Es von Stephen King

Buchvorstellung

Es von Stephen King

Originalausgabe erschienen 1986unter dem Titel „It“,deutsche Ausgabe erstmals 1986, 1214 Seiten.ISBN 3-548-25611-2.Übersetzung ins Deutsche von .

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In Kürze:

In diesem atmosphärisch ungeheuer dichten Roman schildert Stephen King, der weltweit als „Edgar Allan Poe der Gegenwart“ gefeiert wird, den uralten mythischen Kampf zwischen Gut und Böse. Die Gemeinschaft der Freunde kann „es“ töten, weil ihre Freundschaft und Liebe zueinander stärker ist als die Gewalt des Bösen.

Ihre Meinung zu »Stephen King: Es«

winterspecht zu »Stephen King: Es«23.03.2014
Es ist gar nicht mal so ungewöhnlich, mit einem DER Klassiker der modernen 'Horror-Literatur' zu beginnen. Bekanntlich gibt es im King-Universum zwei unterschiedliche Denkschulen. Da ist auf der einen Seite die "Es-Fraktion", und auf der anderen Seite die "The Stand-Fraktion". Natürlich wird jeder Roman seine Befürworter und seine Gegner haben, aber mit diesen beiden Säulen ist schon viel gesagt. Was es bedeutet, darüber könnte man tatsächlich diskutieren, soll aber an dieser Stelle kein Thema sein. Ich selbst gehöre zu den "Es-Leuten", obwohl ich "The Stand" natürlich trotzdem ebenfalls mag.
Daß "Es" ein sogenannter Horror-Roman ist, macht die Sache nicht einfach, denn in Wirklichkeit handelt es sich um den besten Coming-of-Age-Roman der Literaturgeschichte, in dem King seine psychologische Gabe, sich in seine Figuren perfekt hineindenken zu können, unter Beweis stellt. Hier wird in erster Linie von 'Zuständen' (Träumen, Wünschen, Ängsten) erzählt. Der Titel "es" (it) ist dabei kein zufällig gewählter. Wer etwas mit Freud, Jung und Konsorten vertraut ist, versteht hier sofort, wohin die Reise geht, nämlich ins Unterbewußtsein pubertierender Jugendlicher. Es ist hinlänglich bekannt, daß gerade mit dieser Phase der Entwicklung sogenannte 'Poltergeist-Phänomene' beobachtet werden können. Außerdem ist die Wahrnemung Heranwachsender eine feinere. Bei den meisten Erwachsenen ist dieser besondere Sinn nicht mehr vorhanden, oder er ist einfach verkümmert.
Der Clown als Symbol des 'Bösen' ist natürlich der eigentliche Clou der ganzen Geschichte. Hier wird etwas Vertrautes auf den Kopf gestellt. King muß man natürlich nichts erklären zur Psychologie des Unheimlichen. Man hat schon immer darüber gerätselt, was ausgerechnet seine Romane erfolgreicher macht als die seiner Kollegen, die ja auch nicht gerade Stümper sind. Einer der Gründe liegt mit Sicherheit darin, daß King inbrünstig über seine eigenen Ängste schreibt, darin also nicht nur ein Handwerk sieht. Ängste gepaart mit einer überbordenden Fantasie kommen uns beim Lesen wesentlich näher als eine einfach nur gute Geschichte. Dieses Buch hier ist ein Monument dieser Tatsache.
meni77 zu »Stephen King: Es«14.01.2014
Ich hab mir die Beurteilungen durch gelesen und einige davon gar nicht verstanden. Nach wie vor zählt It zu seinem Meisterwerk, dass einzige Buch bisher, bei dem ich zeitweise Gänsehaut hatte. Ich bin im Horror-Genre wohl ein gebranntes Kind, mein Vater setzte mich schon früh der Materie aus:) Natürlich ist auch für mich King der King im Horror, aber dieses Buch schleicht sich förmlich an und steigert die Spannung ins Unerträgliche, mit Pennywise kann auch niemand mithalten, weder Barker noch Poe, King bleibt die Nummer 1, Vielleicht kann noch Green Mile mit Es mithalten, aber eine ganz andere Geschichte;)
Starke 96 Grad
Qwertyyys zu »Stephen King: Es«08.05.2011
Ich habe mich nach den diversen postivien Kritiken gegenüber dem Roman dazu durchgedrungen das Buch zu lesen. Leider muss ich sagen, dass ich relativ stark entäuscht wurde, Stephen King mag zwar eine einzigartige Atmosphäre aufbauen, diese verfällt aber nachdem er wirklich zu jeder unbedeutender Handlung zig Seiten schreibt, die man auch einfach zusammenfassen könnte, wodurch man eine für den Leser intensivere und spannendere Handlung bekommen würde.
Die ersten 1200 Seiten ziehen sich extrem und auch der Horror war nicht besonders überzeugend. Natürlich gab es einige Stellen, bei denen mein Herz klopfte und ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte, aber Qualität dieser Stellen war nicht so überragen, dass die die geringe Quantität hätte ausgleichen können.
