gibt!

Ihre Meinung zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«

Dennis Six zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«26.01.2010
Das ist das beste Buch, dass ich jemals gelesen habe!
Das Buch ist einfach unglaublich!
Ich habs mir vor einer Woche gekauft und schon sofort gelesen. An manchen Stellen konnte ich einfach nicht aufhören es zu lesen, da es sehr spannend und emotional war und mich in den Sessel fesselte.

Dieses Buch werde ich auch in meiner Schule präsentieren.

Ich werde es auch wieder lesen, da es mir sehr gefällt und es einfach Spaß macht zu lesen.

Peter Schwindt, dieses Buch hat mir gezeigt wie toll du Bücher schreibst, wie spannend und emotional. Ich werde auch vorhaben, andere Werke von dir zu lesen!
Ich hoffe du schreibst bald wieder mehr von solchen atemberaubenden Büchern.

Gruß,
Dennis Six
mara zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«23.05.2008
das buch ist echt total spannend .
ich hab es un den 2. und 3. teil schon vor ein paar wochen gelesen aber als mein lehrer dann vorgeschlagen hat, dass alle ein buch vorstellen sollen, ist mir gleich flüsternde schatten eingefallen...!weil es alle mitreißt in die katakomben und es nicht irgendwie nur ein mädchen oder jungenbuch ist, sondern für beide geeignet ist.also auch ein gaaanz großes lob an peter schwindt u.s.w.
Sarah zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«08.04.2008
Ich lese das Buch jetzt schon 4. Mal
und finde ich Hamma.Es ist soo anschaulich geshcrieben und man kann sich nicht mehr davon losreißen allen die gerne Gruselbücher lesen würde ich es sehr empfehlen
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Laura zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«20.03.2008
Ich finde dieses Buch einfach fantastisch!!!!
Als ich es das erste mal gelesen habe, war ich richtig traurig, als ich es aus der hand legen musste.
Das Buch ist spannend und nebenbei erfährt man auch noch etwas über Paris und die Katakomben!!!Es ist ein Buch bei dem man zwischen der Reaiität und dem Übersinnlichen schwankt und das macht es nur noch spannender!
Einfach super!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ginny lasch zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«28.12.2007
Also ich habe dieses Buch auch gelesen und es ist wiklich toll. leider habe ich nie Französisch gelernt und kann einiges nicht richtig aussprechen:-) Rosalie in die Katakompen "mitbegleiten" ist sehr spannend und ich kann oft mitfühlen! Ich habe schon mit dem 2ten band begonnen und freue mich jetzt schon auf den 3.!!!! Also ein ganz GROßES lob an Peter Schwind und Co.!!! Eure Ginny(12)
... zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«11.09.2007
Das buch ist der hammer!!!einfach unfassbar spannend und faszinierend. der autor hat des talent seine leser an seine bücher wahrlich zu fesseln!als ich das buch gelesen habe konnte ich vor lauter spannung nicht mehr aufhören und wollte es gar nicht mehr weglegen!!!
S. zu »Peter Schwindt: Flüsternde Schatten«18.08.2007
Dieses Buch ist richtig gut! Ich habe ganz nasse Hände beim Lesen gehabt, denn die Spannung kommt nicht zu kurz! Peter Schwind hat wirklichein Talent zum Schreiben! Es ist wunderbar, wie man in seinen Büchern versinkt.
Peter Schwind hat eine Geschichte erschaffen, weit jehnseits von unserem Verstand, dort wo man aufhört zu begreifen, wo die Realität verblasst, wo die Angst keinen Namen hat... in einer Welt unter der Welt...
Ich kann dieses Buch nur ntfehlen, wenn ihr etwas wollt, was eure Nerven zum Flattern bringt!
Manchmal liegen Wahsinn, Furcht und Realität gar nicht so weit von einnander entfernt... in dieser Trilogie wird deutlich wie dünn das band manchmal sein kann, welches sie ausseinander hält.
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