Das Reich des dunklen Herrschers von Terry Goodkind

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2003unter dem Titel „Naked Empire“,deutsche Ausgabe erstmals 2004, 608 Seiten.ISBN 3-442-24374-2.Übersetzung ins Deutsche von Caspar Holz.

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In Kürze:

Terry Goodkind erzählt aus einer Welt der Finsternis, in der der archaische Kampf des Guten gegen das Böse tobt. Lord Richard Rahl, der Herrscher des Reiches D’Hara, und Kahlan, die Hüterin der Magie, erhalten einen verzweifelten Hilferuf aus dem abgelegenen Bandakar. Den verbannten Bergbewohnern droht die Unterjochung durch den Imperialen Orden, seit sie jeder Gewalt abgeschworen haben. Der finstere Jagang und seine Schergen verfolgen den perfiden Plan, magie-resistente Menschen zu erschaffen, um so das Reich D’Hara zu unterwandern und von allem Zauber zu säubern …

Ihre Meinung zu »Terry Goodkind: Das Reich des dunklen Herrschers«

Berdine zu »Terry Goodkind: Das Reich des dunklen Herrschers«19.06.2017
Wie bringe ich jemanden dazu, mir zu helfen, mich gegen Eindringlinge zu schützen, wenn ich selber gewaltlos leben möchte? Ich vergifte den Kandidaten und verteile das Gegengift möglichst an 3 verschiedenen Stellen, um die Gesundung möglichst kompliziert zu halten. Blöd nur, wenn der Plan nicht aufgeht...

Nach ziemlicher Abstinenz in "Säulen der Schöpfung" ist nun wieder Richard und die Seinen Hauptpersonen der Handlung.
Jennsen und Betty die Ziege schließen sich also der Gruppe an.
Sie treffen die friedliebenden Bandakar, die wie alle Menschen von der Imperialen Ordnung bedroht werden. Die Bandakar möchten, dass der neue Lord Rahl, also Richard, ihnen den Kampf gegen die Imperiale Ordnung abnimmt, denn selbst kämpfen wollen sie nicht. So schicken sie einen der ihren los, der Richard vergiftet und dadurch wollen sie Richard zwingen, für sie zu kämpfen. Gegengift gibt es nur bei erfolgreicher Vertreibung der Bösewichte. Bescheuerter Plan? Ziemlich. Kurz und gut, Richard erklärt langatmig, warum Gewaltfreiheit schlecht ist, die Entfaltung des Individuum wichtig, denn man muss um seine Freiheit selbst kämpfen. Er ist recht überzeugend. Das artet am Ende des Buches in ein Gemetzel aus, wobei sich die ehemaligen Friedfertigen besonders hervortun. Richard braut sich dann selbst das Rezept für das Gegenmittel zusammen, denn als Ex-Waldläufer kennt er sich ja mit Kräutern und dergleichen aus.
Die Moral der Geschichte? Ja, Goodkind wollte wohl klarstellen, dass jeder für sich selbst denken soll, wobei Richard alles besser weiß. Die Idee, jemanden tödlich vergiften zu wollen, damit er gezwungen wird, jemanden zu bekämpfen, finde ich total hanebüchen, vor allem, weil Richard tatsächlich am Ende recht geschwächt ist, weil sie auch das Gegengift nicht mehr beschaffen können.
Einer der schwächsten Bücher der Reihe.
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