Scharfe Klauen von Shaun Hutson

Buchvorstellung

Scharfe Klauen von Shaun Hutson

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „Dying Words“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 416 Seiten.ISBN 3-426-63834-7.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Inspector David Birch ist ein knallharter Ermittler. Er hat schon alles gesehen. Denkt er zumindest. Doch nun erschüttert eine Mordserie London, die selbst ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt: Ein Killer schlägt mit messerscharfen Klauen zu und verschwindet, ohne Spuren zu hinterlassen. Neben den Leichen findet man lediglich Bücher, die mit ebensolcher Gewalt zerissen wurden. Besteht ein Zusammenhang? Birch beginnt zu ermitteln – und ahnt nicht, in welchen Abgrund er bald blicken wird!

Ihre Meinung zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«

Nadl zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«30.05.2010
Ich habe das Buch gekauft, weil ich schon den Klappentext überaus spannend fand. Das Buch was so gut geschrieben, dass ich innerhalb kurzer Zeit durchgelesen hatte. Auf den letzten Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr weglegen! Ein verlassener Jahrmarkt ist der Ort, an dem Birch und Johnson den Mörder der seine Opfer brutal zuge- richtet und dabei keine Spur hinterlassen hat,
letztlich aufspüren können. In meiner Phantasie konnte ich mir diesen Ort wirklich sehr gut vorstellen. Viel Spaß beim Lesen, von mir gibt es ebenfalls 80%.
Krimi-Tina zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«12.12.2008
Scharfe Klauen - Shaun Hutson

Dass sich dieses Buch mit einer langen Einleitung aufhalten würde, kann man wirklich nicht behaupten. Der Leser wird sofort mitten in eine Verfolgungsjagd geworfen, die zwar für die spätere Handlung unerheblich ist, aber schon mal klar macht welche Gangart hier vorgegeben ist.
Und es geht auch genauso temporeich und zudem mächtig spannend weiter. Ein echter Pageturner.
Shaun Hutson versucht mit diesem Buch Krimi mit Horrorroman zu verheiraten. Beide Teile für sich sind auch sehr gut gelungen. Was m. E. nicht so geglückt ist, ist die Vereinigung. Die zwei Teile gehen nicht richtig ineinander über. Man sieht sozusagen die Naht. Da helfen auch die eingestreuten Rückblenden nicht, die eigentlich nur dazu führen, dass die Story ein bisschen zu sehr vorhersehbar wird.
So gerät man recht unvermittelt von dem Krimipart mit seiner akribischer Spurensuche (btw ich bezweifele, dass man von einer Zunge Fingerabdrücke nehmen kann, aber was soll’s) in den Horrorpart. Mit einem dramatischen Ende auf einem verlassenen Jahrmarkt. Das tatsächlich, wie hier schon angemerkt, zu kurz geraten ist. Das Szenario hätte so viel mehr hergegeben, hier wurde Potential verschenkt.
Alles in allem ein gutes Buch mit leichten Schwächen das aber kaum längeren Eindruck hinterlassen wird. Gibt 80°.
cujo31 zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«01.11.2008
Manchmal frag ich mich wirklich, wieso man anfänglich gelungenen Büchern ein etwas abstruses Ende verpassen muß. In diesem Fall begann alles richtig spannend und fesselnd, die Beschreibung der Mordopfer mitunter ein klein wenig zu blutrünstig, aber ein interessant geknüpfter Plot, der Lust auf mehr machte. Allerdings scheint dem Autor, aus welchem Grund auch immer, am Ende die Phantasie ein wenig zu sehr durchgegangen zu sein. Die merkwürdigen Anwandlungen haben mich schon ein wenig angefressen weiterlesen lassen. Sicher ist die Idee, die der Autor hier in seine Geschichte miteinfließen ließ, recht interessant, aber mir war sie einfach ein wenig zu phantastisch und absonderlich. Positiv muß man dem Autor zugute halten, dass er ein wirklich interessantes Ende geschaffen hat, dass den Leser mitunter ein wenig fragend zurückläßt... was aber nicht unbedingt falsch sein muß!
Sonny zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«28.10.2008
Herrlich. Hutson hält sich weder mit Vorrede, noch mit Nachwort auf. 400 Seiten mitten im Geschehen.
Durch kurze, knackige Kapitel, häufige Szenewechsel und genügend Dialoge ist dieses Buch ein echter Pageturner.
Auf die Protagonisten geht er m.E. nicht tiefer ein, als unbedingt nötig und die Story ist relativ gut umgesetzt. Wenn auch, wie bereits erwähnt, ab einem gewissen Punkt sehr vorhersehbar.
Einzig bei der Beschreibung der Leichen legt Hutson eine gewisse Detailverliebtheit an den Tag.
Gibt auch von mir eine Empfehlung, nebst 90°.
mase zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«25.10.2008
Ein weiterer Ausflug auf die Phantastik-Couch. Ich hatte ein Buch in Händen mit einem billig wirkenden Cover und einem stupiden deutschen Titel, der wohl den blutgierigen Käufer anlocken soll. Manche Autorinnen, die die Top Ten der Krimi Listen anführen schreiben blutrünstiger.

Angefangen mit lesen, musste ich feststellen, dass „Scharfe Klauen“ ein Pageturner erster Güte ist, der mit banalen Mitteln hervorragend Spannung erzeugt. Leider war das ganze etwas zu voraussehbar und ich dachte mir beim lesen, „nein bitte nicht!“

Aber es kam so. Als der Protagonist dann die „Verfolgung“ des Mörders „aufnimmt“ musste ich schallend lachen. Ich grinse immer noch. Ich habe es dennoch zu Ende gelesen und bin mir nicht sicher, ob Hutson die Wendung zur Komödie bewusst eingeschlagen hat. Ich sollte wohl doch besser auf der Krimi-Couch bleiben.

Leider ist mir die Grenze der Genres zwischen Horror und Fantasy nicht einleuchtend. Für mich ist „Scharfe Klauen“ schlussendlich Fantasy und zwar reichlich davon, aber die Thrilleranteile dieses Buches sind top.
Frank zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«13.10.2008
Shaun Hutson hat es geschafft. Er wurde endlich mal wieder in Deutschland verlegt. Hierzulande wurde er nach zwei Veröffentlichungen bei Goldmann vor einigen Jahren schnell wieder vergessen. Und das zu Unrecht. Hutson schreibt keine anspruchsvollen literarischen Bücher, aber Freunde splatteriger Hororromane werden bestens bedient. "Scharfe Klauen" ist ein Bastard aus Cop-Thriller und Horror, der bestens unterhält. Ein Bonuspunkt gibt es von mir für das düstere Ende, wobwi mir der Showdown etwas zu wenig Raum einnahm. Dennoch 90 %.
sue82 zu »Shaun Hutson: Scharfe Klauen«26.09.2008
Das Buch habe ich in kürzester Zeit durchgelesen. Es beginnt spannend und man ist gleich mittendrin im geschehen.
Shaun Hutson beschreibt sehr detailgetreu, v.a. die Leichen werden in allen Einzelheiten genau beschrieben.
Das Ende des Buches handelt dann auf einem Jahrmarkt, wo der große Showdown stattfindet. Ab dem Zeitpunkt läast sich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Fazit: Empfehlenswerte 90°
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