Doch trotz all der Kritik, die ich hier fomuliere, muss ich sagen, dass das Buch durchaus seinen Reiz hat und Stephen King es versteht einen Psychotrhiller zu schreiben.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der Geduld hat und gerne detailreiche Erzählungen mag, allen anderen kann ich nur abraten.
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Janko zu »Stephen King: Es«09.08.2010
Der Alltime-Klassiker „Es“ von Stephen King ist ein hervorragend in Szene gesetzter Plot, in den man während des gesamten Aufbaus immer weiter hineinwächst, wie in eine zweite Haut. Alles wirkt lebendig, plastisch, gar bedrohlich. Tiefenpsychologisch, gleichwohl einfühlsam jongliert der Autor mit unseren innigsten Bedürfnissen, tiefsten Ängsten und schlimmsten Befürchtungen. Erzählen kann er eben, der ungekrönte König des Horror und Psychothriller. Seine unzähligen Charaktere verwirren zwar anfangs ein wenig, sind allerdings gut bis ausführlich beschrieben. Auch deren unterschiedlichste Aktionen und Interaktionen wirken alles andere als gekünstelt. Geschickt verwebt Stephen King viele einzelne, kleinere Geschichten zu einem grandiosen Gesamtkunstwerk und springt dabei gekonnt von der Gegenwart in die verschiedensten Epochen der Vergangenheit und wieder zurück. Die verschiedenen Handlungsstränge drehen sich rund um das Kindsein, die damit verbundenen Ängste und die dadurch ersonnenen Phantasien. Um den Zusammenhalt unter Freunden, die sich daraus entwickelnde Kraft und das erstarkende Wir-Gefühl. Letztendlich auch um das Erwachsenwerden, den Sinn für Realität und das Übernatürliche, sowie den daraus erwachsenden Glauben. Trotz einiger Längen lässt sich „Es“ flüssig lesen und wirkt dabei, auch wenn es sich um Fantasy-Psycho-Horror handelt, stets recht authentisch. Das Werk, mit seinen 860 Seiten, ist somit als nahezu uneingeschränkt empfehlenswert zu bezeichnen. Ein ganz klitzekleines Quäntchen mehr Action hätte es ab und an aber schon sein dürfen, Herr King!
Meine Wertung: 85°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
winterspecht zu »Stephen King: Es«14.05.2010
abgesehen davon, dass es sich bei diesem werk um einen sog. "horror-roman" handelt, geht es doch inhaltlich um so viel mehr. king, den ich für seine psychologische gabe bewundere, sich in seine figuren perfekt hineindenken zu können, erzählt hier in der hauptsache von "zuständen", träumen, wünschen, vom erwachsen-werden. das ist das primäre. der titel "es" (it) ist kein zufällig gewählter. wer mit freud etwas vertraut ist, weiß natürlich, auf was hier angespielt wird. das beginnt bei der tatsache, dass pubertierende (in der parapsychologie bekannt) oft für die auslösung von poltergeist-phänomenen stehen, oder aber sie haben die gabe, dinge wahrzunehmen, die erwachsene nicht mehr wahrnehmen können. es ist kein zufall, dass "es" die todesfälle der gruppe erst im erwachsenenalter gibt. man könnte sich ausgiebig über dieses buch unterhalten, denn man muss sich, um ihm gerecht zu werden, von ganz verschiedenen richtungen nähern. im king-kosmos nimmt dieses herausragende monument wahrscheinlich noch vor dem "turm" - der am ende durchaus ganz schön schwächelt - den ersten platz neben "the stand" ein.
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HamburgBuam zu »Stephen King: Es«25.02.2010
Eines der schlechtesten Bücher das ich je gelesen habe.
In erster Linie fällt Kings abartige Sprache auf, wie aus der Gosse. Grauenhaft ist auch die Story, welche unnötig herausgezögert wird. Dazu gesellt sich total überdrehter Horror, der nichts mehr mit Grusel zu tun hat sondern viel zu übertrieben böse ist. Das wirkt einfach nur lächerlich.
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Stefan83 zu »Stephen King: Es«03.01.2010
Stephen King. Für viele, wenn nicht sogar für die meisten Krimileser, bedeuteten seine Werke den Einstieg in das Genre, den Beginn der späteren Lesesucht und Lust an der Literatur. An mir jedoch ist dieser Autor, vielleicht aufgrund seiner gewählten Themenfelder und der von mir wenig geliebten Horror-Sparte, stets vorbeigegangen. "Das ist nichts für mich", lautete die vorgefasste Meinung, von der ich über Jahre nicht abrücken wollte, bis jemand mir "Es" empfahl und ich es daraufhin kurzentschlossen kaufte. Monate nach dem Erwerb landete dieser 1214 Seiten umfassende Wälzer schließlich auf meinen Schoß und ich begann mit der Lektüre ... und konnte nicht mehr aufhören.

