Bis(s) zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer

Buchvorstellungund Rezension

Bis(s) zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „New Moon“,deutsche Ausgabe erstmals 2007, 557 Seiten.ISBN 3-492-25150-1.Übersetzung ins Deutsche von Sylke Hachmeister.

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In Kürze:

Für immer mit Edward zusammen zu sein – Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde . …

Das meint Phantastik-Couch.de: „Eine große Liebesgeschichte geht weiter“87

Horror-Rezension von Verena Wolf

Bella ist mit Edward zusammen, sie lieben sich, aber Bella plagen Ängste, wie ihre gemeinsame Zukunft sein wird. In einem Alptraum glaubt sie ihre Großmutter und Edward zu sehen und erkennt erst dann, dass sie sich selbst als uralte Frau sieht und Edward, ewig schön und jung, der ihr zuflüstert: „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag“.

Bella will deshalb unbedingt, dass ihr Geliebter sie möglichst bald in einen Vampir verwandelt, aber er weigert sich und will, dass sie noch warten. Als Bella, immer noch als Mensch, mit Edwards Familie Geburtstag feiert, schneidet sie sich am Geschenkpapier, worauf sie Jasper beinahe anfällt. Edward ist überzeugt, dass er und die Vampire Bella zu sehr gefährden. Er macht mit Bella Schluss und die Vampire verlassen die Kleinstadt Forks. Bella fällt in tiefe Depressionen. Nur wenn sie mit Jacob Zeit verbringt, fühlt sie sich besser. Bella findet heraus, dass sie in gefährlichen Situationen Edwards Stimme zu hören glaubt und wird süchtig nach Adrenalinkicks. Durch ein Missverständnis glaubt Edward, dass Bella bei einem riskanten Klippensprung umgekommen sei und will mit Hilfe der Volturi Selbstmord begehen. Zusammen mit Alice reist Bella nach Italien, um ihn zu retten, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Der tiefe Fall

„Bis(s) zur Morgenstunde“ war der Beginn der großen Liebe von Bella und Edward. In „Bis(s) zur Mittagsstunde“ nimmt diese Liebe eine Wendung. Als Edward Bella verlässt, werden für Bella all ihre Zweifel wahr: sie ist nicht gut genug für ihn, seine Liebe nicht so echt wie ihre, einfach weil sie ihm nicht das Wasser reichen kann. Bella hat es immer befüchtet und jetzt ist es so: Edward ist weg. Der Originaltitel „New Moon“ bezieht sich auf diese dunkle Zeit in Bellas Leben. Gerade dadurch, dass diese mondlose Zeit zuerst aus Bellas Sicht geschrieben und später durch Charlies Erzählung ergänzt wird, zeigt sich die Bandbreite dieser Zeit, in der Bella nur noch roboterhaft funktoniert und sich vollkommen zurückzieht. Dass Bellas Welt monatelang völlig leer ist und absolut still steht, zeigt die Autorin ohne Worte durch einen perfekten Kniff. Das entsprechende Kapitel endet mit den Worten: „Die Wellen des Schmerzes, die bis jetzt nur an mir geleckt hatten, erhoben sich jetzt turmhoch, überspülten mich und zogen mich unter Wasser. Ich tauchte nicht wieder auf.“ Danach folgen leere Seiten mit jeweils der Überschrift, „Oktober“, „November“, „Dezember“, „Januar“.

Nach dem ersten Band der Twilight´-Saga ist die Frage, wie sich die fesselnde und sehr romantische Geschichte um Bella und Edward weiterentwickeln kann, ohne immer um das Gleiche zu kreisen. Das schafft Meyer mit Bravour. Gerade dadurch, dass Bella und Edward so lange getrennt sind, können andere Charaktere beleuchtet werden – und so wieder andere Seiten der Hauptfigur Bella. Besonders die sich entwickelnde, immer tiefer gehende Freundschaft zu Jacob gibt der Geschichte einen neuen Dreh. Im Gegensatz zu Edward, der Bellas leitender Mond ist, wird ihr neuer bester Freund immer mehr die Sonne in ihrem Leben und sie entwickelt Gefühle für ihn. Als er nicht länger der „Junge von Nebenan“ ist, sondern als Werwolf neue Rechte und Pflichten bekommt (wie die Feindschaft allen Vampiren gegenüber), wird die Freundschaft, genauso wie zuvor Bellas Liebe zu Edward, auf die Probe gestellt.

Faszinierende Charaktere und Schauplätze

Beeindruckend sind die neuen schillernden Gestalten der fast königlichen Volturi und die Rettungsaktion von Bella, die sie mitten in die Höhle des italienischen Vampirclan-Löwen führt. Natürlich ist „Bis(s) zur Mittagsstunde“ eine Liebesgeschichte und ja, es kommen Vampire, jetzt auch Werwölfe, erneut Liebe, Schönheit und Edelmut vor, aber das absolut gekonnt. Man muss sich nur darauf einlassen und dann ist es weit mehr als Teenie-Kitsch oder ein reines Mädchen-Buch, sondern der fesselnde Band einer Saga, die romantische Fantasy neu definiert. Versprochen.

