Die Gang von Richard Laymon

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1989unter dem Titel „Funland“,deutsche Ausgabe erstmals 1992, 474 Seiten.ISBN 3-453-67640-8.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Das Küstenstädtchen Boleta Bay birgt ein finsteres Geheimnis. Immer wieder verschwinden Menschen. Eine Gang Jugendlicher macht die herumlungernden Stadtstreicher dafür verantwortlich. Sie wollen ihnen eine Lektion erteilen – und gehen dabei bis zum Äußersten. In einer finsteren Nacht treibt die Gang ihre drastischen Säuberungsaktionen auf die Spitze. Doch im alten Vergnügungspark des Ortes erleben die Jäger eine Überraschung. In der Finsternis lauert etwas Unaussprechliches, Grauenhaftes auf sie, das nur eines kennt: Blutrausch.

 

Ihre Meinung zu »Richard Laymon: Die Gang«

Andreas Lotz zu »Richard Laymon: Die Gang«26.01.2015
Als großer Laymon-Fan habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alle Laymons zu lesen und ich bin auf einem guten Wege dies auch zu schaffen und hoffe, dass noch viele folgen werden, obwohl Laymon ja nun schon seit 2001 nicht mehr unter uns weilt. Der Klappentext zu "Die Gang" hat mich magisch angezogen, da ich Strandpromenaden und Jahrmärkte liebe und wenn beides in einem Roman vorkommt, kann das nur Gutes bedeuten - und deshalb wurde ich schon etwas enttäuscht. Irgendwie kam das ganze Buch über keine Spannung auf, die Handlung wirkte zäh und der Spannungsbogen wurde einfach nicht geknüpft. Das Ende war Laymon-Like "phantastisch", aber auch absolut vorausschaubar. Ein weiteres Problem war, dass keiner der Protagonisten in irgendeiner Form sympathisch rüberkommen, da fällt es einem schwer, irgendwelche Hoffnung auf ein Überleben des Einzelnen zu setzen. Deshalb: Durchschnittsware, jedoch als Laymon-Fan dennoch ein Muss!
Alexi1000 zu »Richard Laymon: Die Gang«14.11.2014
Ich will mich gar nicht lange mit vielen Worten zu diesem Roman von Laymon aufhalten. Ich muss ganz ehrlich sagen: bin enttäuscht!!

Ich hab "damals" Anfang der 90er als das Buch unter dem Titel Jahrmarkt des Grauens erstmals in Deutscher Sprache veröffentlich wurde noch nichts von Laymon gewusst, und dementsprechend kannte ich es auch nicht.

Wenn man denn die doch recht hohe Bewertung bei immerhin 38 Stimmen sieht, dann steigen die Erwartungen doch immens...tja, und das war' s auch...

Laymon war nie der ganz große Literat (das ist wohl jedem Klar), aber er schaffte es doch (meistens) recht interessante Figuren, oder zumindest herrlich skurile Typen entstehen zu lassen...meist gepaart mit guter Spannung (einen richtigen "Grusler" würde ich Ihn aber nie nennen!).

Hier nun aber: pubertäre und größtenteils echt nervende Teens...ellen- bzw. Kapitellanges Geschwafel...frappierend erinnernd an "Der Pfahl"...eine für mich ähnlich lahme "Gangart" anschlagend...ich hatte eine Phase so Mitte des Bucher wo ich geschlagene 2 (!) Wochen fast nicht mehr Vorwärts gekommen bin...nee, das war nix!

Zur (teilweise) Ehrrettung muss ich aber (und das unterscheidet Ihn nun doch von "Der Pfahl") sagen: der Showdown zieht überraschenderweise nochmal richtig an, zeigt sogar nochmal Laymon-typisches Gesplatter...ist fast ein wenig gruselig (!)...und zeigt gerade dadurch, was für Potenzial an dieser Geschichte vermasselt wurde !

so habe ich mich dann doch noch dazu durchgerungen 50° zu vergeben.

was mich nochmal dazu führt, warum die Wertungen hier auf der Couch SO hoch sind: mag das (vor allem im Showdown) für den deutschen Raum in den frühen 90ern etwas aussergewöhnliches gewesen sein, so ist man heute (durch Heyne Hardcore) und Laymon' s späten "Ruhm" doch wahrlich besseres/härteres gewohnt!!

...ich gehe aus, da haben einige aus dem "Gedächtnisempfinden" heraus Ihre Wertung abgegeben...und sorry, aber nach so vielen Jahren kann einem das seltsame Streiche spielen..

im Prinzip aber auch egal...wenn' s den meisten gefällt, hat das Buch seinen Sinn (für Fans) doch voll und ganz erfüllt, ich kann' s nur (leider) nict ganz nachvollziehen!!!
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