Die Oger von

Buchvorstellung

Die Oger von

Originalausgabe erschienen 2008, 496 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:

Mogdar ist ein Oger. Schon immer war er schwer von Begriff und führte ein einfältiges Dasein, das vornehmlich aus Fressen und Schlafen bestand. Eines Tages jedoch überfällt er einen Magier und erbeutet von ihm ein seltsames Amulett. Als er sich das Schmuckstück arglos überstreift, ist plötzlich alles anders als zuvor. Denn das Amulett besitzt magische Kräfte und verleiht Mogdar etwas, das ihm bislang völlig fremd war: Intelligenz …

Ihre Meinung zu »Stephan Russbült: Die Oger«

lord.byron zu »Stephan Russbült: Die Oger«13.07.2011
Der Oger Mogda ist ein typischer Vertreter seiner Rasse. Alles was für ihn zählt ist Essen, schlafen und ein Lager für den Winter. Als er wieder mal auf der Suche nach Nahrung ist, trifft er mit einem Magier zusammen, der durch einen unglücklichen Umstand sein Leben verliert. Mogda nimmt das Amulett des Magiers an sich und durch die Magie der Kette passiert etwas unglaubliches: Mogda wird intelligent. Ein kluger Oger. So etwas hat es noch nie zuvor gegeben. Mogda findet im Verlauf der Geschichte,in der er nichts weiter tun muss als die Welt zu retten, viele wundervolle Freunde und kann etliche Vorurteile aus der Welt schaffen. Leider verliert er auch wieder einige seiner Begleiter.
Was Mogda sonst noch alles erlebt, erfährt man in der wundervollen Geschichte "Die Oger" von Stephan Russbült.

Dieser Fantasyroman ist das Erstlingswerk des Autors und beherbergt sämtliche Gestalten der Fantasy. Mit dem Oger Mogda lernen wir Hüttenbauer, Hexen, Magier, Trolle, Goblins, Drachen, Orks und Zwerge kennen. Keine Seite dieses Buches hat mich auch nur für eine Sekunde gelangweilt.

Die Beschreibungen der Landschaften sind kurz aber sehr aussagekräftig. Ich konnte alles direkt vor meinen Augen entstehen lassen. Die Oger sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe wohl eine neue Lieblingsrasse gefunden. Denn so dumm wie Oger immer hingestellt werden, sind sie überhaupt nicht. Wenn es darauf ankommt, können sie ganz schön clever und gewitzt sein.

Das Buch ist unglaublich spannend und die Handlung steigert sich rasant bis zum großen Finale. Gespickt ist das Ganze mit dem unvergleichlichen Humor des Autors, der der Geschichte die perfekte Würze gibt. Selten habe ich so gelacht und so oft geschmunzelt. Der Plot ist sehr durchdacht und stimmig. Einen kleinen negativen Punkt gab es allerding: Irgendwann war das Buch zu Ende. Aber zum Trost gibt es ja noch zwei weitere Bände über die Oger, die mir den Trennungsschmerz etwas versüßen konnten.

Die Oger ist ein rundum gelungener Roman, nicht nur für Fans der Fantasy. Diesen Autor sollte man sich unbedingt merken.
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