Der Keller von Richard Laymon

Buchvorstellungund Rezension

unter dem Titel „The Cellar / The Beast House / The Midnight Tour“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 1042 Seiten.ISBN 3-453-43351-3.Übersetzung ins Deutsche von Kristof Kurz.

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In Kürze:

Man nennt es das „;Horrorhaus“;, denn vor Jahren hat es hier eine ungeklärte Mordserie gegeben. Inzwischen ist es eine Touristenattraktion, täglich besucht von zahllosen Neugierigen. Doch dann gibt es einen neuen Mord. Und noch einen. Und nach und nach stellt sich heraus, dass dies kein gewöhnlicher Killer ist – dass im Keller des Hauses eine Kreatur lebt, die alles andere als menschlich ist. Und sie fängt gerade erst an…

Das meint phantastik-couch.de: „Dreimal Bestie Mensch und Mensch gegen Bestie“65

Horror-Rezension von Michael Drewniok

I – Im Keller (S. 7-252)

Malcasa Point, ein Nest irgendwo in Kalifornien, 400 Einwohner – und das Horrorhaus, eine zwiespältige Touristenattraktion. Vor über 70 Jahren soll ein Serienmörder in dem viktorianischen Gebäude sein Unwesen getrieben haben aber auch jetzt, im Jahre 1978, ist es dort nicht geheuer. Wer sich des Nachts dort umschauen will, stößt auf die Bestie, die hier ihr Lager aufgeschlagen hat.

Donna Hayes strandet auf der Flucht vor ihrem gerade aus der Haft entlassenen Ex-Gatten Roy, der für seine minderjährige Tochter Sandy ganz und gar nicht wie ein Vater empfand. Als sie ihn deshalb anzeigte und man ihn verurteilte, schwor Roy Rache und kündigte an sie zu finden, wo immer sie sich verstecken würden. Genau das setzt er sechs Jahre später in die Tat um und hinterlässt eine Spur aus Folter und Mord, während er sich zielstrebig seiner ‚Familie‘ nähert.

Lawrence Maywood gehört zu den wenigen Menschen, die eine Begegnung mit der Bestie überlebten. Trotzdem für sein Leben gezeichnet, will er Rache und die Bestie zur Strecke bringen. Dafür heuert er den Söldner Judgment Rucker an, der an kein übernatürliches Treiben glauben mag.

Die Wege dieser fünf Personen werden sich im Horrorhaus kreuzen, ihre Schicksale sich dort entscheiden. Als Schiedsrichter tritt die Bestie auf, die, wer oder was sie auch sein mag, auf jeden Fall anwesend sein wird …

II – Das Horrorhaus (S. 253-578)

Ein Jahr später: Tyler vermisst Dan, einst die Liebe ihres Lebens. Kurz entschlossen packt Nora, ihre energische Freundin, die jammernde Schöne in ihren Wagen. Nachforschungen ergeben, dass Dan als Polizist in einem abgelegenen Ort namens Malcasa Point gelandet ist, wohin sich die beiden Frauen folglich aufmachen.

Den alternden Schriftsteller Gorman Hardy zieht die Geschichte des „;Horrorhauses“ nach Malcasa Point. Er findet dort eine wertvolle Verbündete in der jungen Janice, die im Besitz des Tagebuchs der Lilly Thorn ist, die 1903 die Bestie im Keller des Hauses entdeckte – und lieben lernte! Das ist eine Bombenstory, die Hardy sich keinesfalls entgehen lassen möchte.

Jack und Abe, zwei Ex-Marines, die sich an Tylers und Noras Fersen (bzw. Hinterteile) heften, lassen sich von Hardy als Helfershelfer anheuern. Nachts sollen sie ins Horrorhaus einbrechen und Fotos schießen. Auch sie glauben nicht an die Bestie, was sich rasch ändert, da diese nicht nur sehr lebendig ist, sondern sich auf gänzlich unerwartete Unterstützung verlassen kann …

III – Mitternachtstour (S. 579-1232)

Wieder ein Jahr später: Sandy, die das Massaker im Horrorhaus vom Vorjahr überlebte, verlässt mit ihrer neuen Freundin, der Diebin und Mörderin Libby, sowie Eric, ihrem ganz besonderen Sohn, Malcasa Point und versucht ein neues Leben zu beginnen, was jedoch katastrophal fehlschlägt. Seitdem jagt Sandy erbittert aber erfolglos hinter Eric her.

