Virulent von Scott Sigler

Buchvorstellung

Virulent von Scott Sigler

Originalausgabe erschienen 2008unter dem Titel „Contagious“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 672 Seiten.ISBN 3-453-43381-5.Übersetzung ins Deutsche von Martin Ruf.

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In Kürze:

Überall in Amerika verwandeln mysteriöse Parasiten unschuldige Bürger in wahnsinnige Mörder. Als einziger Mensch überlebte Perry Dawsey die unbekannte Seuche. Er ist die letzte Hoffnung, der Bedrohung Herr zu werden und den Untergang abzuwenden. Denn diese neue Krankheit besitzt eine tödliche Intelligenz, und die Menschheit steht vor der Entscheidungsschlacht.

Ihre Meinung zu »Scott Sigler: Virulent«

Buboter zu »Scott Sigler: Virulent«05.09.2010
Mit „Virulent“ hat es Scott Sigler wieder geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte setzt ein paar Wochen nach den Ereignissen aus „Infiziert“ an und führt diese spannend weiter. Perry Daswey hat die Seuche überlebt und kann nun weitere Infizierte aufspüren, was er auf seine sehr eigene Art und Weise auch macht. Inzwischen verbreitet sich eine weiterentwickelte Form der Samen, welche noch schwerer zu bekämpfen ist. Die Krankheit scheint den Forschungen immer einen Schritt voraus zu sein und die Geschichte steuert unausweichlich auf den Showdown zu, der mich kräftig schlucken lies. Einzig die militärischen, chemischen und biologischen Details waren teilweise etwas langatmig, aber nie unnötig, zu lesen. 90 °
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Krimi-Tina zu »Scott Sigler: Virulent«02.03.2010
Perry Dawsey ist von seinen Verwundungen aus „Infiziert“ genesen, kann die Eindringlinge aber immer noch hören und wird daher vom Team um Dew Phillips und Margaret Montoya zum Aufspüren Infizierter benutzt. Dummerweise unterscheidet sich seine Auffassung davon was mit den Infizierten zu geschehen hat, deutlich von der des restlichen Teams
Die Fortsetzung von „Infiziert“ beginnt da wo der erste Teil endete. Die Bedrohung ist nur kurzfristig aufgehalten, die Menschheit schwebt weiterhin in Gefahr.
Was dann auf den ersten ca 150 Seiten folgt, ist im Prinzip nichts weiter als eine Wiederholung der Geschehnisse aus Teil eins. Infizierte werden paranoid, bringen ihre Umgebung um etc etc. Ein paar neue Personen werden eingeführt, aber das war es dann schon.
Erst so ab dem ersten Drittel beginnen sich die Dinge zu ändern. Zum schlechteren natürlich. Und ab da nimmt das Tempo beständig zu und es wird ähnlich rasant wenn nicht rasanter als im ersten Teil. Auch die Freunde drastischer Effekte kommen auf ihre Kosten, auch wenn keine Geflügelscheren vorkommen.
Konsequenter- und dankenswerterweise hat Sigler auch auf ein aufgesetztes Happy End verzichtet, das nach der Spirale zum Schlechteren und noch Schlechteren absolut fehl am Platz gewesen wäre. So bleibt die Story rund und in sich stimmig.
So weit so gut. Der Eindruck aber, der sich aus dem den hastig und recht lieblos angepappten Schluss im ersten Teil ergab, bleibt, dass die Story mal als ein Buch konzipiert war. Und aufgrund Überlegungen welcher Art auch immer, auf zwei Bände aufgeblasen wurde. Zumindest gibt es sonst keine rechte Erklärung für die Seitenschinderei am Anfang des Buches. Dafür gibt es Punktabzug.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »Scott Sigler: Virulent«20.01.2010
Zum Inhalt dieses Buches wurde schon alles gesagt.

Bei „Infiziert“ stand Perry Dawson im Vordergrund und sein Kampf gegen die „Dreiecke“. Hier arbeitet Perry mit der Regierung zusammen und versucht eine Invasion der ausserirdischen Lebensform zu verhindern, da er durch seine ehemalige Infektion die Wesen noch immer „hören“ kann.

Was mich beeindruckt hat, waren die wissenschaftlichen Kapitel. Wenn es ein Autor schafft, interessant und lesenswert über ein Thema zu schreiben, von dem der Leser keine Ahnung hat, dann „hat er was gekonnt.“

Insgesamt reicht aber Virulent nicht an Infiziert heran. Vor allem fehlte es mir an Spannung und an der brachialen Wucht von Infiziert. Es war stets flüssig zu lesen, gut recherchiert und darum jederzeit lesenswert – aber eben nicht der krasse Knaller wie Infiziert.