Was immer ich für Befürchtungen gehegt, mir in meiner von Vorurteilen getrübten Sicht vorgestellt hatte: Dieses Buch widelegte bereits auf den ersten Seiten jede einzelne davon. "Es" ist mehr als die Geschichte eines bösen Clowns der Kinder tötet, mehr als blutiger Horror der gruseln soll. Und kein Klappentext, sei er noch so ausführlich, wird diesem Werk in irgendeiner Art und Weise gerecht werden. Dennoch versuche ich, in der Hoffnung dem Buch dabei so wenig Zauber wie möglich zu nehmen, die eigentliche Handlung kurz anzureißen:

Es beginnt alles in der kleinen Stadt Derry im Maine des Jahres 1957. Ein Junge geht bei starkem Regenfall nach draußen, um sein Papierboot in den Fluten der Straßen fahren zu lassen, während sein Bruder, von einer starken Erkältung ans Bett fesselt, zuhause bleiben muss. An einem offenen Gulli lockt ihn die Stimme und das bunte Gesicht eines Clowns in den Tod. Dem Jungen wird der Arm abgerissen wird, er stirbt wenig später. Es ist der Auftakt einer Welle von Morden, der immer mehr Kinder zum Opfer fallen, bis eine Gruppe von Jugendlichen, die im Sommer des Jahres 1958 feste Freundschaft schließen, dem Grauen, diesem "Es", gegenüber tritt. Bill, Eddie, Richie, Stan, Mike, Ben und Beverly. Der "Club der Verlierer". Gemeinsam setzen sie dem Grauen ein Ende, besiegeln sie mit einem Schwur ihre Absicht, "Es" im Falle seiner Widerkehr erneut zu bekämpfen. 27 Jahre später beginnt eine neue gräßliche Mordserie in ihrer Heimatstadt. Die in alle Winde zerstreuten mittlerweile erwachsenen Freunde kehren zurück an den Ort ihrer Kindheit, um sich zu erinnern und "Es" endgültig zu besiegen...