1997: Das Horrorhaus ist nach mehreren Büchern und einer erfolgreichen Filmserie zu einer überregional bekannten Sehenswürdigkeit geworden. Es gehört jetzt Janice, die ihre grausame Geschichte so gut vermarkten konnte, dass sie nun mehrfache Millionärin ist. Tuck, ihr Stiefsohn, leitet eine ganze Schar von Fremdenführern, die routiniert durch das nun monsterfreie Horrorhaus führen.

Doch schon längst ist eine neue Generation gefräßiger und sexsüchtiger Kreaturen herangewachsen. Bisher haben sie sich im Hintergrund gehalten. Jetzt bricht die alte Wildheit durch. Die Bestie ist zurück und liefert den Mitgliedern der legendären Mitternachtstour durch das Horrorhaus eine Vorstellung, die nur wenige vergessen bzw. überleben werden …

Drei Besuche im Haus der Bestie

1232 recht ordentlich bedruckte Seiten: Diese Bestie hat ihren Verfasser, der nie Schwierigkeiten hatte, dicke Bücher mit neu ersonnenen Geschichten zu füllen, offensichtlich nachhaltig beschäftigt. Das bestätigt auch die Tatsache, dass Laymons letzte vor seinem überraschend frühen Tod 2001 fertiggestellte Arbeit der Kurzroman „;Friday Night in Beast House“ war, der in diese Sammlung leider nicht aufgenommen wurde. Wie (oder ob) die Geschichte des Horrorhauses letztlich endet, bleibt auch nach der Lektüre dieses ziegelsteinstarken Werkes offen.

„;Richard Laymons legendäres Meisterwerk“ soll dies sein, eifert der Klappentext. Tatsächlich liefert der Autor wie üblich wüste Kolportage. Mit nach einiger Lesezeit ermüdender Regelmäßigkeit verstößt er gegen möglichst jede politische Korrektheit, was er als beinahe ununterbrochene Folge von Splatter, Sadismen & Sex umsetzt. Mit dem Plot hält er sich dagegen nicht lange auf. „;Im Keller“ gibt die Story vor: In einem von bizarren Hinterwäldlern bewohnten Städtchen – es wurde anscheinend um das „;mal casa“, das „;böse Haus“, herum gebaut – steht das „;Beasthouse“, in dem es umgeht. Immer neue und neugierige Besucher kommen und werden zerschnetzelt oder geschändet oder beides. Wer oder was das Monster ist, wird bereits im ersten Teil enthüllt; Laymon hält nichts von Subtilität, sondern bevorzugt Vollgas und aufgeblendete Scheinwerfer.

Das Original hat gruselige Momente

Mit seinen nur 250 Seiten Umfang wird „;Im Keller“ dem „;Beasthouse“-Plot am besten gerecht. Die dünne Story gibt im Grunde gar nicht mehr her. Hier ist sie noch unbekannt und wird flott und nicht ungeschickt entwickelt. Laymon bemüht sich um Stimmung, ihm gelingen durchaus spannende Passagen, während er sich in seinen späteren Romanen oft damit begnügte Dialogzeilen aneinanderzureihen.

1980 dürfte die Figur des Roy Hayes noch ziemlich starker Tobak gewesen sein – ein Psychopath, Folterknecht und Kinderschänder, wobei Laymon nicht ausblendet, wenn Hayes seine Triebe auslebt. Auch heute berühren diese Schilderungen den Leser so unangenehm, wie der Verfasser es geplant haben dürfte.

Laymon stellt dem ‚echten‘ Monster die „;Bestie Mensch“ gegenüber. Der Mensch gewinnt, d. h. die Bosheit des Roy Hayes wirkt weitaus überzeugender, was Laymon veranlasste, die klassischen Gestalten der Dunkelheit in seinem späteren Werk mehr und mehr zugunsten sadistischer Schreckgestalten fallenzulassen.

