Der Tempel der vier Winde von Terry Goodkind

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1997unter dem Titel „Temple of the Winds“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 1056 Seiten.ISBN 3-442-37104-X.Übersetzung ins Deutsche von Caspar Holz.

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In Kürze:

Ein atemberaubendes Epos über Verrat und Ehre, Rache und Liebe. Die Liebe von Richard und Kahlan ist stärker als der Tod, stärker als das Schicksal, sogar stärker als das absolut Böse. Das unvorstellbar Böse aus der Alten Welt streckt seine Klauen nach den Midlands aus. Richard, der Sucher der Wahrheit, und seine geliebte Kahlan sind die Einzigen, die es aufhalten können. Äusserst edel anmutende Neuausstattung!

Ihre Meinung zu »Terry Goodkind: Der Tempel der vier Winde«

Conan08 zu »Terry Goodkind: Der Tempel der vier Winde«13.02.2012
Das vierte Buch, der Tempel der vier Winde ist in seiner Gesamtheit, der bisher schwächste Roman aus der Reihe. Persönliches Highlite in diesem Buch fand ich die Szenen mit dem Zauberer Marlin, als er die Prophezeiung ausspricht, und aus der Gefangenschaft entkommt. Die Verfolgungsjagd in den Abwasserkanälen war richtig schön zu lesen, sehr spannend, sehr schaurig.

Die Sache mit den Wiederholungen, um den Leser, den Wiedereinstieg an jeder Stelle des Buches zu erleichtern mag ganz hilfreich sein, die ersten 3 Bücher gewesen sein. Hier im vierten Buch finde ich allerdings das erste Mal das T. Goodkind damit etwas übertrieben hat.

Die Thematik, die Pest, der schwarze Tod, ist eine gute Idee und Goodkind hat auch sehr viel davon herausgeholt. Man spürt das ganze Buch über das Elend und die Dramatik, wie in keinem seiner Bücher vorher. Das ist der große Pluspunkt in diesem Buch. Das Thema und der aufgebaute Spannungsbogen.

Leider hat es der Autor nicht ganz halten können vom Niveau, was die Vielfältigkeit der Orte anbelangt und die Actionszenen. Ja, es kommen einige sehr gute Szenen für Horrorfans in diesem Band wieder vor, und ja er ist wieder sehr brutal und auch realistisch vorzustellen. Aber insgesamt, abgesehen vom Ende des Buches und der Szene im Kerker bzw. Unterwasserkanälen zu wenig Action. Die Szenen im Konfessorenpalast, bzw. in Aydindril fand ich diesmal ein bisschen zu lasch. Da hätte man Besseres noch rausholen können. Das war ein bisschen monoton.

Die Hauptstärken in diesem Buch sind neben der Thematik diesmal ganz klar die Charaktere. Ohne die vielen stärker gewordenen Charaktere hätte etwas gefehlt in diesem Buch. Die Szenen um Kahlan sind diesmal wieder wesentlich interessanter geworden. Dafür fand ich Richard diesmal bei Weitem nicht so gut wie die Bände zuvor. Am besten haben mir diesmal die Szenen mit dem Propheten Nathan gefallen. Auch Zedd, zusammen mit Ann war das Lesen wert gewesen. Gute bis sehr gute Unterhaltung. Die neuen Charaktere um Nadine und Drefan sind gut in die Geschichte eingebaut worden und haben eine überzeugende Rolle gespielt.

Fazit: An manchen Stellen etwas Leerlauf, ansonsten wieder ein sehr gutes Buch. Weniger Action, stärkere neue und alte Charaktere, ein allgemein interessantes Thema, weniger Abwechslung, was die Orte anbelangt, wo sich das geschehen abspielt, mehr Dramatik, mehr Intrigen. Das mir das Buch insgesamt nicht so gefallen hat wie seine Vorgänger, lag wohl ein bisschen am schaurigen Thema und an den vielen Intrigen und dem vielen Verrat der begangen worden ist. Das mag ich weniger, wenn das über Hand nimmt. Nicht sein stärkster Roman, allerdings liebe ich Goodkinds Schreibstil, bzw. seine Bücher. Dank ihm lese ich auch solche Bücher sehr gerne und kann auch dieses Buch weiterempfehlen.
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