Psycho II von Robert Bloch

Buchvorstellung

Psycho II von Robert Bloch

Originalausgabe erschienen 1982unter dem Titel „Psycho II“,deutsche Ausgabe erstmals 1983, 253 Seiten.ISBN 3-453-01832-X.Übersetzung ins Deutsche von Willy Thaler.

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Ihre Meinung zu »Robert Bloch: Psycho II«

berndkuper zu »Robert Bloch: Psycho II«05.04.2015
Cooles Buch! Aber der Autor, Robert Bloch, schrieb das Buch Psycho 2 eine Ewigkeit nach Psycho 1. Es musste ein Verriss werden. Wer nur in Amerika lebt, kann kein gutes Buch schreiben. Dafür ist die künstlerische Umgebung nicht da!
Kurz und gut: Psycho 1 war Weltliteratur. Psycho 2 lächerlich! Der Autor wollte Kasse machen und hatte selbst das Zombie-Dasein satt. Darum stieg er noch mal aus dem Sarg (oder dem Hotel)und schrieb Psycho 2. Kaum lesenswert und albern!
Ich zu »Robert Bloch: Psycho II«02.03.2009
Besser als mein Vorgänger kann man Pycho 2 von Robert Bloch nicht beschreiben. Es liest sich wirklich flott weg. Es ist auf den ersten 60 Seiten super-spannend geschrieben. Das Milieu um die Macher des TV-Studios ist eher langweilig und sehr blaß beschrieben.
Thomas Mann schrieb über Hesses "Steppenwolf", dass dieses Buch ihn gelehrt habe, was Lesen heißt. Das kann man bei Robert Bloch ebenso sagen. Seit 1000 Jahren habe ich keine 10 Seiten von einem Autor an einem Stück gelesen. Und hier, bei Bloch, gleich 150 Seiten. Genialer Autor!
Bio-Fan zu »Robert Bloch: Psycho II«23.02.2009
Wer weiß, ob Robert Bloch eine Fortsetzung zu seinem Drama über den Psychopathen Norman Bates geschrieben hätte, wäre da nicht die erfolgreiche Verfilmung des 1. Teils durch Alfred Hitchcock gewesen. Schließlich liegen gut 20 Jahre zwischen den beiden Teilen. Doch von der vergangenen Zeit ist anfänglich nichts zu spüren. "Psycho II" beginnt in der gleichsam düsteren, spannenden Atmosphäre wie der 1.Teil geendet hat.
Norman Bates sitzt im Irrenhaus ein und wird dort scheinbar erfolgreich von Dr. Claybourne therapiert. Doch bei einer günstigen Gelegenheit gelingt Bates die Flucht. Es zieht ihn zu den Menschen, die er für seine Verurteilung verantwortlich hält: Sam Loomis und dessen Frau Lila, die wir beide aus "Psycho I" kennen.
Es folgt ein drastischer Schnitt:
Hollywood. Einige Tage später.
Eine Filmcrew schickt sich an, die damaligen Ereignisse in Bates-Motel zu verfilmen. Die Menschen vor und hinter den Kulissen mit ihren persönlichen Schicksalen und Eitelkeiten erweisen sich als eine explosive Mischung. Und jetzt kommt noch die Bedrohung durch Norman Bates hinzu, der die Aufnahmen sabotieren will.
Wie schon der erste Teil liest sich "Psycho II" flott weg. Bloch schlägt verstärkt gesellschaftskritische Töne an und scheint auch mit den Hollywood- Machern nicht ganz im Reinen zu sein. Er zeichnet eher ein Zerrbild der Film-Society. Leider ist das alles nicht so super spannend, Bloch verzettelt sich in den Einzelschicksalen, ohne deren Charaktere wirklich umfassend dargestellt zu haben.
Das Ende kommt plötzlich und überrascht durch seine Unglaubwürdigkeit, obwohl Bloch versucht, alles nachvollziehbar zu erklären.

75 Grad
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