Silberschatten von Richelle Mead

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „Silver Shadows“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 384 Seiten.ISBN 3802595548.Übersetzung ins Deutsche von Michaela Link.

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In Kürze:

Für Sydney Sage ist ihr schlimmster Albtraum Realität geworden. Durch den Verrat ihrer Schwester Zoe ist sie nun die Gefangene der Alchemisten. Denn Sydney hat das größte Tabu der Alchemisten gebrochen: Sie hat sich auf eine Liebesbeziehung mit einem Vampir eingelassen und mit Rebellen gemeinsame Sache gemacht. Ist ihre Magie stark genug, um sie vor der Gehirnwäsche durch ihre eigenen Leute zu.

Das meint Phantastik-Couch.de: „Romeo und Julia in der Welt der Vampire“72

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Eigentlich sollten die Alchemistin Sydney und der Moroi Adrian nur auf die junge Schwester der Moroi-Königin aufpassen, doch dann verliebten sich die beiden so Ungleichen ineinander. Was als Arbeitsbeziehung begann, später die eine taumelnde Liebe mündete, das endete abrupt, als Sydneys Schwester sie an die Autoritäten der Alchemisten verriet. Sie wird vom Campus entführt und in ein unterirdischen Umerziehungslager der Alchemisten gesteckt. Hier wird sie gefoltert, indoktriniert, unter Drogen gesetzt und soll innerlich gebrochen werden. Mittels perfiden Beeinflussungen soll sie gezwungen werden, ihre große Liebe zu vergessen.

Währenddessen betäubt Adrian seinen Kummer, wie es seine Art ist, im Alkohol. Seine aus dem Gefängnis entlassene Mutter holt ihn an den Königshof zurück, wo es gilt, alte Bekanntschaften wie auch Feindschaften zu erneuern. Als er endlich im Traum Sydney findet ahnt er, dass ihre Rettung fast unmöglich sein wird. Doch wo die Liebe regiert, muss es einen Weg geben …

Bislang bester, weil ein wenig tiefschürfender Band der Spin-Off Reihe

Mit ihrer Serie um die Vampire Academy hat sich Richelle Mead in die Herzen ihrer Leserinnen geschrieben. Packend geschilderte Kämpfe jugendlicher Protagonisten verbanden sich mit einer sehr detailreich ausgearbeiteten, übernatürlichen Welt, dazu kam eine gehörige Portion Romantik, fertig war der Bestseller.

Nachdem die Geschichte erzählt war, versuchte sie mit den Bloodlines an die Erfolge anzuknüpfen. Nebendarsteller rückten im Spin-Off ins Zentrum der Aufmerksamkeit, doch so ganz konnte Mead die Klasse ihres erstes Zyklusses nicht erreichen. Dies ändert sich im vorliegenden Roman.

Sicherlich, die Geschichte der großen Liebe zwischen einem Moroi und einer Menschenfrau ist nun nicht wirklich innovativ, dafür aber versteht es die Autorin dieses Mal ihren Plot mit jeder Menge Tiefe zu unterfüttern. Da geht es um Beziehungen, die nur der monetären Absicherung wegen geführt werden, um Selbstachtung, Emanzipation und um Verantwortung für sich, seine Handlungen aber auch für Andere zu übernehmen. Und es geht darum seine Ansichten mutig zu vertreten, auch und gerade, wenn diese hinterfragt, oder angegriffen werden.

Verknüpft hat die Autorin diese gerade was Adrians Eltern anbelangt deutliche Beziehungskonflikte, dem Auseinanderleben einer langjährigen Beziehung mit einer spannenden Handlung um die Suche nach der Entführten und deren Flucht bzw. Befreiung. Hier kommt das Tempo, die Spannung her, die den Text seine Prägung geben, der aber eben vorliegend auch immer wieder mit interessanten Gedanken erweitert wird.

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