Der lange Mars von Stephen Baxter & Terry Pratchett

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2014unter dem Titel „The Long Mars“,deutsche Ausgabe erstmals 2015, 400 Seiten.ISBN 3-442-54761-X.Übersetzung ins Deutsche von Gerald Jung.

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In Kürze:

Die Unendlichkeit ist erst der Anfang …

2040-45: Das Universum der Langen Erde, dieser unendlichen Abfolge paralleler Welten, ist in Aufruhr: Nach einem gewaltigen Vulkanausbruch auf der ursprünglichen, der Datum-Erde, suchen Flüchtlingswellen die Siedlungen auf den neuen Erden heim. Während die erfahrenen Pioniere Joshua und Sally helfen, wo sie können, meldet sich ein lang Verschollener zurück: Sallys Vater Willis Linsay, Erfinder des »Wechslers«, mit dem das Pendeln zwischen den Welten erst möglich wurde. Einst verschwand Willis unter mysteriösen Umständen, jetzt will er seine Tochter mitnehmen auf eine Expedition in die geheimnisvollen Welten des Langen Mars. Allerdings verschweigt er Sally die wahren Gründe für diese gefährliche Reise …

Ihre Meinung zu »Stephen Baxter & Terry Pratchett: Der lange Mars«

Zeitreisefan zu »Stephen Baxter & Terry Pratchett: Der lange Mars«09.01.2018
Und wieder ein Titel, der mehr verspricht, als er halten kann:
Die Reise durch den Langen Mars findet tatsächlich statt, ist aber nur einer von 3 parallelen Handlungssträngen im Buch und dabei nicht mal jener, mit dem größten Umfang. Neben der unspektakulären Reise durch den Langen Mars gibt es noch den ebenfalls unspektakulären Vorstoß bis zur Langen Erde 250000000, wobei hier der Handlungsstrang zusammengeführt wird mit dem dritten parallelen Erzählpfad bzgl. den Next, jenem neuen humanen Evolutionsschritt hin zu einer intelligenteren Art der Menschen.

Alles zusammen wieder mal ohne große Tiefe erzählt, ohne viel Rafinesse oder spannende Wendungen.
Die Reihe der Langen Erde von Pratchett und Baxter schöpft hiermit ein weiteres Mal bei weitem nicht ihr Potential aus.
Schade um den Ruf zweier verdienter Autoren...
geronimox zu »Stephen Baxter & Terry Pratchett: Der lange Mars«20.06.2016
Ich hatte die beiden Vorgängerromane nicht gelesen, bin also nicht von deren (schlechten) Kritiken beeinflusst worden.

Für mich ist »Der lange Mars« ein flüssig zu lesender Unterhaltungsroman zum Thema alternative Dimensionen.

Ich habe erst beim Lesen gemerkt dass die Geschichte auf Vorgängerromanen aufbaut, was aber dem Lesefluss nicht geschadet hat. Denn die Erzählungsstränge sind quasi als unabhängige Abenteuergeschichten lesbar, welche getrennt auch als Kurzgeschichten Bestand gehabt hätten.

Wichtig zu wissen: Die Geschichten beinhalten zu 95% Baxter und nur zu 5% Pratchett (als Erfinder kurioser Namen und Orte). Pratchett Hardcorefans ist diese Buchreihe also nicht zu empfehlen.

Mein Fazit: Für Freunde des Konzepts von alternativen Erden unterhaltsam, anspruchslos, auch ohne Vorwissen flüssig zu lesen.

7/10

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