Wie ‚böse‘ ist das Monster eigentlich? Ohne die Hilfe von Menschen, die auf seine besonderen ‚Fähigkeiten‘ nicht verzichten wollen, hätte es längst das Zeitliche gesegnet, denn es verfügt nur über geringe Intelligenz. Meist springt es als Buhmann durch seine eigene Geschichte und wird erst durch die Heimtücke seiner Spießgesellen zur Gefahr.

Schon im ersten „;Beasthouse“-Roman stört indes Laymons Schlampigkeit. Er war ein schneller Schriftsteller, um es neutral auszudrücken. Was er einmal zu Papier gebracht hatte, überarbeitete er offenbar ungern. Wie sonst lässt sich das ständige Auftauchen von Figuren erklären, die weder ordentlich eingeführt oder sogleich wieder sang- und klanglos aus der Handlung verabschiedet werden?

Der Quark wird breiter

„;Das Horrorhaus“ entstand 1986, die Handlung knüpft indes an die Ereignisse des Jahres 1978 an. Faktisch wiederholt sich diese sogar – und das passagenweise wortwörtlich. Die dramaturgischen Grenzen des „;Beasthouse“-Konzepts wird dadurch schmerzlich deutlich. Mit „;Im Keller“ wurde die Geschichte eigentlich erzählt. Jetzt wird sie nur noch aufgewärmt. Die Bestie drückt sich weiter im Horrorhaus herum und tut, was sie halt nicht lassen kann. Einmal mehr geht die Gefahr vor allem von den Menschen aus.

Natürlich dürfte das auch Laymon aufgefallen sein. Er gedachte freilich nicht, dem Geschehen neue Impulse zu geben. Stattdessen lud er sie einfach mit Sexszenen an der Grenze zur Pornografie auf. Schöne, junge, stets geile Frauen machen die Mehrheit der Hauptfiguren im „;Horrorhaus“ aus. Wie in seinen Gewaltschilderungen nimmt Laymon dabei kein Blatt vor den Mund. In den puritanischen USA mag er die Ideenarmut der Story seinem Publikum auf diese plumpe Weise verborgen haben. Dort, wo des Durchschnittsbürgers Hirn einer weniger puritanischen Gebrauchsanleitung folgt, lässt sich mit ausführlichen Waschlappen-Waschungen milchweißer Brüste und pseudo-ekstatischen Laken-Tollereien jedoch kein Blumentopf gewinnen.

Das erklärt auch, warum man um die Figuren nicht bangt, wenn ihnen die Bestie hinterher tobt: Sie sind sämtlich unsympathisch, nur Pappkameraden, die nach Schema F(uck) ‚denken‘ und handeln, wobei sich letzteres im „;Horrorhaus“ aufs Bluten & Töten beschränkt. Fast obsessiv beschreibt Laymon diese Dreiheit immer wieder in allen Details und unterstreicht die Einschätzung seiner Werke als Fastfood für knapp alphabetisierte Alltag-Rednecks. Viel zu selten gelingt ihm im „;Horrorhaus“ wirklich Finsteres, das ihn als Verfasser ehrt; so erschreckt die Beiläufigkeit, mit der Gorman Hardy zum Mörder mutiert und die Bestie an planvoller Bosheit leicht übertrifft. Und das Finale ist eine Splatter-Orgie, die an Dynamik und Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ist.

Ein Neuanfang nach altem Rezept

Mit seinen 650 Seiten ist „;Mitternachtstour“ umfangreicher als die ersten beiden Teile der „;Beasthouse“-Serie zusammen. Für Laymons Verhältnisse ist die Geschichte komplex, spielt sie doch auf zwei Zeitebenen. Nach mehr als zehn Jahren schloss der Verfasser einerseits noch einmal an die ursprünglichen Ereignisse an, während er andererseits einen Sprung ans Ende des 20. Jahrhunderts wagte. Diese Schere schließt er langsam und führt die beiden Handlungsstränge zusammen.

Die „;Beasthouse“-Saga schlägt scheinbar eine neue Richtung ein, was zu begrüßen ist, da ein weiterer Aufguss selbst den langmütigsten Gruselfreund erzürnen dürfte. In Malcasa Point sind seit dem Massaker von 1979 fast zwei Jahrzehnte verstrichen. Das Horrorhaus ist zu einem Grusel-Disneyland und einer Geldmaschine geworden, was Laymon die Gelegenheit zu sarkastischen Seitenhieben auf die Sensationsgier der ‚Nachgeborenen‘ gibt, für die das blutige Schlachten der Vergangenheit zum Freizeitvergnügen geworden ist.

