Sir Rogers himmlischer Kreuzzug von Poul Anderson

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Sir Rogers himmlischer Kreuzzug von Poul Anderson

Originalausgabe erschienen 1960unter dem Titel „The High Crusade“,deutsche Ausgabe erstmals 1961, 204 Seiten.ISBN 3-404-13593-8.Übersetzung ins Deutsche von Heinz Nagel.

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In Kürze:

Im Jahre 1345 trägt sich eine höchst erstaunliche Geschichte zu. Ein Raumschiff der eroberungslustigen Wersgorix – blaugesichtige Aliens, die sich ein Stemenimperium zusammengeraubt haben – landet im englischen Lincolnshire. Angesichts der Burg von Sir Roger Baron de Toumeville und der armseligen Hütten des Dorfes am Fuße der Burg sowie der mittelalterlichen Rüstung und Bewaffnung von Sir Roger und seinen Mannen glauben die Fremden ein leichtes Spiel zu haben. Kurz entschlossen greifen sie an. Aber sie haben die Rechnung ohne den gleichermaßen beherzten wie pfiffigen Sir Roger gemacht. Statt das Hasenpanier zu ergreifen, startet er einen Gegenangriff und überrumpelt die im Nahkampf unerfahrenen Aliens. Alle bis auf einen läßt Sir Roger niedermachen. Dieser eine soll in einer hochnotpeinlichen Befragung die Geheimnisse der Himmelsmaschine preisgeben. Aber der Wersgorix zeigt sich nur scheinbar kooperativ. Als Sir Roger samt Kind und Kegel aufbricht, um mit Hilfe des Raumschiffes in Windeseile zu Kriegsschauplätzen in Frankreich und im Heiligen Land zu gelangen, rächt sich der die Steuerung programmierte Alien. Statt im Heiligen Land landet das Schiff auf einem schwerbewaffneten Außenposten des Wersgorix-Imperiums. Mann und Roß, Lanze und Schwert im Kampf mit einem Gegner, der über eine Supertechnik verfügt – der Ausgang dieser Auseinandersetzung scheint über jeden Zweifel erhaben zu sein. Aber der Schein trügt. Sir Roger hat noch viele Lektionen für die kriegerischen Wersgorix parat. . .

Ihre Meinung zu »Poul Anderson: Sir Rogers himmlischer Kreuzzug«

Michael Zöllner zu »Poul Anderson: Sir Rogers himmlischer Kreuzzug«22.02.2015
Der Humor von Anderson ist interessant und das Buch ist an einigen Stellen gar nicht so Lustig.
An einigen Stellen werden die Kämpfe einfach dadurch entschieden das die Methoden des Mittelalters unerhört grausam sind und auf das überleben der Zivilen Auserirdischen kein wert gelegt wird.

tatsächlich sind Hunger und Vertreibung der Zivilisten Methode und Erfolgreiche Taktik.
Hinter all dem Humor steht eine Einsicht.
Zum gewinnen von Kriegen gehört Fanatismus Grausamkeit verrat und Koalitionen mit dem Feind des Feindes.

Christliche Fundamentalisten beherrschen den Kosmos mit erbeuteten Waffen.

Kriege werden also Mental entschieden.
Tantrar Ajak zu »Poul Anderson: Sir Rogers himmlischer Kreuzzug«27.06.2014
Das Buch ist mein unangefochtenes Lieblingsbuch. Seit meiner Jugend, habe ich es so oft gelesen, dass ich nicht sagen kann WIE oft (30-50)!
Die Verfilmung ist das Schlimmste was ich meinen Augen und meinem Hirn jemals antat! Der Witz und Humor des Buches entsteht durch seine Ernsthaftigkeit. Der Klamauk der Verfilmung ist das genaue Gegenteil! Einfach nur grauenvoll!

Auch wenn das Buch nicht mit erhobenem Zeigefinger daher kommt, darf man ruhig mal sein Gehirn einschalten. Das Thema "Asymmetrische Kriegsführung" ist aktueller den je und über Parallelen zwischen Wersgorix und USA zu diskutieren sicherlich empfehlenswert.
M.Reinsch zu »Poul Anderson: Sir Rogers himmlischer Kreuzzug«14.07.2010
Poul Anderson hat schon immer eine Schreibweise gehabt, die mich faszinierte (viele seiner Bücher habe ich schon in Jugendjahren verschlungen).
Hier wird History und SF wunderbar verquickt und am Ende kommt eine sehr stimmige Geschichte heraus, die sich auch gerne selbst persivliert!
Fazid:
Ein Buch, dass sich selbst nicht all zu ernst nimmt und im Monty Python-Styl verfilmt wurde
Michael Limpinsel zu »Poul Anderson: Sir Rogers himmlischer Kreuzzug«22.08.2009
Dieser noicht so ernst gemeinte Roman hat in einer Verfilmung (Deutschen!) eine sonst nur selten zu erreichende Übertreffung gefunden. Der deutsche Titel ist natürlich wie oft eine Zumutung ("Frikassee im Weltraum"), dennoch ungemein sehenswert. Die Absurdität der Geschichte wird hier treffend durch die wunderbaren Darsteller entwickelt. Red John ist mein Favorit. Der tolle Schluß des Romans wird übrigens im Film nicht übernommen, daher sind beide lesens- und sehenswert.
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