Dunkel ist die Sonne von

Buchvorstellung

Dunkel ist die Sonne von

Originalausgabe erschienen 1979unter dem Titel „Dark Is the Sun“,deutsche Ausgabe erstmals 1980, 413 Seiten.ISBN 3811835025.Übersetzung ins Deutsche von Sigrid Ehemann.

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In Kürze:

Zusammen mit seinen halbintelligenten Freunden Jum und Aejip macht sich Deyv vom Roten Ei daran, den frechen Räuber seines Seeleneis durch die Dschungel einer Erde der fernen Zukunft zu verfolgen. Ohne Seelenei ist für Deyv weder eine Partnerwahl noch ein Leben in der Stammesgemeinschaft möglich. Die Verfolgung wird zu einer atemberaubenden Odyssee. Deyv trifft auf Relikte aus der grauen Vorzeit, als die technische Zivilisation der Menschen noch den Erdball umspannte. Deyv findet Freunde und neue Feinde: das Mädchen Vana, dem ebenfalls das Seelenei gestohlen wurde, das mobile Pflanzenwesen Sloosh, schließlich den Räuber, einen menschenähnlichen Yawtl. Doch mit dem Fang des Räubers fangen die Abenteuer erst an. Denn der Yawtl hat die Seeleneier nicht aus eigenem Antrieb gestohlen. Dahinter steckt eine andere Macht, die Deyv und andere zu sich locken will. Und hinter allem steht das Wissen um den baldigen Untergang der sterbenden Erde und der verzweifelte Versuch, einige der höchstentwickelten Lebensformen vor dem Untergang zu bewahren.

Ihre Meinung zu »Philip José Farmer: Dunkel ist die Sonne«

Beverly zu »Philip José Farmer: Dunkel ist die Sonne«20.02.2012
In ferner Zukunft ist die Sonne längst erloschen und der Himmel, zu dem die Menschen blicken, ist nicht mehr schwarz wie in der Nacht oder blau wie am Tage. Er ist von einem Glühen erfüllt, dass der Erde nun anstelle der Sonne Licht und Wärme gibt. Das Glühen wird durch das sich wieder zusammenziehende Universum verursacht. In nicht mehr allzuferner Zukunft wird die Welt, in der die Protagonisten des Romans leben, wegen der fortschreitenden Kontraktion untergehen.
Viel wichtiger als ihre persönlichen Sorgen und Nöte erweist es sich, eine neue Heimat für die Menschen zu finden.
Die Lösung, die Farmer anbietet, ist arbeitet mit dem Prinzip von deus ex machina - ist ja SF und da kann man tricksen -, aber sie ist trotzdem originell. Alles in allem gehört "Dunkel ist die Sonne" zu den fantasievollsten Romanen eines fantasievollen Autors.
ck_janne zu »Philip José Farmer: Dunkel ist die Sonne«24.12.2008
Der Roman führt in eine ferne Zukunft unserer Erde. Der Planet ist wieder von Dschungeln überzogen und hochentwickelte Zivilisationen sind längst untergegangen. Die Menschen leben in kleinen Stämmen zusammen, und ihr Leben dreht sich um die sog. Seeleneier, ohne die ein Leben im Stamm nicht möglich ist.
Dem jungen Deyv wird sein Seelenei gestohlen, und so muss er sich aufmachen, um es zurückzuholen. Er begegnet dabei seltsamen Lebewesen und schließt Freundschaft mit Vana, einer Angehörigen eines fremden Stammes, der auch das Seelenei gestohlen wurde und mit einem intelligenten Planzenmenschen. Von diesem erfahren die Menschen, dass die Erde kurz vor dem Untergang steht. Und tatsächlich nehmen die Anzeichen der nahenden Katastrophe mit jedem Tag zu. Zusammen mit weiteren Gefährten, die zur Gruppe stoßen, versuchen sie sich und die Menschheit zu retten.

Farmer konstruiert hier wieder eine Fantasiewelt, wie nur er es kann. Sein Schreibstil ist wie immer flüssig und kurzweilig, da keinerlei aufhaltende Beschreibungen. Es macht Spaß, das Buch zu lesen. Das Ende unseres Planeten mitzuverfolgen, ist natürlich ziemlich beklemmend, aber Farmer lässt auch ein kleines Happy End zu!
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