Geisterzeichen von Philippa Ballantine

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2013unter dem Titel „Harbinger“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 384 Seiten.ISBN 3802586492.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Anderwelt schwindet zusehends, während die überlebenden Flüchtlinge des einst mächtigen Ordens führerlos ausharren. Alle Hoffnung ruht auf Sorcha Farris, die dem Reich der lauernden Geisterhorden selbst immer näherzurücken scheint. Auch in ihrem Geliebten Read findet sie keine Stütze, denn der gerät immer mehr unter die Kontrolle des blutdürstigen Geisterherren Rossin, an den seine Seele gefesselt ist …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Gelungener Abschluss der High-Fantasy-Tetralogie“76

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Die Grenze zwischen der Anderwelt und den Königreichen ist gefallen. Geister und noch mächtigere Wesen versuchen die Grenze zu überqueren, und altes, längst verloren Geglaubtes in Besitz zu nehmen. Einzig die Reste des zerschlagenen Ordens von Faust und Auge stellt sich gegen die drohende Gefahr. Doch die Ordensmitglieder kämpfen auf verlorenem Boden. Immer weiter fallen sie zurück, für jeden gebannten Geist stoßen andere Wesen über die Grenze, der Untergang und die Versklavung der menschlichen Reiche, allen voran Arkaym droht.

Diakonin Sorcha Faris, eine der mächtigsten Angehörigen des Ordens versucht nach wie vor, sich von den im letzten Band beschriebenen Ereignissen zu erholen und ihre Kräfte der Runenmagie wieder unter ihre Kontrolle zu bekommen. Zusammen mit ihrem Geliebten Raed Rossin, sowie den verbündeten Sorcha und Marrik beginnt sie, einen neuen Stützpunkt aufzubauen, wird dabei aber nicht nur von Geistern, sondern auch von Selbstzweifeln behindert.

Wird es ihr und ihren Freunden gelingen, die Welt letztlich vor den Wesen der Anderwelt zu schützen, und auf welche Unterstützung auch durch einen Geistherr können sie dabei vielleicht zählen?

Erwartetes Finale mit ein paar handfesten Überraschungen

Zum Abschluss der Tetralogie gibt Philippa Ballantine bildlich gesprochen noch einmal Gas.

Natürlich sind unsere Protagonisten, wenig überraschend, auf dem Weg dazu, ihre Welt zu retten, der Pfad dahin aber ist das Interessante. Und hier wartet so Einiges auf den Leser. Es gelingt der Autorin versiert, ebenso unauffällig wie überzeugend, uns die Charaktere und deren weitere Entwicklung plastisch nachvollziehbar zu schildern. Jede der vier Hauptpersonen macht nochmals eine deutliche Entwicklung durch, verändert sich und reift im Prozess der verzweifelten Abwehr der Invasion.

So schließt dieser Roman den Zyklus passend, erwartungsgemäß und gleichzeitig überraschend ab und bietet dem Leser einmal mehr High-Fantasy der besseren, weil eigenständigeren Art.

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