Der Thron der Finsternis von Peter V. Brett

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2015unter dem Titel „The Skull Throne (Demon Cycle 4)“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 1056 Seiten.ISBN 3-453-31573-1.Übersetzung ins Deutsche von Ingrid Herrmann-Nytko.

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In Kürze:

Der lange erwartete vierte Band von Peter V. Bretts Dämonensaga.

Die Welt der Menschen ist in Aufruhr. Nacht für Nacht steigen die Dämonen aus der Tiefe auf, um die Bewohner der Städte und Dörfer in Angst und Schrecken zu versetzen. Seit nicht nur ein, sondern zwei Männer aufgestanden sind, um gegen die finsteren Wesen zu kämpfen und die Völker der Menschen endlich zu befreien, herrscht allerdings Krieg – denn Arlen und Jardir könnten verschiedener nicht sein. Nicht einmal ein Zweikampf der beiden konnte den Zwist beenden, doch nun müssen sie sich ihrer größten Herausforderung stellen: dem Kampf gegen die Dämonenkönigin. Gemeinsam oder allein …

Ihre Meinung zu »Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis«

Frank Gerrit zu »Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis«02.06.2016
Tja, offensichtlich haben sich Autor & Verlag an den Erfolg gewöhnt und möchten die "Goldene Gans" noch nicht so schnell schlachten.
So wird uns mit "Der Thron der Finsternis" ein Lückenfüller präsentiert, welcher nicht schlecht geschrieben und z.T. auch ein paar neue Erkenntnisse präsentiert. Leider wird in guter "GoT" - Marnier munter ein Charakter nach dem andern gekillt, ob es immer zum Handlungsverlauf passt, ist mitunter fraglich.

Letztlich aber ist offensichtlich, das Finale soll rausgezögert werden, das beweisen auch schon "Das Erbe des Kuriers" und "Der Grosse Basar". So schnell lässt man das "Lesevieh" nicht aus den Klauen, was anderswo bei mehrteiligen Buchverfilmungen schon funktioniert, wird hier fortgesetzt.

Die Frage die sich stellt ist; Wird der nächste Band tatsächlich dann der Letzte sein? Wohl eher nicht!
PMelittaM zu »Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis«05.03.2016
Ohne Jardir und Arlen brechen Machtkämpfe aus. Inevera versucht, ihre Interessen durchzusetzen, Jardirs Söhne ebenfalls. Die Krasianern sind bestrebt, ihre Macht auszuweiten, doch die eroberten Gebiete leisten Widerstand, während die noch freien Gebiete sich schwer tun, vereint zu handeln. Doch sind Jardir und Arlen wirklich nicht mehr am Leben?

Der bereits vierte Band des Dämonenzyklus setzt unmittelbar am Vorgänger an. Arlen und Jardirs Schicksal wird recht schnell offenbart, zumindest dem Leser. Spannend bleibt es natürlich trotzdem, viele politische und individuelle Ereignisse stehen an. Wie gewohnt erzählt Peter V. Brett aus verschiedenen Perspektiven, so dass man als Leser überall hautnah dabei ist. Durch die, sehr gekonnt gesetzten, Perspektivewechsel bleibt die Spannung hoch und so kann man auch diesen Band wieder schwer aus der Hand legen, die über 1.100 Seiten lesen sich zügig.

Die Perspektivewechsel tragen auch dazu bei, dass es schwer fällt, sich für eine Seite zu entscheiden, einer meiner Lieblingscharaktere ist z. B. Abban, so dass ich auch oft den Krasianern die Daumen drücke.

Ich konnte mich wieder gut in alle Protagonisten hineinversetzen, mit ihnen fühlen und um sie zittern. In diesem Band wird es mehr als einen Abschied geben, auch von möglichen Lieblingscharakteren. Ein Verlust trifft mich persönlich besonders schwer. Doch es gibt auch Charaktere, die neu in den Fokus treten, wie z. B. Ashia, eine Schwiegertochter Jardirs oder Dorn, ein Mischling.

Auch die Kampfszenen finde ich wieder sehr gelungen erzählt (vor allem, wenn man bedenkt, dass ich normalerweise Kampfszenen überfliege). Zum Ende hin zieht die Spannung dann noch einmal stark an. Dieses Mal gibt es zwar keinen so gemeinen Cliffhanger wie im letzten Band, jedoch bleibt, neben einer ganzen Reihe loser Fäden, eine wichtige Sache offen, so dass man das Erscheinen des nächsten Bandes wieder kaum erwarten kann.

Neben einer, sehr nützlichen, Karte findet sich im Anhang ein Lexikon Krasianischer Namen und Begriffe sowie Jardirs Stammbaum.

Peter V. Brett ist wieder ein Roman gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen hat. Von mir gibt es wieder eine uneingeschränkte Leseempfehlung für die komplette Serie, die man tunlichst der Reihe nach lesen sollte.
Ölsardine zu »Peter V. Brett: Der Thron der Finsternis«04.01.2016
Das Buch war, nach dem verheissungsvollen letzten Band, eine herbe Enttäuschung. Bereits zu Beginn wird der Leser auf eine harte Bewährungsprobe gestellt und sieht sich einer unglaublichen Häufung von romanspezifischen Begrifflichkeiten ausgesetzt. Was danach folgte war auf 600 Seiten komprimierte Langeweile, welche kurz unterbrochen wurde, als Arlen und Jardir den Seelendämon einfangen wollen. Die sich endlos wiederholenden Platidüden und sinnentleerten Dialoge haben mich veranlasst, das Buch nach gut 700 Seiten wegzuglegen und es auch nicht mehr in die Hand zu nehmen..
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