Star Wars: Die Abtrünnigen von R. A. Salvatore

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Star Wars: Die Abtrünnigen von R. A. Salvatore

Originalausgabe erschienen 1999unter dem Titel „Star Wars: Vector Prime“,deutsche Ausgabe erstmals 2000, 448 Seiten.ISBN 3-442-35414-5.Übersetzung ins Deutsche von Regina Winter.

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In Kürze:

Rebellion droht inmitten der Ruhe und des Wohlstands der Neuen Republik. Der charismatische Anführer Nom Anor sät Uneinigkeit. Doch während sich Leia und ihre Schwägerin Mara Jade um diplomatische Verhandlungen mit Nom Anor bemühen, taucht wie aus dem Nichts ein neuer Feind auf, versehen mit tödlichen Waffen und noch unbekannter Technologie.

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Mario Pf. zu »R. A. Salvatore: Star Wars: Die Abtrünnigen«28.04.2016
Knapp zwanzig Jahre hat die neue Republik nun hinter sich, seit der Imperator und sein Stellvertreter Darth Vader über dem Waldmond Endor ihr Ende fanden. Seit damals waren die Rebellen sehr fleißig und haben die Republik wiederhergestellt, ebenso wie Luke Skywalker einen neuen Jedi-Orden geschaffen hat. Längst bilden die Kinder von Leia Organa und Han Solo bereits die neue kommende Generation an Jedi-Rittern.

Doch als der charismatische Nom Anor (bekannt aus Crimson Empire 2) zwischen den Planeten Rhommamool und Osiarian einen Bürgerkrieg zu entfachen droht, wobei er das Volk von Rhommamool dazu bringt sich von den Jedi und der neuen Republik abzuwenden, ahnt noch niemand dass dies bloß ein Ablenkungsmanöver sein soll.

Anderenorts entdeckt ein Forscherteam auf dem Planeten Belkadan, dass sich ein Objekt von außerhalb der Galaxis in das Helska-System eingedrungen ist. Doch für einen der Forscher ist diese Entdeckung längst nichts neues mehr. Ein Team macht sich umgehend auf den Weg in Richtung des seltsamen Objektes und wird umgehend von fremdartigen Schiffen aufgegriffen. Die Leiterin des Forschungsteams, Danni Quee gerät dabei in Gefangenschaft.

Auf einem Patrouillenflug fängt die Raumjägerstaffel von Jedi-Meister Kyp Durron den Notruf des Forschungsteams ab, doch als die Staffel über Helska 4 beinahe aufgerieben wird gelingt es nur Kyp mit knapper Not zu entkommen. Sein Schüler gerät ebenfalls in die Fänge der Fremden...

Die Abtrünnigen ist zwar erst der Beginn der 19-teiligen Serie Erbe der Jedi-Ritter, doch wird bereits hier deutlich, dass der aufkeimende Konflikt mit den unbekannten Eindringlingen aus einer fremden Galaxis das Erweiterte Universum der Star Wars-Galaxis für immer verändern wird, denn selbst die alten Helden der Filme sind nicht mehr länger vor dem Tod geschützt. Für den späteren Verlauf der neuen Ära interessant ist es natürlich auch die inoffizielle Vorgeschichte zu Erbe der Jedi-Ritter "Planet der Verräter" von Greg Bear gelesen zu haben, was einige Zusammenhänge in den Bänden 15-19 klären könnte. Aber es ist im Grunde völlig unnötig andere Star-Wars-Vorkenntnisse zu besitzen, außer den Filmen der klassischen Trilogie.

Nach dem langen Sterben des Imperiums wurde die Galaxis wieder ein einigermaßen friedlicher Ort, doch in der kommenden neuen Ära müssen der Jedi-Orden und die Skywalker-Familie beweisen, dass sie immer noch stark genug sind die Neue Republik zusammenzuhalten, denn der neue Feind ist stärker als alles bisher dagewesene und unter anderem sogar fähig es mit den Jedi aufzunehmen. Als zentrales Thema der Reihe dient auch das Verständnis der Macht, welches sich allmählich verändern wird.

Die Abtrünnigen mag spannend sein und den explosiven Auftakt zur umfangreichsten Buchserie des gesamten Star Wars-Universums bilden, doch tappt man anfangs noch völlig über das Ausmaß der kommenden Ereignisse im Dunkeln. Zwar ist "Die Abtrünnigen" nicht das beste Buch der Reihe, aber immerhin solide und spannend genug, um für die Folgebände zu begeistern. Auch wenn viele Fans Erbe der Jedi-Ritter gegenüber kritisch eingestellt sind, so sollte man doch zumindest den ersten Band gelesen haben, um zu verstehen wovon die Rede ist und womöglich findet man wirklich Gefallen an der "Zukunft" des Erweiterten Universums.

Fazit:
Ein Buch das man sich als Fan auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Stefan83 zu »R. A. Salvatore: Star Wars: Die Abtrünnigen«23.11.2007
Der erste Band der insgesamt neunzehn Bände umfassenden „Das Erbe der Jedi-Ritter-Reihe“, welche den Start einer völlig neuen Ära im Star Wars Universum einläutet. Mit ihm beginnt ein weiterer Abschnitt in der Geschichte unserer Filmhelden, der alle bis dato im Bereich des Romans erschienenen Werke aufgrund des epochalen Umfangs und der emotionalen Momente in den Schatten stellen wird. Sechs Jahre sind nach dem Frieden mit dem Imperium vergangen und die Neue Republik sieht ihrer größten Bedrohung entgegen. Mit den Yuuzhan Vong dringt ein Feind in die Galaxis ein, der sich in vielerlei Dingen deutlich von bisherigen Gegnern unterscheidet. Sci-Fi-Autor R.A. Salvatore zeichnet sich für „Die Abtrünnigen“ verantwortlich und konfrontiert den Leser schon zu Beginn mit viel Unbekanntem. Neue Begriffe und Kreaturen tauchen auf der Bildfläche auf und stellen sich besonders eingefleischten Fans erstmal in den Weg. Konzentrierten sich frühere Bücher zumeist auf Luke, Han und Leia, sind es nun eine ganze Reihe von Protagonisten, welche die Story tragen. Darunter sind unter anderem „alte“ Bekannte wie die Solo-Zwillinge oder Kyp Durron, aber auch einige bereits vergessene Charaktere wie Nom Anor feiern hier ihr beeindruckendes Comeback. Der Plot ist spannend und fesselnd, hebt sich aber besonders durch eine Szene von allen bisherigen Romanen ab: Dem Tod einer der Filmfiguren der ersten Stunde. Diese Stelle im Buch kommt nicht nur unerwartet, sondern ist auch sehr traurig und ergreifend. Gleichzeitig ist es diese Passage, die den Leser, welcher im ersten Moment vielleicht ungläubig und zornig den Kopf schüttelt, begreifen lässt, dass sich etwas Grundlegendes geändert hat: Die einstmaligen „Helden“ haben ihren Nimbus der Unverwundbarkeit verloren. Insgesamt ist „Die Abtrünnigen“ der gute Auftakt einer epochalen Staffel, der in Form und Inhalt zwar Neuland betritt, aber dennoch mit großartigen Raumschlachten, Witz und Emotion an den Geist der alten Filme anknüpft. Für Neueinsteiger ist er allerdings, wie auch die nachfolgenden Bände, aufgrund der vielen EU-Charaktere und Anspielungen nur bedingt geeignet.
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