Laymon wäre freilich nicht Laymon, würde er nicht bald bekannte Pfade einschlagen. Selbstverständlich ist das Monster nicht tot. Es gibt zwar keinen logischen Grund für die Kreatur, ausgerechnet nach Malcasa Point zu gehen; es könnte ungestörter dort morden, wo man es nicht kennt. Doch die Story fordert die ‚Heimkehr‘, wobei Laymon zugestanden werden muss, dass er viel Spannung aus der Konfrontation des „;Beasthouse“-Mythos‘ mit der ‚Realität‘ der Bestie herausholt.

Erneut ist viel Schriftstellerei per Autopilot im Spiel. Laymon traut sich tatsächlich, die sattsam bekannte Horrorhaus-Historie ein drittes Mal ausführlich und wortwörtlich zu wiederholen. Mit neuen Figuren wird auch der Leser auf einen Rundgang durch das Haus genommen, der nur dann Neues bringt, wenn man die Teile 1 und 2 nicht kennt. Ein vierhundertseitiger Mittelteil und viele gesichtslose Hauptdarsteller könnten problemlos und zum Wohle der Geschichte gestrichen werden. Erneut schwelgt Laymon in dümmlichen Sex-Getümmeln, die mit der Story selbst nichts zu tun haben und heftig anöden.

Erst im Finale geht es wieder hoch her. Ein drittes Mal wird ohne Rücksicht auf etablierte Hauptfiguren gekillt, werden die Karten noch einmal neu gemischt. Das Ende ist nicht happy, und selbstverständlich öffnet es die Hintertür zu einer weiteren Fortsetzung. Auf die ist man nach dem „;Keller“-Hattrick indes nicht wirklich neugierig.

Laymon-Salven, bis die Munition ausgeht?

„;Der Keller“ ist der Höhepunkt der aktuellen Laymon-Welle, die der Heyne-Verlag tsunamiartig auf seine Leser zurollen lässt. Man hat den Eindruck, die angekauften und übersetzten Werke des fleißig Verfassers sollen mit aller Macht unters Volk gebracht werden, bevor dessen Aufmerksamkeit sich anderen Attraktionen zuwendet. Dazu zwingt man es allerdings förmlich, weil man ihm die Möglichkeit gibt zu erkennen, wie limitiert der Laymon-Faktor ist: Die Tricks wiederholen sich, wirklich Neues gibt es nicht. „;Der Keller“ belegt, dass Laymon die Masse der Klasse vorzog, obwohl er schreiben, d. h. an tiefen, unangenehmen, normalerweise lieber unerwähnten Dingen rühren konnte. Leider ließ er viel lieber die Hormone wüten und pubertäre Kleinhirne anschwellen …