Ihre Meinung zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«

Kasia zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«20.02.2012
Im zweiten Band geht die ungewöhnliche Liebesgeschichte von Bella und Edward weiter.
Edward zieht sich ganz zurück und Bella ist verzweifelt und setzt immer wieder ihr Leben aufs Spiel, um ihm näher zu kommen.
Dafür wird die Geschichte von Jacob erzählt. Bella und er kommen sich als beste Freunde immer näher und verleben eine gute Zeit miteinander. Bella merkt, dass nur Jacob den Platz von Edward, wenn überhaupt, einnehmen könnte.
Auch mit diesem Buch fühlte ich mich super unterhalten! Man liest und liest und auf einmal sind 300 Seiten gelesen und man hat es gar nicht gemerkt. Kurzweiliger Spaß und gute Unterhaltung.
Ich finde es schön, dass Jacob sehr viel Raum in diesem Band einnehmen konnte. Denn auch er erzählt eine sehr interessante Geschichte und entwickelt sich in diesem Band zu einer der Hauptpersonen.
Ich kann und werde das Buch allen Freunden von Liebes- und Vampirgeschichten empfehlen. 80°
kira rüther zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«24.07.2010
ich find dieses Buch echt gut, aber es ist aus der Twilight - Saga das Buch was ich am wenigsten mag was dadran liegt das in der Mitte so ein riesiges Loch ist weil Edward verschwindet aber ich finde gut das Bella die Beziehung zu Jake vertieft, aber ganz ehrlich wem würde es nicht so gehen wenn die Liebe seines Lebens einfach verschwindet würde ich auch in so ein riesiges loch fallen wie Bella und dann breuchte ich auch einen richtigen Freund so wie Jake und Angela!
Das sind richtige Freunde so jemand wünscht man sich als Freund!
Während ich Jessica im ersten Teil noch total nett fand , finde ich sie jetzt nur noch arogant, eingebildet und eine echte Nervensäge denn sie ist nur auf sich fixiert und wie es den anderen geht ist ihr volkomen egal!
muprl zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«15.04.2010
Ja, bei Werwölfen muss man halt aufpassen. Die darf man nicht reizen, sonst werden sie sehr wütend, können sich nicht mehr bremsen und greifen dich tätlich an. Da kann man zum Beispiel ein vernarbtes und entstelltes Gesicht davontragen. Aber der Werwolf kann nichts dafür, das ist halt sein Wesen. Er ist nun mal gefährlich. Er liebt dich trotzdem ganz doll.

Wem kommt diese Beschreibung, wie man sie zum Wesen der Werwölfe aus Stephenie Meyers Buch zusammenfassen kann, noch bekannt vor? Ich finde, dass passt alles viel zu genau auf cholerische Männer, die ihre Frauen verprügeln. Wir haben es hier also mit einer Rechtfertigung solcher Verhaltensweisen zu tun, die hier jungen Mädchen vermittelt werden. Ziemlich unverantwortlich von der Autorin. Dagegen fällt die andere "Moral von der Geschicht" des Buches fast harmlos aus: Wer nur lange genug weint, verzweifelt, untröstlich ist und mit Selbstmordgedanken spielt, dessen Geliebter wird schon irgendwann zurück kommen.

