Die Hüter des Schwarzen Stabes von Terry Brooks

Buchvorstellung

Die Hüter des Schwarzen Stabes von Terry Brooks

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Bearers of the Black Staff“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 544 Seiten.ISBN 3-442-26868-0.Übersetzung ins Deutsche von Wolfgang Thon.

»Die Hüter des Schwarzen Stabes« kaufen oder zum Merkzettel hinzufügen

bestellen bei amazon

in mein Bücherregal

In Kürze:

Dämonenhorden sind über die Welt hergefallen, und die letzten Überlebenden der Menschen und Elfen haben sich in ein abgelegenes Tal geflüchtet. Da entdecken die jungen Fährtenleser Panterra und Prue eindeutige Hinweise darauf, dass die Dämonen ihre Zuflucht aufgespürt haben. Doch der Ältestenrat verstrickt sich in endlose Debatten, was nun zu tun sei, und kommt zu keiner Entscheidung. Also brechen Panterra und Prue ohne den Segen des Rates auf, um das letzte Mittel zu finden, das die Talbewohner jetzt noch retten kann – den Schwarzen Stab.

Ihre Meinung zu »Terry Brooks: Die Hüter des Schwarzen Stabes«

Raimund Flecken zu »Terry Brooks: Die Hüter des Schwarzen Stabes«29.07.2012
Positiv:Brooks erschafft erneut eine spannungserzeugende Figurenkonstellation.Mit Panterra,Prue und abgeschwächt der Elfenprinzessin Phryne ruft er Sympathieträger ins Leben,denen ein völkermörderischer Trollhäuptling,eine skrupellose Elfenkönigin und ein psychopathischer Sektenführer gegenüberstehen.
Der Roman ist ziemlich spannend,obwohl er keine detaillierten Gewaltdarstellungen enthält,von Sexszenen ganz zu schweigen.Nur die böse Elfenkönigin setzte in der Vorgeschichte des Romans Sex als Mittel zum sozialen Aufstieg ein.
Somit schreibt Brooks knuffige Fantasy,die Kindern und Lesern,die leichte Fantasykost lieben,uneingeschränkt zu empfehlen ist.

Negativ:Die postiven Figuren haben auch in dieser neuen Brookstrilogie offenbar keinen Sex.Bezeichnenderweise ist Sex einer der negativen Figuren zugeordnet.Das mag von der Treue Brooks gegenüber Tolkien zeugen,aber belegt auch sein mutmaßliches Bestreben, seine Romane auch im Bibelgürtel der USA verkaufbar zu halten. Er hat eine leichte Hand für die Schöpfung von Figurenkonstellationen und überdeckt damit,dass er kein Bilder neuer Fantasymotive ist.Wer Jordan,Sanderson oder Donaldson gelesen hat,weiß,was ich damit meine.

Fazit:Man kann Brooks lesen,aber einem Fantasyleser,der großen Wert auf Innovationen legt,ist davon abzuraten.
Ihr Kommentar zu Die Hüter des Schwarzen Stabes

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.