Finster von Richard Laymon

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2001unter dem Titel „Night in the Lonesome October“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 548 Seiten.ISBN 3-453-67583-5.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält?

Ihre Meinung zu »Richard Laymon: Finster«

Silla zu »Richard Laymon: Finster«04.07.2012
Finster war mein erstes Buch von Laymon. Ich habe es an einem Tag komplett durchgelesen. Hin und wieder war es etwas merkwürdig, wie meine Vorredner schon beschrieben haben) Fahrradhexe, Trolle etc.) aber trotzdem spannend und gut geschrieben. Da es mein Erstes Buch von ihm war, bin ich mir nicht sicher ob es sich bei allen Genannten Figuren wirklich um Menschen handelt oder um irgendwelche Wesen der Nacht(z.B. die "Trolle" unter der Brücke, oder das Etwas das am Zaun hing).
nobi zu »Richard Laymon: Finster«21.12.2011
Der bisher schlechteste Laymon !
Ich bin sehr enttäuscht, keine Spannung, keine wirkliche Handlung,
wirklich total langatmig u.langweilig, kein Vergleich zu den anderen Romanen wie zum Beisp. "RACHE", war das wirklich Laymon??
Das einzig Positive, die kurzen Kapitel
Hoffe mal das der nächste, den ich lesen werde "DER WALD" deutlich besser sein wird.
von mir höchstens 30-40 Punkte
Frank zu »Richard Laymon: Finster«14.12.2011
Nach längerer Zeit habe ich ich mal wieder an einen "Laymon" gewagt.
Vorweg - auch "Finster" hat mich alles andere als begeistert.
Aber der Reihe nach.

"Ed" wurde von seiner Freundin verlassen. Nun ist er traurig. Also läuft er in der Nacht ruhelos durch die Stadt. Neben allerlei seltsamen Gestalten trifft er dabei auch auf die faszinierende (für ihn zumindest..) "Casey".
In seinem "normalen" Leben hingegen beginnt er eine eher leidenschaftliche Beziehung mit der (natürlich!) extre gutaussehenden und willigen Eileen.
Nebenbei hat er sich noch den Annäherungsversuchen seines Mitstudenten "Kirkus" zu erwehren. Doch seine Leidenschaft gehört "Casey".


Irgendwann vermischen sich sein Nacht und Tagleben,.
Denn (aha!) Trolle und Psychopathen, ja,gar Fahrradhexen trachten (nicht nur) nach seinem Leben.

Hört sich etwas bescheuert an?
Ok.. ist es auch.
Und zudem recht langweilig. Denn gut 400 Seiten lang passiert zunächst mal wenig.
Als es dann zum "Showdown" kommt , ist der auch recht schnell (und für Laymon) und (relativ) unblutig beendet.
Wie bei Laymon so üblich sind die Charaktere blass bis völlig unglaubwürdig. Die Handlungsweisen entsprechen fast nie den gegebenen Umständen usw.
Lediglich "Ed" nimmt man als halbwegs glaubwürdig wahr.
Ansonsten hat man -wie so oft - das Gefühl, Laymon hat irgendwelche Pubertätsphantasien zwischen Buchdeckel pressen lassen.

"Positiv" mag angemerkt sein dass man aufgrund des eingängigen Schreibstils das Buch dennoch gut weglesen kann.
Man kann es aber auch lassen - verpasst hat man nichts.
40 %.
Konrad Wolfram zu »Richard Laymon: Finster«03.07.2011
Nun, FINSTER mag nicht das furchteinflößenste sein, was Laymon geschrieben hat. Dafür jedoch eines das mit Spannung nicht geizt und flüssig zu lesen ist (wie vieles von Laymon).
Leider erfährt man doch etwas zu wenig von den Landstreichern (Trollen) unter der Brücke und weshalb sie in der Nacht zu Kanibalen mutieren, doch im Gesamtkontex ist dieser Punkt noch zu verschmerzen.

Die Darstellung der Personen selbst fand ich durchaus gelungen und wenig verwirrend. Handelt es sich doch teils um Momentaufnahmen zu Personen auf die unser Ed hier trifft. Und ob man jeden Bösewicht bis in die hinterste Ecke ausleuchten sollte, entzieht sich hier meinem Verständnis. Letzteres passt vielmehr dort, wo man dem Bösen noch eine Art menschliches Gesicht verpassen möchte. Hätte Laymon dies hier vorgenommen, wäre die Spannungskurve hier noch um einiges gefallen.

Gesamt gesehen gelingt Laymon mit dem Roman FINSTER wieder etwas, was einen guten Roman ausmacht - man möchte ihn nicht aus den Händen legen! Ob und in welcher Form die Handlung verwirrend sein mag, hängt glaube ich hier auch davon ab, wie weit man beim lesen bereit ist, sich in die Handlung fallen zu lassen und wie gut sich das gelesene im Kopf-Kino umsetzen läßt.