Ihre Meinung zu »Richard Laymon: Der Keller«

Lukes_Meinung zu »Richard Laymon: Der Keller«03.09.2017
Mein erster Laymon und schon geht es in die Vollen…
Bisher habe ich nur davon gelesen, das die Bücher von Richard Laymon nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen sein sollen. Der Gedanke das dies sicher wieder übertrieben ist – es gibt Menschen die sich bei einem Roman von Stephen King zu Tode fürchten – stand am Anfang des Buches noch groß im Raum, verflüchtigte sich aber schon bald.
Laymon legt im ersten der drei hier zusammengefassten Monster-House-Romane sofort recht zügig los und stellt sofort klar wohin die Reise auch in Band Zwei und Drei gehen wird.
Im Keller, Das Horrorhaus und Die Mitternachtstour – so die Titel der drei
Einzelromane, welche das Buch enthält – brachten mir genau das entgegen, was ich mir durch die ganzen Vorschusslorbeeren bezüglich Laymons Werk des Internets erhofft hatte: Sex, Gewalt, noch mehr Sex, noch mehr Gewalt und wieder Sex.
Das klingt jetzt sicher für den Leser des eher gemäßigten Grusels und Horrors ein wenig sehr trivial, weiß aber in der Zusammenstellung zu überzeugen, da Laymon zwar alles recht explizit auslebt und beschreibt, jedoch keine Zeile einen Zweifel daran aufkommen lässt, das alles als reines Mittel zum Zweck benutzt wird.
Auch wenn man Laymon nachsagt das gerade in dieser Trilogie die Charakterisierung der einzelnen Personen zu wünschen übrigließe, so kann ich dem nicht wirklich zustimmen. War betreten Spieler den Schauplatz, welche kurz darauf nicht mehr aufzufinden sind, doch störte mich das nicht wirklich, denn wer hohe Literatur und psychologische Auslotungen erwartet, der wird definitiv enttäuscht werden. „Der Keller“ ist ein „Fun to Read“-Buch, welches nicht den Anspruch erhebt tiefschürfende Abgründe zu präsentieren, sondern einfach nur mit Ekel und Horror spielt, welche beide zur Genüge präsentiert werden.
Da dies mein ersten Laymon war – wie Eingangs bereits erwähnt – so stellt sich mir jedoch schon glasklar dar, das Richard Laymon ein Wiederholungstäter in der Couleur eines Dean Koontz zu sein scheint. Zwar gleichen sich die drei Romane nicht wie ein Ei dem anderen, doch bemerkt man schon, das Laymon kein Autor war, der sich gerne auf Experimente einließ und welcher sein eigenes Werk zwanghaft zu verbessern suchte. Auf den kompletten 1232 Seiten ereignet sich nichts, was vollkommen neu und ungewohnt wäre, denn die beiden Fortsetzungen von „Im Keller“ sind genau das – die Fortführung des im ersten Buches eingeführten und ausgelebten Dinge und Schilderungen, mal mehr oder mal weniger explizit ausgelebt.
Den größten Pluspunkt des Buches stellten für mich wohl die Charaktere an sich dar. Keinen von ihnen konnte ich wirklich leiden und somit habe ich auch nicht mitgelitten, wenn jemand über die Klinge springen musste. Gerade diese oberflächliche Darstellung der einzelnen Personen und deren teilweise vollkommen überzogenen und realitätsfremden Handlungsweisen, machen es einfach Abschied von Charakter XYZ zu nehmen.
Wer Laymon nicht kennt, der hat nichts verpennt. Doch wer sich gern mal auf triviales der brutalsten Art und Weise einlassen möchte, der wird von ihm mehr als gut bedient.
Für mich steh fest das dies nicht mein letzter Laymon gewesen ist, denn unterhalten konnte er mich über die komplette Strecke.
chlinie zu »Richard Laymon: Der Keller«06.05.2013
Ich habe diese Woche dieses Buch beendet und fand es richtig gut. Das es drei Bücher sind, haben andere schon geschrieben und den Inhalt werde ich nicht nochmals wiedergeben. Auch dieser wurde schon mehrfach geschrieben. Ich werde nur meine persönliche Meinung aufschreiben.

Die Geschichte in den drei Büchern fand ich sehr spannend und eine sehr gute Mischung aus Horror und Fantasy. Da ich sonst keine Fantasybücher lese, war ich ein wenig skeptisch, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Dass es eine fortlaufende Geschichte ist in den drei Büchern und dass es irgendwo immer einen kleinen Zusammenhang gibt, fand ich gut.
Die Charaktere fand ich sehr oberflächlich und speziell. Wer nicht wunderschön war, war verkorkst. Männlein wie Weiblein. Auch kann man mit keinem Charakter richtig mitfiebern, da keiner einem richtig ans Herz wächst. Wer getötet wird, verschwindet auch sehr schnell aus dem Gedächtnis. So empfand ich zumindest.
Die Umgebung und die Orte sind wunderbar beschrieben und sind visuell gut zu sehen. Das Horrorhaus ist schön düster und gruselig. Das Hotel "Welcome Inn" wird gut dargestellt, sodass man sich richtig vorstellen kann, was dort für eine Atmosphäre herrscht. Dies nur zwei Orte von vielen.
Der Schreibstil von Richard Laymon fand ich sehr angenehm flüssig. Da dies mein erstes Buch (Bücher) von Richard Laymon war, war ich angenehm überrascht wie flüssig sich alles liest. Die Spannung fand ich gut transportiert und auch die Darstellung von Gewalt, Pädophilie und Sex fand ich nicht sehr übertrieben. Wahrscheinlich bin ich schon abgestumpft... Aber bei einem Thriller gehört dies dazu und übertrieben fand ich nur die Pädophilie. Sonst hat alles für mich gepasst.