Ich weiß, das ist Fantasy-Literatur, man sollte sie also nicht an der Realität messen. Aber die unterschwelligen Botschaften in diesen Romanen erscheinen mir doch zu massiv und falsch, um sie als unrealistische Spielerei abzutun.
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Natzue zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«04.01.2010
Anfangs fand ich den zweiten teil sehr langweilig, weil ich dachte, edward verlässt sie für paar "hundert seiten" und ich hörte von freunden, die die bücher schon gelesen haben, dass jacob im spiel kommt .
Ich dachte OH MEIN GOTT..., aber ich hatte mich getäuscht, jacob war ein sehr netter freund von ihr sogar ihr bester freund, sie hätte es gar nicht verdient ihn zu bekommen, sie hatte ihm in stich gelassen. Meine favoriten sind alice, jasper, jacob und edward....naja, war aber nur meine meinung. Ich finde, der erste teil war besser geschrieben als der zweite, aber im zweiten geschieht mehr...Ich find insgesamt, dass die bücher alles sehr gut sind und könnte kaum warten noch andere zu lesen. Les doch selbst!!!! xD
Magda zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«03.01.2010
Ich finde das Buch insgesammt nicht langweilig aber die phase zwischendrinn war wirklich nicht besoders spannend aber als ich bei der stelle war als alice und bella nach rom sind konnte ich bis zum ende garnicht mehr aufhoeren zulesen .
Ich finde das ende aber nicht so toll weil jacob so im stich gelassen wird hoffentlich wird das noch in den naechsten teil ich hab das buch heute zuendegelesen und muss mir morgen dann gleich den naechsten teil holen freu mich schon den 3 und 4 zu lesen.
greenlady zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«16.12.2009
dieses Buch war nicht ganz so gut wie der erste teil, aber trotzdem ziemlich spannend. Auf jeden Fall ist es besser als der letzte.....naja, jedenfalls ist edwrd nicht da, und deshalb passiert natürlich auch nichts gefährlich-spannendes. Aber trotzdem macht es Spaß zu lesen, das einzigste, was mir aufgefallen ist: Je öfter man die Bis(s) bücher liest, desto langweiliger werden sie. Bei richtig guten, also meinen Lieblingsbüchern, kann ich sie so oft lesen wie ich will, und sie werden nicht schlechter...
Iris zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«27.11.2009
Auch ich war zuerst etwas enttäuscht über die lange Phase ohne Edward.
Nach dem rasanten Anfang mit Bella´s Geburtstagsparty kam mir die Passage mit Jacob unendlich lang vor. Im Nachhinein muss ich aber einfach sagen, dass die Autorin Bellas´s "Nichtexistenz" nach der Trennung von Edward, mit den vielen leeren Monaten, gar nicht besser beschreiben konnte. Auch das wieder " zu sich selbst finden" und wie Jacob ihr dabei geholfen hat, rechtfertigte die Phase, in der nicht so viel passiert ist. Ich denke, den meisten Lesern gefiel nicht, das Bella Jacob so viel Zeit gewidmet hat, wo sie doch zu Edward gehört. Doch ich denke, dass diese Zeit wichtig ist. Einfach um klar zu machen, wie sehr Bella später hin und hergerissen ist, zwischen der Zu- neigung zu ihrem besten Freund und der Liebe zu Edward. Sie will auf keinen Fall, das einem von beiden etwas passiert und ist sich doch klar, das es darauf hinauslaufen kann, weil sie eben Todfeinde sind. Ich bin gespannt, wie Stephenie Meyer diese Situation in den folgenden Bänden löst.
Was passiert z.B. wenn Bella auch zu einem Vampir wird. Wie wird dann ihr Verhältnis zu Jacob sein. Kann er in seiner Werwolfgestalt noch fühlen, dass er seine Liebe vor sich hat oder ist sie dann auch nur ein Todfeind? Greift sie die Werwölfe an, wenn Edward in Gefahr ist, obwohl sie als Vampir sehr wohl weiss, wer sie in Wirklichkeit sind. Ich denke, das sind spannende Fragen, die nur gelöst werden, wenn man Band 3 und 4 liest. Was ich auch schnellst- möglich tun werde.
killerknobl zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«21.11.2009
Nach dem ersten Teil konnte ich es kaum abwarten Teil 2 zu lesen. Leider waren die ersten 2/3 des Buches nicht so spannend. Die Story um Jacob fand ich zu langatmig und auch vorhersehbar. Zum Schluss kam dann wieder die gewohnte Spannung auf. Liegt wahrscheinlich daran das es endlich mit der Story um Edward weiterging. Bin gespannt auf Teil 3+4.
adelina graichen 11 Jahre zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«02.11.2009
wow.
echt spannend. aber diesen Teil ist in die Länge gezogen. was soll das? ich habe das Gefühl, stephenie meyer wollte nur so viel seiten wie möglich fühlen, doch am ende habe trotzdem geweint. ich weiss, stark die Kraft von POESIE ist.
bitte. kauft das buch. ihr werdet es nicht bereuen.
auch wenn der Anfang langweilig ist, lest weiter. edward scheint Bella richtig zu lieben.
wirklich ein ein Hoch auf Stephie Meyer, die vieleTräume den Teenager wahr machen.
danke
Lerchie zu »Stephenie Meyer: Bis(s) zur Mittagsstunde«08.10.2009
Also stimme Taensche voll zu. Am Anfang war das Buch durchaus spannend. Aber dann, langweilig, langweilig, langweilig. Erst gegen Ende, als Alice bei Bella auftauchte, wurde es wieder spannend. Den Mittelteil hätte Stephenie Meyer in 100 Seiten zusammenfassen können. Ich hatte das Gefühl, es wurde nur was geschrieben, damit das Buch dick wird. Dabei hätte man aus den vier Büchern eine Trilogie machen können. Das ist nun meine Meinung, mir war halt das ganze Geschwafel mit Jakob zu fad. Wenn das gekürzt wäre......

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