In die 660 Seiten packt Sigler jede Menge Story. Und genau das war für mich die grosse Schwäche. Der Stoff hätte gut und gerne 1000 Seiten gefüllt, denn so wurden mir die einzelnen Handlungsstränge (135 Kapiteln) zu wenig ausgearbeitet. Schade fand ich auch, dass dem Ermittlungsteam nicht mehr Platz eingeräumt wurde, denn die Szenen mit Perry und Dew und die Dialoge zwischen Amos und Clarence waren für mich eigentlich das herausragende an diesem Buch.

Erst der Schlussabschnitt erfüllte meine Erwartungen in Sachen Action und Geschwindigkeit und dieser Teil war wirklich grandios. Vor allem der „unamerikanische“ Schluss hat mir imponiert. Mit diesem Ausgang hatte ich nicht gerechnet.

Die Bühne für den 3. Teil wurde vorbereitet – ich bin gespannt wie es weiter geht.
JOkER zu »Scott Sigler: Virulent«12.01.2010
Virulent ist eines der besten bücher die ich je gelesen habe!
sigler fesselt einen mit seiner rasanten und actionreichen erzählweise von anfang an.
ich habe infiziert leider noch nicht gelesen (das werde ich definitiv nachholen!), aber dennoch konnte man das buch sehr gut verstehen (@ frank).
desweiteren ist das buch unheimlich gut recherchiert. sigler erklärt etwas über den verlauf der krankheit, und was im körper passiert.
minuspunkte gibt es für mich bei diesem buch nicht und so gebe ich 100%!
dieses buch muss man gelesen haben!
Alexi1000 zu »Scott Sigler: Virulent«27.12.2009
Eine würdige Fortsetzung des Bestsellers INFIZIERT! Schon nach wenigen Seiten war ich wieder richtig "drin". Sigler nimmt mit den ersten Seiten gleich wieder Fahrt auf, und geht über die gesamte Länge kaum vom Gaspedal.
Interessanterweise liegt dieses mal nicht der Fokus auf einer Person, wie im ersten Teil auf "Scary" Perry. Es kommen einige neue Aspekte der "Krankheit" hinzu. Sigler transportiert das ganze in größere Ausmaße. Der Splattergehalt ist nicht so hoch wie im ersten Buch, aber das tut dem ganzen keinen Abbruch, im Gegenteil, einige gewisse Szenen stechen markant heraus und tuen "richtig" weh!
Sigler entwickelt seine Charaktere wieder sehr gut, man erfährt mehr über einige der Protagonisten aus INFIZIERT. Hervorheben möchte ich aber mal wieder die sehr gute Erzählgabe des Autors, was Sigler allein auf den letzten 200 Seiten aufbietet, hat mich atemlos zurückgelassen!
Drive ohne Ende, kein Wort zuviel, man spürt fast die Action...
Ich erwarte in Zukunft noch ganz großes von Scott Sigler! Nach nunmehr drei Romanen hat er mich noch nicht enttäuscht und steigert sich sogar noch, obwohl bei 90° Bewertung nicht mehr viel Luft nach oben ist.
Frank zu »Scott Sigler: Virulent«25.12.2009
Mit "Virulent" liegt nun die direkte Fortsetzung des Überraschungserfolges "Infiziert" vor.
Und Sigler knüpft direkt an den Vorgänger an.So gibt es ein Wiedersehen mit dem "symphatischen" Ex-Footballspieler Perry Dawson der nach diversen Operationen wieder (halbwegs) hergestellt, nun im Dienst des Militärs steht. Denn Dawson ist der bisher einzige Mensch, der die außerirdische Infektion überlebt hat - zudem kann er durch mentalen Kontakt Infizierte aufspüren. Und töten.
Doch dann gibt es Anzeichen dafür, dass sich die Krankheit verändert. Vieles deutet darauf hin, dass es auf einen finalen Kampf mit den Außerirdischen hinausläuft. Und es scheint so, als wäre Perry der einzige der das verhindern kann.
Man sollte Virulent als das sehen was er ist - eine konsequente Fortführung der Geschehnisse aus "Infiziert". War dieser noch sehr splatterlastig und konzentrierte sich hauptsächlich auf Perry Dawsons One-Man-Show im Kampf gegen seinen infizierten Körper, so rücken nun die Außerirdischen, die Infektion und technische Details in den Vordergrund.
Das macht die Geschichte weniger gradlinig als den Vorgänger, gibt ihr aber einige interessante neue Aspekte. Allerdings ist es hilfreich den ersten Teil gelesen zu haben, ansonsten dürfte man einige Verständnisprobleme bekommen.
Mir hat auch dieses Buch wieder hervorragend gefallen - Scott Sigler gesellt sich so langsam zu meinen Lieblingsautoren.
90%
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