Alles in allem konnte ich das Buch fast nicht mehr weg legen, nachdem ich begonnen hatte und das spricht für sich. Wer ein gutes Horrorbuch mit Fantasyelementen lesen möchte, ist hier gut beraten.
chlinie zu »Richard Laymon: Der Keller«06.05.2013
Ich habe diese Woche dieses Buch beendet und fand es richtig gut. Das es drei Bücher sind, haben andere schon geschrieben und den Inhalt werde ich nicht nochmals wiedergeben. Auch dieser wurde schon mehrfach geschrieben. Ich werde nur meine persönliche Meinung aufschreiben.

Die Geschichte in den drei Büchern fand ich sehr spannend und eine sehr gute Mischung aus Horror und Fantasy. Da ich sonst keine Fantasybücher lese, war ich ein wenig skeptisch, aber ich wurde sehr positiv überrascht. Dass es eine fortlaufende Geschichte ist in den drei Büchern und dass es irgendwo immer einen kleinen Zusammenhang gibt, fand ich gut.
Die Charaktere fand ich sehr oberflächlich und speziell. Wer nicht wunderschön war, war verkorkst. Männlein wie Weiblein. Auch kann man mit keinem Charakter richtig mitfiebern, da keiner einem richtig ans Herz wächst. Wer getötet wird, verschwindet auch sehr schnell aus dem Gedächtnis. So empfand ich zumindest.
Die Umgebung und die Orte sind wunderbar beschrieben und sind visuell gut zu sehen. Das Horrorhaus ist schön düster und gruselig. Das Hotel "Welcome Inn" wird gut dargestellt, sodass man sich richtig vorstellen kann, was dort für eine Atmosphäre herrscht. Dies nur zwei Orte von vielen.
Der Schreibstil von Richard Laymon fand ich sehr angenehm flüssig. Da dies mein erstes Buch (Bücher) von Richard Laymon war, war ich angenehm überrascht wie flüssig sich alles liest. Die Spannung fand ich gut transportiert und auch die Darstellung von Gewalt, Pädophilie und Sex fand ich nicht sehr übertrieben. Wahrscheinlich bin ich schon abgestumpft... Aber bei einem Thriller gehört dies dazu und übertrieben fand ich nur die Pädophilie. Sonst hat alles für mich gepasst.

