Die Zauberschiffe 5 + 6 von Robin Hobb

Buchvorstellungund Rezension

Die Zauberschiffe 5 + 6 von Robin Hobb

Originalausgabe erschienen 2000unter dem Titel „Ship of Destiny“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 1024 Seiten.ISBN 3-442-24487-0.Übersetzung ins Deutsche von Wolfgang Thon.

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In Kürze:

Nur die Drachenkönigin Tintaglia – die letzte Überlebende des Drachengeschlechts – könnte die von Feinden umringte Händlerstadt der lebendigen Zauberschiffe noch retten. Doch die Menschen und die Zauberschiffe sind verantwortlich für das Aussterben ihrer stolzen Rasse. Warum also sollte Tintaglia ihren Feinden helfen?

Das meint Phantastik-Couch.de: „;Vorhang auf zum letzten Teil der Zauberschiffe – auf zum Kampf gegen die Piraten“;75

Fantasy-Rezension von Carsten Kuhr

Im dritten und letzten Teil der Saga um die Zauberschiffe verwebt die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge zu einem überraschenden und komplexen Ganzen. Wir erinnern uns: die Händlertochter Althea befindet sich mit ihrem Geliebten auf dem verrückten lebenden Schiff Paragon. Zusammen haben sie sich auf die Suche nach Altheas eigenen Händlerschiff, der Viviace, begeben. Nicht nur, dass der Pirat Kennit ihr die Viviace und mit dieser ihren Vetter entführt hat, nein, er hat auch das Vertrauen und die Zuneigung des intelligenten Schiffs erschlichen.

Währenddessen gerät die Situation in der Regenwild-Enklave und Bingtown, immer mehr außer Kontrolle. Invasion, Bürgerkrieg der alteingesessenen gegen die neuen Händler, Sklavenaufstand – Jeder gegen jeden scheint das Motto zu sein. Erst die Ankunft des letzten Drachen sorgt für einen mühsamen Frieden. Neue Bündnisse werden geschlossen, für den Frieden und der Rettung der entführten Malta verpflichten die Menschen sich, den Seeschlangen auf ihrem mühsamen Weg den Fluss hinauf, zum Ort ihrer Verpuppung und Reifung zu Drachen beiseite zu stehen. Als unsere versprengten Gruppen sich auf der Viviace treffen, kulminieren die Ereignisse …

Drachen, intelligente Segelschiffe komplett mit Windjammerromantik und Piraten – die explosive Mischung stimmt

Robin Hobb gelingt es in diesem Band mühelos, die Spannungskurve beizubehalten. Weiterhin sind wir gebannt ob der Mysterien, die uns bezüglich des weiteren Schicksals der Drachen erwarten.

Natürlich bangen wir auch mit den uns liebgewordenen Hauptfiguren, die auch in diesem Band wieder so manch schweres Geschick zu erdulden, so manche Krise zu meistern haben. Geprägt von diesen Schicksalsschlägen, an ihren Aufgaben wachsend und reifend präsentiert uns die Autorin wiederum vielschichtige, realistische Personen. Die mannigfaltigen Geheimnisse finden größtenteils eine befriedigende Auflösung, unsere Protagonisten schlussendlich ihr Happy-End, so dass wir uns nach der Lektüre entspannt und glücklich zurücklehnen können. Hoffen wir auf weitere Fantasy-Epen aus Hobb’scher Feder – die renommierte Hobbit Presse im Klett Verlag hat den Start einer neuen Reihe für das Frühjahr 2008 angekündigt. Bis dahin hat der Fan und Gelegenheitsleser spannender, aber auch durchaus intelligenter Fantasy mit den preisgünstigen Bänden der Zauberschiff-Neuauflage Lesefutter satt zu einem moderaten Preis zur Verfügung.

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