Leseprobe

Schattenkind von Richelle Mead

Buchvorstellung und Rezension

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Shadow Heir, deutsche Ausgabe erstmals 2012 , 320 Seiten. ISBN 3802587987. Übersetzung ins Deutsche von Frank Böhmert.

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In Kürze:

Eine geheimnisvolle Seuche breitet sich im Dornenland aus, die magischen Ursprungs ist. Als Königin des Reiches will Schamanin Eugenie Markham der Sache auf den Grund gehen. Unterstützung erhält sie von Feenkönig Dorian. Doch kann sie ihm wirklich trauen? Und auch Eugenies Ex-Geliebter, der Gestaltwandler Kiyo, scheint Geheimnisse vor ihr zu verbergen.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Die Halbelfe ist schwanger“ 70

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Nicht genug damit, dass unsere Halbfee Eugenie Markham mit Zwillingen schwanger geht, Kiyo, der Vater der ungeborenen Kinder will mit aller Kraft verhindern, dass sich die Prophezeiung, dass der noch ungeborene Enkel des Dornenkönigs das Menschenreich erobern und unter seine Knute zwingen wird, erfüllt. Zusammen mit Königin Maiwen verübt er Attentate und setzt Meuchler und Dämonen auf Eugenies Spur. Das trägt nicht eben dazu bei, die Schwangerschaft unkomplizierter zu machen. So flieht unsere Königin zweier Feinen-Reiche in die Menschenwelt und versteckt sich in einem kleinen Kaff in Alabama.

Im örtlichen Krankenhaus werden die Frühchen per Kaiserschnitt zur Welt gebracht, und im Brutkasten aufgepäppelt. Dem Mutterglück steht eigentlich also nichts mehr im Wege – wenn es da nicht einen Fluch geben würde, der die Feinen Reiche mit einem im wahrsten Sinne des Wortes eisigen Hauch überzieht.

Eis und Schnee, klirrende Kälte und Yeti-ähnliche Bestien suchen die Königreiche heim. Hinter den Flüchen steckt einmal mehr eine mächtige Frau. Die Königin des Eibenlandes hat ihren Zauber gesponnen. Um die Reiche aus ihrem eisigen Griff zu befreien, macht Eugenie sich, begleitet nicht nur von Dorian, sondern auch von Kiyo auf, den Bann zu brechen …

Feensaga der modernen Art – Action mischt sich mit Geführwirrungen

Neben ihrer Bestsellerreihe um die Vampire Academy und dem Succubus-Zyklus punktet Richelle Mead bei ihren deutschen Fans auch mit ihren Dark Swan Büchern. Geschickt nutzt sie dabei bekannte Elemente der Feensagen, peppt diese ein wenig – nein, seien wir ehrlich – deutlich auf, führt eine Prise Erotik, viel Gefühlswirrungen und -irrungen hinzu und setzt dies in ein Urban Fantasy Setting – fertig ist der Bestseller.

Zwischenzeitlich haben wir die Weltenschöpfung verinnerlicht, und die Gestalten liebgewonnen. Neben den üblichen Zerwürfnissen einer attraktiven, emanzipierten Frau zwischen zwei Männern und dem beginnenden Mutterglück wartet aber auch jede Menge rasanter Action auf den Leser. Zwar beginnt der Roman im ersten Drittel ein wenig geruhsam, doch nach dem Atemholen geht es dann rasant hinein ins Abenteuer. Und das bietet dem Leser alles, was er von einem Mead-Buch erwartet. Kämpfe, Intrigen und Geheimnisse, Verrat und fiese Gegner, dazu ein wenig Herz-Schmerz und jede Menge Tempo.

Das liest sich locker und auf einen Rutsch durch, überrascht zwar inhaltlich nicht wirklich, zumal die Personen sich kaum fortentwickeln, unterhält aber prachtvoll. Insofern werden alle Mead-Fans zufrieden den Deckel zuklappen, Neuleser sollten aber, um der Handlung wirklich folgen zu können, mit dem Start der Reihe beginnen.

(Carsten Kuhr, August 2012)

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