Alles in allem konnte ich das Buch fast nicht mehr weg legen, nachdem ich begonnen hatte und das spricht für sich. Wer ein gutes Horrorbuch mit Fantasyelementen lesen möchte, ist hier gut beraten.
SpaceLord zu »Richard Laymon: Der Keller«28.04.2013
Zunächst: Dieses Buch ist – wie sonst in einigen Rezensionen so angegeben – kein Beschiss. Die Geschichte um das Horrorhaus ist einheitlich und wirklich »ein Ganzes«, dass heißt, sie ergibt Sinn und die Beast House Chronologies sind nicht einfach ein Zusammenschluss loser Geschichten, die irgendwas mit einer komischen Bestie zu tun haben. Laymon hat die Bücher zeitversetzt geschrieben – wenn ich mich Recht entsinne 1980, 1988 und 1997 –, doch der Stil ist fast gleichbleibend. Das immer wieder neue Charaktere auftauchen ist befremdlich, aber das Personal in Der Keller ist nicht so überladen, wie manche Rezis annehmen lassen. Auch wurde bemängelt dass man nicht erkennt, dass drei Romane in einem Buch enthalten sind … nun, man öffne nun einmal die Amazon-Seite zu Der Keller, denn dort steht eben dieses. Und auch wenn man sich einmal kurz auf der Phantastik Couch informiert hat – was ich eigentlich vor jedem Buchkauf tue –, sieht man in der Couch-Kritik von Herrn Drewniok, dass es sich um einen Dreierband handelt. Doch genug dieser Kleinigkeit gewidmet …
Kommen wir zu den Büchern: Ich werde jedes einzeln bewerten, was besonders daran liegt, dass mir das Zweite total schlecht gefallen hat. Danach wird zusammengezählt und wir werden sehen, wie es ausgeht.
Im Keller: Laymon hat schon Mumm, einen Pädophilen zu seinem Hauptcharakter zu machen. Und alles in allem sind alle Personen dieses kurzen literarischen Ausfalls (etwas über 200 Seiten!) moralisch verwerflich. Da werden Kinder zurückgelassen nur für ein kleiens Schäferstündchen, und die alles vergewaltigende Bestie muss sich noch nicht mal Opfer suchen, es gibt Frauen, die sich ihr FREIWILLIG unterwerfen! Kein Wunder, dass Laymons Erstling im prüden USA der frühen 80er verschrien und fast indiziert wurde. Heute wirkt das alles nicht mehr so stark … obwohl ich die pädophilen Neigungen und die Beschreibung der Taten schon sehr eindringlich und verstörend fand. Manche sagen: Das geht einen Schritt zu weit! – Nun, diese Leute haben keine Ahnung. Für mich war es erträglich, wenn man Horror liest, sollte man auch was Hartes erwarten und nicht so pille-palle-Baby-Kram wie in einem Dorfspolizistenkrimi. Gute 70°.
Das Horrorhaus: Diesen Teil fand ich einfach dämlich. Er ist unnütz, die Story ist flach und uninspiriert, der Sexanteil ist seeeehr groß, was aber nicht gut ist, sondern die eh sehr dünnen 270 Seiten nur noch handlungsleerer macht. Die neuen Charaktere fand ich auch nicht schön, ich hätte lieber einige alte behalten (Sandy war so cool, aber die kommt ja in Teil 3 wieder). Schwache Leistung, ich war schon versucht, den dritten Teil gar nicht mehr anzufangen, hab’s dann aber – Gott sei Dank – doch getan. Mit viel Wohlwollen noch 30°.
Mitternachtstour: Dieser sehr sehr lange Teil (über die Hälfte der ganzen 1200 Seiten!) hat dann alles wieder rausgerissen. Dana und Lynn sind mir total sympathisch, die Thematik hat gepasst und Owen und John sind auch ein tolles Kumpel-Paar. Der Eingang auf die Anatomie der Bestie (ich will hier jetzt nichts vorgreifen, lesen Sie es lieber selbst, ansonsten glauben Sie es mir eh nicht :-D) war schön bildhaft und das Ende einfach episch. Nur Owen kann sich mit seinen Liebesgefühlen nicht so richtig offenbaren – mal die, mal die, dann wieder eine andere –, ewig springt er zwischen Monica, Dana und Darke herum. Naja, ist eben ein Laymon, da kann man nicht viel Liebesgeschichte erwarten. Die Sexszene auf der Toilette jedoch war sehr gut gemacht ;-) 90° gibt’s dafür.
Zählen wir zusammen und teilen wir durch drei:
(70°+30°+90°)/3=63,6666666666666666666666666666666666666666666666°
Also, ich runde auf 65° auf! Und freue mich schon auf Der Gast, der schon auf dem SuB verweilt. Laymon hat das Zeug zu einem neuen Lieblingsautor.

Gezeichnet,

SpaceLord

PS: Sollte dieses Buch jemals verfilmt werden, dann muss John aus Mitternachtstour unbedingt von Jack Black dargestellt werden, ansonsten brenne ich die verdammten Studios nieder :-D Nein ernsthaft, ich hab mir Mr Tenacious D immer als John vorgestellt, ich konnte gar nicht dagegen tun …
Lexi zu »Richard Laymon: Der Keller«03.11.2011
Die meisten Leuten machen den Fehler diese Drei Geschichten hintereinander zu lesen, weil sie in einem Buch zusammengedruckt worden sind. Nachvollziehbar aber nicht ratenswert. Da zwischen den Geschichten fast 20 Jahre liegen, in so einer Zeit entwickeln sich Menschen weiter. Und ich bin einerseits froh und denndoch bestürzt darüber das Mr. Laymon diese Sagenhafte Geschichte nicht mehr fortsetzen kann.

