Profit von Richard Morgan

Buchvorstellung

Profit von Richard Morgan

Originalausgabe erschienen 2004unter dem Titel „Market Forces“,deutsche Ausgabe erstmals 2005, 576 Seiten.ISBN 3-453-40051-8.Übersetzung ins Deutsche von Karsten Singelmann.

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In Kürze:

Was geschieht, wenn die Globalisierung außer Kontrolle gerät? Es entstehen internationale Konzerne, die die Konflikte in der Dritten Welt, mit denen sie Aktiengewinne erzielen, selbst anzetteln. Konzerne, die in ihrer Gier nach Profit ganze Regierungen und Staaten kaufen. Und Konzerne, deren Manager das Wort „Konkurrenzkampf“ allzu wörtlich nehmen.

Ihre Meinung zu »Richard Morgan: Profit«

Zacko zu »Richard Morgan: Profit«30.04.2009
Das Buch mag stellenweise seicht sein und auch mit einem Ende aufwarten, welches ein bisschen blutleer scheint, aber vielleicht liegt ja auch ein gewisser Symbolismus gerade da drinnen. Schlecht durchdacht finde ich die Geschichte nicht und manche Sachen wie die Erzaehlung der Entwicklung von Kampfrennen, dem Haeschen mit den "Titten" und der neu aufkommenden Kunstform des "Brutalismus" fand ich durchaus amuesant.
Anfaenglich erscheint die Darstellung dieses ganzen Strassenkampfgeschehens bisweilen schwer absurd. Aber beim Weiterlesen ist das Rahmengeruest der Geschichte gar nicht mal so unstimmig. Kritische Untertoene sind da, auch wenn sie plump daher kommen. Deshalb ist mein Fazit: Hebt sich von der Vielzahl seichterer Romane, unten denen derzeit die Buecherregale aechzen ein bisschen ab. Wem dieses Urteil nicht gefaellt, kann das auch gerne mit mir auf der Strasse klaeren.
Barbara zu »Richard Morgan: Profit«20.08.2006
Richard Morgans Takeshi-Kovacs-Reihe finde ich sehr gut, sehr unterhaltsam und vor allem sehr abwechslungsreich. Also habe ich mir auch „Profit“ zugelegt – und bin sehr enttäuscht. Ich habe nach ungefähr 200 von 600 Seiten aufgegeben.

Anscheinend hat sich Mr. Morgan nach einigen verkauften Büchern auf sein Gutmenschentum besonnen und ein Buch geschrieben, das Sätze enthält wie "Hätte X die beiden jetzt hören können, wäre er sicherlich davon überzeugt gewesen, daß sie wirklich Spaß hatten. Leider hörte X durch die dünnen Wände seines Appartements aber nur einen Dealer, der seine Freundin zusammenschlug“ (kein wörtliches Zitat). "Profit" macht aus einer originellen Idee (eine Welt leicht in der Zukunft, der Kapitalismus hat einen evolutionären Schritt gemacht und mittlerweile werden geschäftliche Konflikte durch rohe Gewalt geregelt, die für eine der beiden beteiligten Parteien tödlich endet) ein schulmeisterisches Lehrbuch, das sich krampfhaft darum bemüht, dem Leser aufzuzeigen, welche die gute Seite der Macht ist.

Ich persönlich finde das grauenvoll, wer aber schon immer mal ein Buch lesen wollte, das seine politisch korrekte Meinung über den entfesselten Kapitalismus plump bestätigt, dürfte genau richtig liegen.
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