Der Club der unsichtbaren Gelehrten von Terry Pratchett

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „The Unseen Academicals“,deutsche Ausgabe erstmals 2012, 512 Seiten.ISBN 3-442-47757-3.Übersetzung ins Deutsche von Gerald Jung.

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In Kürze:

Die Zauberer der Unsichtbaren Universität haben sich bereits vielen Herausforderungen stellen müssen, einem Fußballspiel allerdings noch nie. Bis der neue Traditionsbeauftragte Ponder Stibbons eine erschreckende Entdeckung macht: Wenn die Zauberer nicht sofort eine Fußballmannschaft gründen, verlieren sie den Anspruch auf eine üppige Geldspende. Es hilft alles nichts: Elf Sportsfreunde müssen her. Doch als endlich das große Spiel ansteht, geht es schon lange nicht mehr nur um Fußball …

Ihre Meinung zu »Terry Pratchett: Der Club der unsichtbaren Gelehrten«

M.Reinsch zu »Terry Pratchett: Der Club der unsichtbaren Gelehrten«16.06.2017
In der Unsichtbaren Universität leben die Zauberer in wohlgefälliger Völlerei, da ihnen unbegrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Doch als Ponder Stibbons, der jüngste unter ihnen, auch das Amt des „Bewahrers der Traditionen“ übernimmt, macht er eine folgenschwere Entdeckung… Über 80% der finanziellen Unterstützung an die Unsichtbare Universität, werden nur dann weiterhin ausgeschüttet, wenn sich die Zauberer mit einer Mannschaft an dem Spiel „Tritt-den-Ball“ beteiligen. Da sich dieser Zeitpunkt sehr schnell nähert und die Herren Zauberer aber etwas „aus der Form“ geraten sind ist, ist guter Rat gefragt. So kommt der junge Ponder auf die Idee, das Spiel des Volkes, auf der Basis völlig neuer Regeln neu zu erschaffen – voila der Fußball hält Einzug auf der Scheibenwelt…
Der eigentliche Held dieses Romans ist ohne Frage, der Ork Nutt. Als echte Kampfmaschine in aller Munde, wurde er in Überwald zu einem Gelehrten ausgebildet und hat auch sonst bemerkenswerte Fähigkeiten. Daneben rangiert als zweite Hauptfigur die Chefin der Nachtküche der UU – Glenda. Als Dritter Faden liefert Pratchett dann noch die Geschichte eines berühmten „Tritt-den-Ball-Spielers“ Tev, der sich wie die anderen Protagonisten seinen Lebensunterhalt in der UU verdient. Zur völligen Verwirrung trägt dann noch eine Zwergen Designerin mit Ihrem Model bei, die sich in Ankh-Morporg etabliert. Sämtliche Einzelgeschichten finden über die Zeit zusammen und auch die Zauberer kommen nicht zu kurz! Aber Pratchett schwächelt bei diesem Roman etwas. Hier ist eindeutig zu viel Geschehen und man verliert bisweilen den Überblick, da auch weitere „alte Bekannte“ Ihr Unwesen treiben. Dazu kommt noch die Schwierigkeit Gerald Jungs in die extrem großen Fußstapfen von Andreas Brandhorst (als Übersetzer) zu treten, was ihm nicht wirklich gelingt! Gerade die Langzeit-Fans werden hier einige Enttäuschungen erleben. Herausragend ist das Fußballspiel fast am Ende des Romans, wo man endlich wieder den „Alten Pratchett“ erleben darf!
Fazit: In „altbekannter Übersetzung“ sicherlich 4 Sterne, aber so leider einer der schwächeren Scheibenweltromane. Zwar unterhaltend aber einfach zu viel an Personen, Storys und „Techtel & Gemechtel“
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