Zugegebenermaßen eine wenig beeindruckende und äußerst unzureichende Zusammenfassung, die leider die Magie des wirklichen Buches nicht widerzugeben vermag. Dafür muss man "Es" lesen, wobei der epische Seitenumfang kein Hindernis darstellen sollte, denn selten zuvor hat eine Geschichte in solch einer Weise in den Bann gezogen, haben die Erlebnisse von fiktiven Figuren derart berührt und bewegt. Stephen King hat ein Werk zu Papier gebracht, das als schulmeisterliches Beispiel für angehende Schreiberlinge stets aufs Neue herausgekramt werden sollte. Hier findet man alles: Subtiler Horror, Freundschaft, die Geschichte einer Stadt und viel Gefühl. King ist, trotz seiner oder gerade wegen der Ausschweifungen, ein meisterhafter Schriftsteller, der Worte aufs Trefflichste in Bilder zu formen versteht. Würde bei anderen Autoren eine derartige Detailfreude für Langeweile sorgen, hier ist sie die Essenz dieses Werks, das keine Seite kürzer hätte werden dürfen, denn jede, wirklich jede, hat etwas zu sagen. Und trotz gelegentlicher Ausbrüche schrecklichster Gewalt und Passagen des Ekels, bezieht "Es" die Spannung in erster Linie durch seine psychologischen Elemente. King spricht die Urängste aller Menschen an und die ewige Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bedrohlich intensiv fühlt sich der Leser gezwungen in seine eigene Kindheit zurückzublicken, die Gabe der Phantasie wieder zu entdecken.

Es sind diese schönen, nostalgischen Beschreibungen der Kinder und ihrer Freundschaft, welche den roten Faden von "Es" darstellen und die uns an die Seiten des Buches fesseln. Kings sprachliche Vielfalt, die er hier vollends auszuschöpfen scheint, begeistert ebenso wie die Sorgfalt, mit der er die komplexe Handlung aufbaut und die einzelnen Handlungsstränge letztendlich zu einem faszinierenden Ganzen zusammenführt. An Eindringlichkeit und Dichte ist das, was King hier erdacht, eigentlich kaum mehr zu überbieten. So war ich für 1214 Seiten gemeinsam mit meinen sieben Freunden in den sumpfigen Barrens, habe Steinschlachten geschlagen, mich durchs Unterholz gekämpft und über Richies Witze gelacht. Und am Ende, das mir trotzdem immer noch zu schnell kam, nahm ich nur äußerst ungern und mit einem Kloß im Hals von ihnen Abschied.

Insgesamt ist "Es" ein Meisterwerk der Literatur, das mit liebenswerten Figuren und auch viel Humor die schwierige Gratwanderung zwischen Literatur und Schund meistert, um aus ihr ein unvergessliches Lesererlebnis zu schmieden. Stephen King damit sein dichterisches Können äußerst eindrucksvoll unter Beweis gestellt und sich ganz weit nach oben in meine Bestenliste geschrieben.
7 von 9 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Red Dämon zu »Stephen King: Es«01.01.2010
Stephen King ist hammer!!
Ich finde, dass ES eines seiner gruseligsten Bücher ist. Sind alle gruselig!
Dieses Buch hat allerdings 1200 Seiten und ist oft sehr müsam zu lesen.
Doch wer es liest, kann nicht mehr aufhören!!!
Das Buch ist allerdings besser als der Film.
Viel Spaß beim lesen!!
Als nächstes werde ich es mit CUJO versuchen!
Aldin zu »Stephen King: Es«31.05.2009
Also, ich könnte jedes seiner Bücher hier anklicken und würde jedes seiner Bücher loben, weil Kings Bücher einfach hochgepriesen werden müssen...
Der Mann weis einfach, wie jmd zu unterhalten ist, und er versteht es einfach nicht nur Horror zu schreiben, sondern orientiert sich auch anders und bemüht sich alles hineinfließen zu lassen. Bei diesem Buch auch zu finden... Es ist ein Knaller - war auch geschockt, als vor 7Jahren das erste Mal gekauft... quasi ein Bibelwälzer, aber verschlungen hab ich das Band...
Einfach ein Superwerk von King. Jedem zu empfehlen...
Nyria zu »Stephen King: Es«03.05.2009
Ich hab erst den Film gesehen, den ich aber nicht sooo gut fand aber weil mir viele Leute gesagt haben, dass das Buch viel besser ist hab ich mir für die Buchvorstellung in der Schule Es geholt. Ich war am Anfang total geschockt dass das so dick ist aber jetzt, wo ich es gelesen hab, muss ich sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat das Buch zu lesen (auch wenn ich ein paar Nächte schlecht schlafen konnte) :D
Allerdings war ich auch von dem Ende ein kleines bisschen enttäuscht weil ich das Böse durchaus schrecklicher erwartet habe.Trotzdem ein tolles Buch. :):)

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