Lokaltermin von Stanislaw Lem

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Lokaltermin von Stanislaw Lem

Originalausgabe erschienen 1982unter dem Titel „Wizja Lokalna“,deutsche Ausgabe erstmals 1985, 340 Seiten.ISBN 3518379550.Übersetzung ins Deutsche von Hubert Schumann.

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In Kürze:

Der Zerstreutheit seines Freundes und späten Nachlassverwalters Professor Tarantoga und einem eigenen Irrtum hat der unverwüstliche Kosmosreisende Ijon Tichy das spannenste dialektische Abenteuer seines Lebens zu verdanken: In der vierzehnten Reise der Sternentagebücher hatte Tichy seine unerfreulichen Erlebnisse auf der Entia, dem siebenten Planeten der Gamma tauri im Sternbild des KALBES, aufgezeichnet, Aufzeichnungen freilich, die nach Massgabe aller inzwischen vorliegenden Daten den Protest der Entianer hervorrufen müssen.
Mehr noch, Tichy hatte als Planeten beschrieben was in Wirklichkeit ein Entia umkreisender künstlicher Satellit war, der angeblich als Erholungs- und Freizeitzentrum sowie zu musealen Zwecken als eine Art „Dyssnilend“ auf eine Umlaufbahn gebracht worden sei, wie es in einem verstümmelten Telegramm heisst.
Froh darüber, seinen missglückten Urlaub in der Schweiz abbrechen zu können, ohne als galaktischer Laufbursche missbraucht zu werden, stimmt er dem Vorschlag des Mnisteriums für Ausserirdische Angelegenheiten zu, in halbdiplomatischer Mission nach Entia zu reisen, ihre beiden Staaten Kurdland und Losannien an Ort und Stelle zu besichtigen, um seine Fehler zu korrigieren und weiteren Komlikationen vorzubeugen. Die Vorbereitung des Unternehmens, das mühselige Studium in den Archiven des Instituts für Geschichtsmaschinen, die einsame Expedition und schliesslich die Landung auf der Entia, der eigentliche Lokaltermin, bildet den Inhalt dieses anspruchsvollen utopischen Romans

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