Der Planet der Affen von Pierre Boulle

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Der Planet der Affen von Pierre Boulle

Originalausgabe erschienen 1963unter dem Titel „La planète des singes“,deutsche Ausgabe erstmals 1965, 188 Seiten.ISBN 3-453-19785-2.Übersetzung ins Deutsche von Alexandra und Gerhard Baumrucker.

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In Kürze:

Ein abenteuerlicher Gulliver namens Ulysse Mérou landet im Jahre 2502 mit seinem Raumschiff auf einem fernen Planeten und findet sich in einer getreuen Kopie der auf den Kopf gestellten Gesellschaft der Erde wieder. Die Menschen hausen als Wilde in den Wäldern; die Affen dagegen, Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans, sind Träger der Zivilisation geworden

Ihre Meinung zu »Pierre Boulle: Der Planet der Affen«

benfi zu »Pierre Boulle: Der Planet der Affen«16.08.2012
PLANET DER AFFEN ist ein Roman, den ich schon lange einmal Lesen wollte - eigentlich schon seit ich vor Jahrzehnten die Filmreihe aus den späten Sechziger- und frühen Siebziger Jahren gesehen hatte. Nun habe ich dieses Vorhaben endlich in die Tat umsetzen können. Der wirklich sehr gut geschriebene Roman von dem französischen Autor Pierre Boulle ist eine Art Abenteuer-Science Fiction; nur sehr wenig technisches Schnickschnack schlägt hier auf den Leser ein. Vielmehr ist es die Erzählung einer schier unglaubliche Reise zu einem Planeten in der Galaxie, die eine kleine Gruppe von Menschen in der fernen Zukunft unternimmt. Zum Glück war es lange her, dass ich den Film dazu sah, so frischte das Buch meine Erinnerungen auf und ich muss sagen, dass die gesamte Handlung sehr schlüssig und spannend aufgebaut wurde. Die Denkweise der Hauptcharaktere Ulysee Mérou ist ziemlich nachvollziehbar und keineswegs abwegig, wie ich glaube. Natürlich merkt man dem Lesestoff an, dass er schon ein nahezu halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat, aber nichtsdestotrotz ist er in Sachen Sozialkritik immer noch recht aktuell, wie ich gestehen muß! Der Plot des Romans ist anders als in dem Film, aber um Längen logischer! Eine rundum gelungene Dystopie ... die hoffentlich nicht so eintritt!
80°
Beverly zu »Pierre Boulle: Der Planet der Affen«18.06.2012
Die Literaturkritik hat "Der Planet der Affen" nicht in den Kanon der großen Dystopien des 20. Jahrhunderts aufgenommen. Dabei hätte der Roman von Pierre Boulle da neben "Schöne neue Welt" einen würdigen Platz. Die Filmbranche war weitsichtiger als das Feuilleton und hat das Buch gleich zweimal verfilmt - eine Ehre, die sich der Autor verdient hat. Beide Verfilmungen gehören zu den besten SF-Filmen, doch setzen sie die Akzente mehr auf Äußeres und Action, was bei Filmen verständlich ist. Die Affen als Herren der Welt sind nun einmal ein zu verführerisches Motiv.

Wer die Filme gesehen hat, sollte den Roman aber trotzdem unbedingt lesen. Er hat eine so tiefgründige wie beunruhigende Aussage über Dinge wie "die Affen mit ihrem Gelaber", an denen sich wohl schon jeder gestört hat. Außer den Affen natürlich.
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