Der Unbesiegbare von stanislaw Lem

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Der Unbesiegbare von stanislaw Lem

Originalausgabe erschienen 1964unter dem Titel „Niezwyciężony“,deutsche Ausgabe erstmals 1967, 227 Seiten.ISBN 3518389599.Übersetzung ins Deutsche von Roswitha Dietrich.

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In Kürze:

Die Besatzung des Raumkreuzers Der Unbesiegbare versucht im gleichnamigen Roman das Schicksal eines verschollenen Schwesterschiffs zu klären, das bei der Erkundung eines neu entdeckten Wüstenplaneten spurlos verschwand.

Nach langer Suche wird man zwar fündig, doch stehen Kapitän Horpach und seine Crew vor noch größeren Rätseln als zuvor. Denn obwohl fast alle 80 Mann an Bord tot aufgefunden werden, sind weder Spuren eines Kampfes noch eines anderen Zwischenfalls zu finden, vielmehr erinnert das Ganze an einen plötzlich auftretenden Fall von Massenwahnsinn.

Doch schnell wird klar (als man es am eigenen Leibe erfahren muß), daß etwas durchaus Faßbares der Grund für die Katastrophe war: Anfangs als „Fliegen“ bezeichnete, nur millimetergroße Maschinen, die als Einzelnes völlig harmlos sind, als Schwarm jedoch ein riesiges Potential besitzen …

 

Ihre Meinung zu »stanislaw Lem: Der Unbesiegbare«

Böhm Hanns-Peter zu »stanislaw Lem: Der Unbesiegbare«01.04.2015
Als ich dieses Buch zum ersten mal las,war ich zwar
ein eifriger Leser von SF Literatur, doch die wenigsten
Geschichten haben mich bewegt. Stanislaw Lem war
mir zwar schon bekannt,doch kein Begriff !
Seit ich diese Geschichte gelesen hatte war ich tief ergriffen und von da an las ich ALLES von St.Lem.
Sergej Snegow "Menschen wie Götter" hat mich ähnlich bewegt und fasziniert,doch die geradlinige nicht verschnörkelte leicht lesbare Art
von St. Lem verführte mich schon einige male dazu,dieses Buch erneut zu lesen.
Schade, das sich niemand dazu berufen fühlte diese Geschichte zu verfilmen!!!
(oder habe ich da etwas nicht mitbekommen? )
Rohan zu »stanislaw Lem: Der Unbesiegbare«08.09.2012
Auch für mich gehört "Der Unbesiegbare" zu den besten Büchern, die Lem je geschrieben hat. Es ist keine satirische Story wie die Sterntagebücher Ijon Tichys oder die Abenteuer des Piloten Pirx, sondern es handelt sich um Hard-SF vom Feinsten. Die Spannung ist groß und die Fragen, die Lem aufwirft, sind es auch. Und das auf lediglich 160 Seiten. Lem schafft es, einen lebensfeindlichen Planeten, eine untergegangene Zivilisation, ein havariertes Schiff, das eigentlich nicht scheitern durfte und ein neues Rettungsteam mit einem Arsenal an allen nur denkbaren Vernichtungsmitteln in einer spannenden Handlung zu vereinen. Der Star allerdings ist die Schwarmintelligenz der fliegenähnlichen Mikrokyberneten, die (40 Jahre vor Schätzing) ein ganzes Ökosystem dominieren. Am Ende zeigt sich, daß der wahre Unbesiegbare ein einzelner Mensch sein kann. Ein Buch, das ich - obwohl ich es fast auswendig kann - immer wieder mal lese.
Beverly zu »stanislaw Lem: Der Unbesiegbare«29.03.2012
"Der Unbesiegbare" ist meiner Meinung nach einer der besten Romane von Stanislaw Lem. Hier schreibt er Hard SF mit einer spannenden Handlung und interessanten wissenschaftlichen Fragestellung. Das Lem in seinem Roman nur das an Innovationen einbaut, was für die Handlung notwendig ist, erhöht den Reiz noch.
Fazit: Auch SF-Fans, die mit Kyberiaden und dergleichen nicht viel anfangen können, werden Gefallen an "Der Unbesiegbare" finden.
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