Ich bin per Zufall auf dieses Buch gestossen. Ich hatte einfach mal Lust auf einen "Horror-Roman" und der Text auf dem Buchrücken versprach Spannung. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Es war mein erster Laymon und gewiss nicht mein letzter. Ich gebe zu das manche Momente extrem ausgeschöpft wurden. Aber Mr. Laymon hatte wie man nachlesen konnte eine wilde College Zeit. Dennoch hatten die Geschichten eine dunkle Anziehungskraft auf mich, besonders die Dritte. Es war lustig, traurig und brutal. Dennoch war ich immer auf seiten der Bestien vorallem der letzten. Da man sich immer die Frage stellen muss. Wer ist das wahre Monster.? Der Inhalt ist einfach zu komplex um eine wirklich vorteilhafte Empfehlung hier auszusprechen.

Wer mal etwas vollkommen anders lesen will als den bekannten Fantasy oder Krimi Stoff, wer mit viel Sex und Gewaltbeschreibungen kein Problem hat und die Schönheit eines Monsters erkennt wird mit Der Keller seine Freude haben.
susanne zu »Richard Laymon: Der Keller«13.09.2011
also ich hatte das buch zum geb bekommen
ich habe es nicht gelesen, habe es verschlungen!!!
leider habe ich es jemanden verliehen und nicht mehr zurück bekommen. da ich jedes buch aufhebe und behandel wie pokale werde ich es selber kaufen.
gute büche zu finden die dann auch noch gut sind, findet man leider selten.
TIP: kaufen, lesen, selber urteil bilden!!!!
gruß und viel spaß beim lesen.
susanne
lizzy zu »Richard Laymon: Der Keller«24.05.2011
Super- eines der besten bücher, die ich je gelesen habe. gerade dieses ausbreiten von dingen und die schilderungen sind perfekte mittel um ín das geschehen einzutauchen. ein meisterwerk ist es schon sich so eine geschichte auszudenken , fantasievoll, wenn uch etwas pervers, was aber in llen büchern von richard laymon vorkommt


ich sage nur eins :


KAUFEN UND LESEN !!!!!!
Lee zu »Richard Laymon: Der Keller«29.03.2011
Schrott, einfach nur schlecht. Jeder vögelt mit jedem, was lang und breit geschildert wird und es bringt die Geschichte noch nicht einmal um einen Deut voran. Hab das buch nach ca. 320 Seiten resigniert aus der Hand gelegt. Der leiseste Anflug von Spannung wird zunichte gemacht, weil es der Autor für wichtiger hält sexy Frauen zu beschreiben (knackiger Po, fester Busen und last but not least die langen braungebrannten Beine).
Der Klappentext klang ja noch vielversprechend, aber von der ersten Seite an war das Einzige, das mir schlaflose Nächte bereitet hat, die Tatsache, dass ich 15 € für diesen Schund bezahlt hab. Spart euch das Geld und kauft stattdessen eine Gina Wild DVD; da habt ihr mehr von.

Meint Lee
Konrad Wolfram zu »Richard Laymon: Der Keller«01.01.2011
Die Widerholungen sind leider der Tatsache geschuldet, daß hier drei Bücher in ein Band gepackt worden sind. Ansonsten bekommt man wie gewohnt erstklassige Kost von R. Laymon geboten.
Politisch unkorrekt wie es nur wenige Autoren es sich trauen und nicht so selbstverliebt in unwichtigen Details schwelgend wie etwa in manchen Büchern von Stephen King. Besonders hoch anzurechnen ist R. Laymon zudem das er ohne unsinnige moralische Zeigefinger seine Geschichten verfasst!
Leider ist dieser Autor verstorben und leider trauen sich definitiv zu wenige Autoren so politisch unkorrekt zu schreiben. Hier liegen die Hoffnungen auf Jack Ketchum (EVIL) oder dem ambitionierten Jungautor Brett McBean (DIE MUTTER).
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Shrek300 zu »Richard Laymon: Der Keller«15.07.2010
Dieses Buch ist das dritte das ich von ihm gelesen habe.Nach dem ersten Buch das ich gelesen habe, wusste ich das er der beste Autor ist von dem ich gehört habe.Im moment Lese ich gerade "Nacht".Auch das Buch finde ich sehr spannend. Obwohl das Buch,aber auch andere eigentlich Horrorbücher sind finde ich sie spannend. Denn eigentlich hasse ich "Horrorsachen". Aber trotzdem liebe ich seine Bücher.

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