Nachtschicht von Stephen King

Buchvorstellung

Nachtschicht von Stephen King

Originalausgabe erschienen 1978unter dem Titel „Night Shift“,deutsche Ausgabe erstmals 1984, 447 Seiten.ISBN nicht vorhanden.Übersetzung ins Deutsche von Karin Balfer u. a..

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Inhalt:

  • Briefe aus Jerusalem
    Jerusalem’s Lot
  • Spätschicht
    Graveyard Shift
  • Nächtliche Brandung
    Night Surf
  • Ich bin das Tor
    I Am The Doorway
  • Der Wäschemangler
    The Mangler
  • Das Schreckgespenst
    The Boogeyman
  • Graue Masse
    Gray Matter
  • Schlachtfeld
    Battle Ground
  • Lastwagen
    Trucks
  • Manchmal kommen sie wieder
    Sometimes They Come Back
  • Erdbeerfrühling
    Strawberry Spring
  • Der Mauervorsprung
    The Ledge
  • Der Rasenmähermann
    The Lawnmower man
  • Quitters, Inc.
    Quitters, Inc.
  • Ich weiß, was du brauchst
    I Know What You Need
  • Kinder des Mais
    Children Of The Corn
  • Die letzte Sprosse
    The Last Rung On The Ladder
  • Der Mann, der Blumen liebte
    The Man Who Loved Flowers
  • Einen auf den Weg
    One For The Road
  • Die Frau im Zimmer
    The Woman In The Room

In Kürze:

Stephen King, der „;Meister des Makaberen“;, legt neunzehn seiner „;entsetzlichsten“; Kurzgeschichten vor – Berichte von geheimnisvollen Geschehnissen in düsteren Regionen, wo Horror und Wahnsinn regieren. Die Schauplätze sind alltäglich und jedem vertraut: eine Schule, eine Fabrik, eine Autobahnraststätte, eine Wäscherei…
Doch in der Welt des Stephen King kann jeder Ort zum Spielplatz des Satans werden.

Ihre Meinung zu »Stephen King: Nachtschicht«

benfi zu »Stephen King: Nachtschicht«31.12.2017
In dem Buch 'Nachtschicht' wurden im Jahre 1978 erstmalig Kurzgeschichten von dem damals mittlerweile namenhaften Schriftsteller Stephen King zusammengefasst veröffentlicht. Einige dieser Stories hatte er tatsächlich schon zuvor in diversen Zeitschriften veröffentlichen können, andere wiederum hatten noch nie das Licht der Öffentlichkeit zu Gesicht bekommen. Ebenso gemischt ist die Art der Geschichten, sei es nun klassisch angehaucht wie Briefe aus Jerusalem, eine Vorgeschichte zu Kings Werk 'Brennen muss Salem', welche ein wenig an H.P. Lovecraft erinnert und den Stil in Briefen und Tagebucheinträgen wie der Roman 'Dracula' aufweist. Oder gar Science Fiction beschlagen, wie es in Ich bin das Tor der Fall ist. Stephen King läßt das Grauen in allen alltäglichen Geschehnissen aufleben, sei es bei der Reinigung eines Kellers, wie in Spätschicht beschrieben, oder bei dem schlichten Konsum von Bier, wodurch der Horror in Graue Masse entstand. Bekanntlicherweise greift der Autor immer wieder gerne zu technischen Gerätschaften, die ein Eigenleben entwickeln. Dies ist in dieser Anthologie bei Der Wäschemangler sowie Lastwagen, bei dem sich Fahrzeuge aller Art gegen ihre Schöpfer erheben, der Fall. Beide Kurzgeschichten wurden übrigens wie viele andere auch verfilmt. Auch nicht selten arbeitet King mit klassischen Ängsten, wie zum Beispiel das Monster im Schrank, welches er in Das Schreckgespenst unterbrachte. Klar, dass ein Thema wie Krebs nicht fehlen darf. Der Autor wagt sich da sogar an die Problematik der Sterbehilfe, was in Die Frau im Zimmer nachzulesen ist. Und auch die Ursachen, wie zum Beispiel das Rauchen, werden in Quitters, Inc. in die Mangel genommen. Einige Geschichten wirken leider wie aus einem Bild herausgerissen, haben ihren Charme, aber fühlen sich nicht komplett an. Das ist besonders bei Nächtliche Brandung der Fall. Die Story ist wie ein Kapitel aus seinem großen Wälzer 'The Stand- Das letzte Gefecht' und ich fürchte, das Leser, die den Roman überhaupt nicht kennen, auch mit dieser Kurzgeschichte herzlich wenig anfangen können. Auch Der Mann, der Blumen liebte startet so irgendwie im Nichts und endet schließlich auch dort. Die wirklich starken Stücke in diesem Buch sind auf jeden Fall Kinder des Mais, welches sich mit religiösem Wahn beschäftigt - spannend und erschreckend zugleich; sowie Einen auf den Weg, was in etwa zwei Jahre nach den Geschehnissen aus 'Brennen muss Salem' spielt. Und nicht vergessen zu erwähnen sollte man Die letzte Sprosse. Hier beweist Stephen King in einer komprimierten Version, wie toll er doch erzählen kann und der Handlung dann noch ein aufwühlendes Ende verleiht. Ich glaube übrigens, dass sich manche Qualität der Geschichte auf den Übersetzer zurückverfolgen lässt; es haben an diesen zwanzig Geschichten etliche Leute gütig getan. So ist es interessant, dass die so spannende und schon erwähnte Story Kinder des Mais von niemand geringerem als Wolfgang Hohlbein übersetzt wurde - heute einer der Großen des Genres im deutschsprachigen Bereich. 'Nachtschicht' ist ein wirklich gutes Buch für alle, die mal zwischendurch eine gute Horror-Geschichte lesen möchten. Da kann man immer wieder auf dieses Werk zurückgreifen...
78°
winterspecht zu »Stephen King: Nachtschicht«14.05.2010
tatsächlich ist diese erste kurzgeschichtensammlung, die von king autorisiert wurde ein meilenstein der sog. "horror-literatur". es beginnt mit einer verneigung vor h.p. lovecraft (king hat später oft und gerne noch "pastiches" geschrieben, d.h. in anlehnung an einen sehr bekannten stil, siehe arthur conan doyle oder raymond chandler), von dem er die brilliante art des "kurzen schreckens" wohl auch erlernte. was nach den "briefen aus jerusalem" folgt ist jedoch ein hammerschlag nach dem anderen. und das mit einer ganz eigenen handschrift. mag king in manchen romanen zum ausufern neigen, ist er an ideenreichtum auf die kurze distanz von keinem zu schlagen. und hier zeigt er, was er kann. diese dichte hat er in späteren sammlungen kaum mehr so geballt erreichen können.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Stephen King: Nachtschicht«10.07.2009
Eine der besten Kurzgeschichtensammlungen von Stephen King. Man muß nur mal schauen, wie viele davon eine Verfilmung erlangt haben (die sicherlich nicht zwangsläufig gut waren).
Aber hier ist wirklich so etwas wie die Essenz des Meisters zu erkennen!
Viel mehr braucht man auch nicht zu sagen.
Mein Favorit ist allerdings "Graue Masse", so herrlich abgedreht, wie es nur sein kann.

Fazit: volle Empfehlung, 95°.
Heaven23 zu »Stephen King: Nachtschicht«05.03.2008
Hier ist einfach für jeden etwas dabei, unheimlich spannend. Mit bekannten Kurzgeschichten, die teilweise verfilmt wurden ! Erstklassige Spannung die hier aufkommt, ein absolutes Muss !
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