Snakeroot von Stephen Cole

Buchvorstellungund Rezension

Snakeroot von Stephen Cole

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Thieves Till We Die“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 415 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

Vier Jugendliche, vier außergewöhnliche Talente, ein Auftrag und das Geheimnis des ewigen Lebens – Jonah ist sofort klar, dass damit ein neues Leben für ihn beginnt. Was er nicht weiß ist: In diesem Leben wird es tödliche Gegner geben, gefährliche Zweikämpfe und eine Existenz jenseits von Gut und Böse! Hat er den Mut sich alldem zu stellen – und vor allem: Hat er eine Wahl?

Das meint Phantastik-Couch.de: „Eine ungewöhnliche Jugendband auf der Suche nach der Unsterblichkeit“80

Mystery-Rezension von Carsten Kuhr

Kennen sie Drei Engel für Charlie? Ja, da gab es in den 70ern mal eine Fernsehserie, später dann zwei Remakes für die breite Leinwand, in der ein mysteriöser Mann seine attraktiven Agentinnen aussandte, Missionen zu erfüllen. Stephen Cole greift dieses Grundthema auf, wandelt es ein wenig, fügt einen Schuss Mystery hinzu und fertig ist der Auftakt einer unterhaltsamen Jugendbuch-Trilogie.

Fünf junge Menschen stehen im Mittelpunkt des Geschehens. Sie alle sind, nun nennen wir es einmal verhaltensauffällig, aber auch intelligent, gewitzt und mit besonderen Gaben gesegnet. Ein Strippenzieher im Hintergrund hat sie rekrutiert. Sie wohnen in hochherrschaftlichen Anwesen, schwimmen in Geld und besitzen alles, was Jugendliche glücklich macht. Dafür aber müssen sie ihre Gaben ganz so einsetzen, wie ihr Ersatzvater es von ihnen wünscht. Und der ist einer der besten Diebe der Welt.

Spezialisiert hat er sich nicht etwa auf Bankeinbrüche, oh nein, er klaut den selbstherrlichen Ganoven ihre Preziosen. Ganz besonderes Augenmerk legt Nathaniel Coldhardt dabei auch auf archäologische Relevanz der meist streng gehüteten Schätze.

Das Buch beginnt damit, dass der siebzehnjährige Jonah, der wegen Computerbetrug im Jugendgefängnis sitzt, von den anderen vier Agenten Coldhardts aus selbigem befreit wird. Im Verlauf der Flucht lernt er – und mit ihm der Leser – seine künftigen Kompagnons kennen. Da gibt es eine junge Dame, die es versteht, jeden binnen Sekunden zu hypnotisieren, eine andere verdingt sich als lebendiger Lügendetektor, da sie aus der Körpersprache liest, dazu gesellt sich ein kleiner Junge, vor dem kein Schloss sicher ist, und ein Halbstarker, für den Alarmanlagen ein Spielzeug sind.

Im Auftrag von Coldhardt reisen sie zunächst nach Kairo, um in einem gerade geöffneten altägyptischen Grab nach Hinweisen auf die Formel für die körperliche Unsterblichkeit zu suchen. Dass ihnen in der ägyptischen Hauptstadt eine andere Gruppe zuvorkommt, ist mehr als ärgerlich. Wer befindet sich da, wie sie, auf der Suche nach dem Jungbrunnen? Ein spannender archäologischer Wettlauf beginnt, der zum Teil mit harten Bandagen geführt wird …

Indy-Fans aufgepasst – hier kommt Lesenachschub

Fans von Filmen wie „Indiana Jones“, „Tomb Raider“ und „Die Mumie“ aufgepasst – hier kommt das passende Lesefutter. Stephen Cole heißt der neue Star unter den Autoren am Jugend-Actionthiller-Himmel. Voller Drive, mit glaubwürdigen Figuren, jeder Menge Rätsel und Verwicklungen gespickt, wartet ein Lesevergnügen der schlafraubenden Art auf seine Käufer. Trotz einer etwas unglücklichen Titelgebung und des Marketing-Gags, die Seiten nicht gleichmäßig zu beschneiden, beeindruckt der Roman auf der ganzen Linie.

Die jungendlichen Protagonisten sind, trotz ihrer Gaben, jeweils überzeugend ausgestaltet. Sie alle haben ihr Päcklein zu tragen, sind traumatisiert, vernachlässigt und ausgegrenzt. Kein Wunder, dass sie zynisch reagieren, eine Mauer um sich herum aufbauen, und doch nur menschliche Wärme und Vertrauen suchen.

Ihre Gaben werden nicht nur als positiv dargestellt, den Preis, den jeder der fünf für seine Talente meist teuer bezahlen musste, wird deutlich genannt. Dazu gesellt sich eine geschichtliche Schnitzeljagd voller Hinweise und Wendungen, die den Handlungsbogen straff halten. Das ist beste Unterhaltungsliteratur, etwas um abzuschalten und auszuspannen – hoffen wir, dass die beiden restlichen Romane ähnlich gut erzählt sind.

Ihre Meinung zu »Stephen Cole: Snakeroot«

elli zu »Stephen Cole: Snakeroot«21.05.2012
Ich selbst habe alle drei Teile gelesen und bin begeistert.diese Bücher ziehen einen einfach in den Bann und man kann nicht mehr aufören weiterzulesen. Ich kann sie nur weiterempfehlen.Wenn man Humor,Action und eine kleine Romanze nimmt und dies zwischen zwei Buchdeckel legt kommt so ei meisterwerk dabei heraus.
Alena K. zu »Stephen Cole: Snakeroot«04.01.2011
Das Buch ist einfach super, total genial geschrieben, spannend und voller Action! Ja klar sind viele Askepkte aus Filmen und Büchern wie Indi "gestohlen", aber gerade die machen das Buch so spannend. Selbst 50 Seiten vor Schluss ist es immer noch fesselnder als manch anderes Buch!

Da viele Charaktere erst im Lauf der Geschichte aufgeklärt werden, erfährt der Leser immer mehr. Von manchen Personen bleiben aber kleine Punkt ungeklärt, was dem Leser auch viel Fantasie lässt.

5 von 5 Sternen!
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