Robert Hugh Benson

Der englische Priester und Schriftsteller Robert Hugh Benson wurde am 18. November 1871 im Wellington College als Sohn von Edward White Benson, Kanzler der Kathedrale von Lincoln und später Erzbischof von Canterbury, geboren. Er besuchte das Eton College und studierte Theologie und Altphilologie am Trinity College in Cambridge. 1894 wurde er zum Diakon geweiht, ein Jahr später wurde er Priester der Kirche von England.

Nach dem Tod seines Vaters 1896 ging er auf Wunsch der Familie nach Ägypten. Nach seiner Rückkehr wurde er Vikar in Kemsing und die Gemeinde weckte sein Interesse für das Theater. 1898 trat er in das Haus der Gemeinschaft der Auferstehung in Mirfield ein, ein kontemplativer anglikanischer Orden, der angelehnt an die Benediktinerregel lebte.

1903 konvertiert er zur katholischen Kirche und lässt sich dort im folgenden Jahr erneut zum Priester salben. Obwohl der Übertritt und die Priesterweihe eines der Söhne des Oberhauptes der Anglikanischen Kirche naturgemäß im katholischen Lager kurz nach der Jahrhundertwende für enorme Begeisterung sorgte, blieb Benson in der katholischen Kirche ein Außenseiter.

Doch er war nicht nur als Priester erfolgreich, sondern auch als Autor. Er schrieb zahlreiche Romane, Geistergeschichten, Glaubensschriften und Theaterstücke. Neben zeitgenössischen Werken verfasste er historische und utopische Romane. Zu seinen literarischen Vorbildern gehörte auch der Sozialist und Science-Fiction Autor H.G. Wells.

Im Jahr 1914 zeigten sich die ersten Anzeichen einer Herzerkrankung und während einer Mission in Salford erlag er im Haus des Bischofs am 19. Oktober 1914 einem Herzinfarkt infolge einer Lungenentzündung.

Phantastisches von Robert Hugh Benson:

  • (1907) A Mirror of Shalott
  • (1907) Der Herr der Welt Rezension
    Lord of the World
  • (1911) Dawn of All