Für mich zählt FINSTER zum Besten was ich seit Beginn 2011 gelesen habe und kann es durchaus jedem nur ans Herz legen.
CoreySinner zu »Richard Laymon: Finster«11.03.2011
Mir kommt es so vor als wehre „Finster“ ein Gegenstück zu Laymons „In The Dark - Das Spiel“, es gibt einige Parallelen.
Diesmal ist der Hauptcharakter Männlich und erzählt aus der Ich Perspektive.
Immer geht Ed in der Nacht raus und erlebt dann so einiges, hier zieht ihn dieses Unbekannte Mädchen in die Nacht, bei „Das Spiel“ ist es für Jane, MOG und das Geld.
Die eine Szene mit Ed und Eileen unter Brücke und den „Trollen“ erinnert auch an die Szene mit Jane unter der Brücke aus „Das Spiel“ und wie immer geschieht alles in der Dunkelheit.
Der Originaltitel lautet ja auch „Night In The Lonesome October“.
Der Deutschte Titel „Finster“, finde ich ausnahmsweise ganz gut gewählt, aber eher als Metapher.
Was mir vor allem gefallen hat ist das es bei der einen Perspektive bleibt bzw. bei einem Hauptcharakter so wie in „Das Spiel“ und es schritt für schritt zum Ende führt, das Finale ähnelt auch etwas von „Das Spiel“.
Zu bemerken, „Finster“ ist keine „Heyne Hardcore“ Erscheinung, da ist es zu bedenken, das es logischer weiße nicht so Heftig zu Sache geht wie in so manchen anderen Werken von Laymon.
Eines worauf ich noch aufmerksam wurde ist, das Ed Logan nicht der Typische Laymon Charakter ist, mehr ins Sympathische geht.
Das Trennungsschmerz Thema im Buch finde ich gelungen und Realistisch, eines der seltenen Bücher von Laymon wo die Charaktere Persönlichkeits- Veränderungen durchmachen.
„Finster“ ist ein außergewöhnlicher Laymon, einer der Besten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
durcherbub78 zu »Richard Laymon: Finster«06.01.2011
Für mich als Laymon-Fan nicht einfach mein Urteil abzugeben.
Also all erstes als ich mit dem Buch fertig war,dachte ich: \" Hmm, das war wirklich Laymon?\"
Irgendwas hatte mir da was gefehlt...es war egal wie Blutig die Storys sind aber irgendwas war anders an der Geschichte. Und ich weiss bis heute nicht was es ist! Ganz am Ende kommt der typische Laymon wie man ihn kennt durch!
Es liest sich auch locker flockig wie alle Bücher von ihm! Wobei ich auch sagen muss, wenn ich mir die Beschreibung im /auf dem Buch gelesen habe, hatte ich mir auch die Story etwas anders vorgestellt!
Von mir gab es halt 65 Pünktchen
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Schrodo zu »Richard Laymon: Finster«03.01.2011
Es ist eine stürmische Oktobernacht, in der Ed Logan von seiner Freundin sitzengelassen wird. Verzweifelt und mit gebrochenem Herzen wandert er durch die einsamen Straßen. Er bemerkt ein hübsches, fremdes Mädchen und beschließt, ihr zu folgen. Doch wer hätte ahnen können, welche tödlichen Geheimnisse diese Nacht für ihn bereithält….und erst die Nächsten…
So ungefähr steht es auf der Rückseite des Buches. Da steht übrigens auch noch ein Zitat von Bentley Little, seines Zeichens Autor von Horror Romanen: „Seit langem hatte ich beim Lesen nicht mehr so viel Angst“. Ich weiß ja nicht was der Herr liest, aber wenn er bei „Finster“ Angst bekommt, dann geht er sicher auch nicht mehr bei Dämmerung aus dem Haus…was für ein Weichei!
Denn eigentlich passiert in dem 541 Seiten Wälzer nix, oder bis auf das letzte Viertel nicht viel. Aber dann geht’s in typischer Laymon Manier ab. Plötzlich ist alles da, Spannung, Gewalt, Sex, Mordlust, zwar nicht so geballt und grenzenlos, wie man das von ihm gewöhnt ist, aber immerhin. Dass die ganze Story grotesk ist, dass einige widerliche Typen unter den Brücken lauern, dass am Ende wieder vergewaltigt und gemordet wird, dass die Frauen wieder mal die Leidtragenden sind, das brauche ich ihnen ja nicht extra zu erzählen. Das ist auch bei diesem, eher etwas seichten, Laymon so!
Alexi1000 zu »Richard Laymon: Finster«14.12.2010
Meine Rezi bezieht sich zwar auf das Original, aber ich denke, bei diesem Roman werden die Änderungen die Laymons Bücher öfter erfahren eher minimal sein.
Ich schließe mich zunächst meinem Vorrezensenten an: das ganze ist doch sehr verwirrend und unzusammenhängend.
Wir lernen den Protagonisten Ed kennen, der aus Liebeskummer Abends spät durch die verlassenen Strassen wandelt...
Er bemerkt eine schöne Fremde und entschließt sich ihr nachzugehen.
Daraus entspinnt Laymon eine Handlung die ziemlich hahnebüchen daherkommt...allein die Episode mit den unter der Brücke hausenden; aber ich will nicht spoilern!
Liest sich nicht so flüssig, wie man das teils von Laymon gewohnt ist.
Aber gegenüber den zuletzt erschienenen ist dieser doch mal wieder eine Steigerung; ich vergebe ob einiger doch guter Momente 70°.
Kom_Ombo zu »Richard Laymon: Finster«12.12.2010
Merkwürdig, total verwirrend und überhaupt nicht so furchteinflößend - bis auf ganz wenige Ausnahmen, die mir ein wenig unter die Haut gingen. Aber mal ganz ehrlich ... um was geht es eigentlich in diesem Buch? Da latscht jemand durch die Straßen und trifft Leute ... und? passiert das nicht andauernd?

Ich habe keine Ahnung - obwohl ich das Buch gelesen habe - wer was für eine Rolle spielt und wieso. Oder ist das Sinn und Zweck dieses Buches?

Das war mein allererstes Buch von Laymon ... und so wie es aussieht, wird es auch das Letzte bleiben. Er schreibt gut ... gar keine Frage ... man kann dieses Buch flüssig lesen, aber ansonsten konnte es mich nicht überzeugen.
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