Die Farben der Magie von Terry Pratchett

Buchvorstellungund Rezension

Die Farben der Magie von Terry Pratchett

Originalausgabe erschienen 1983unter dem Titel „The Color of Magic“,deutsche Ausgabe erstmals 1985, 272 Seiten.ISBN 3-492-28627-5.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Brandhorst.

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In Kürze:

Der Magier Rincewind packt nicht oft etwas an, aber wenn er es tut, dann geht es schief. Während seiner Ausbildung an der Unsichtbaren Universität wirft er verbotener Weise einen Blick in das magische Buch Oktav – und wird prompt von einem Zauberspruch befallen. Dieser ist so mächtig, daß er keine weiteren Sprüche neben sich duldet. Rincewind muß die Universität verlassen und tut sich mit Zweiblume zusammen, dem ersten Touristen auf der Scheibenwelt. Gemeinsam begegnen sie Drachen, Wassertrollen und intelligenten Holztruhen. Und als sie an die Grenze der Scheibenwelt gelangen, ist Rincewind natürlich der erste, der über den Rand fällt … „;Die Farben der Magie“; ist der Auftakt zu Pratchetts legendärem Zyklus, der die humorvolle Fantasy-Literatur wie kein anderer geprägt hat.

Das meint phantastik-couch.de: „Geschmackssache...“50

Fantasy-Rezension von Lars Hermanns

Die gesamte Geschichte spielt in einer Welt, die der unseren so ähnlich ist...  und sich doch so gänzlich von ihr unterscheidet. Die Scheibenwelt ist eine Welt, wie sie sonderbarer kaum sein könnte. Eine große, geschlechtslose Schildkröte (Groß-A’Tuin) schwimmt durch den interstellaren Ozean. Auf ihrem Rücken befinden sich vier riesige Elefanten (Berilia, Tubul, Groß-T’Phon und Jerakeen), die ihrerseits die Scheibenwelt auf ihrem Rücken tragen. Den Rand dieser bizarren Scheibenwelt bildet ein riesiger Wasserfall, der sich an ihm in die unendlichen Tiefen stürzt.

In dieser Welt trifft nun ein Tourist namens Zweiblum ein. Der erste Tourist, der die große Stadt Ankh-Morpork je betreten hat. Dieser wirft förmlich mit Gold um sich und ahnt nicht, in welche Gefahr er sich mit seinem Verhalten bringen kann. Dabei trifft er auf den erfolglosen Magier Rincewind, der es ebenfalls auf sein Gold abgesehen hat. Zusammen mit Zweiblums magischer Schatztruhe erleben sie Abenteuer, wie sie sonderbarer kaum sein können...!

Zeitsprünge und verschobene Dimensionen

Aufgrund diverser Kritiken war ich auf einiges gefasst gewesen. Doch generell hatte ich ein Abenteuer erwartet, das vielleicht ein wenig an „;Der Herr der Ringe“; erinnern mochte. Eine uns fremde Welt voller magischer Geschöpfe und Wesen mit einem Kampf von Gut gegen Böse.

Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt....!

Obwohl dieses Buch nur 270 Seiten hat, habe ich mich doch denkbar schwer damit getan. Normalerweise hätte ich einen Roman dieser Stärke in wenigen Stunden durchgelesen. Hier war jedoch alles vollkommen anders.

Terry Pratchett hat in meinen Augen leider die schlechte Angewohnheit, zwischen einzelnen Szenen und Ereignissen wild hin- und herzuspringen. Dadurch fällt es einem gelegentlich sehr schwer, die Zusammenhänge richtig zu erkennen. So erfährt man zunächst, wer Rincewind ist. Dieser erzählt, was er kurz zuvor in Ankh-Morpork erlebt hat und weshalb die Stadt in Flammen steht. Dann geht die Geschichte plötzlich in der Gegenwart weiter. Doch nicht nur Zeitsprünge werden immer wieder in einer Form des heillosen Durcheinanders beschrieben. Nein, es werden sogar Dimensionen ineinander verschoben. Phantasie und Wirklichkeit werden schier miteinander vermengt und lassen sich zeitweise nur schwer voneinander unterscheiden.

Die Geschichte an sich ist eigentlich sehr interessant aufgezogen. Obwohl die Scheibenwelt der unseren so fremd zu sein scheint, finden wir doch immer wieder Parallelen zu unserer Erde. Erinnern wir uns: Bevor Christopher Columbus im Jahre 1492 Amerika entdeckte, waren die Gelehrten der Meinung, dass die Erde eine Scheibe sei, die hinter dem Horizont in einem Wasserfall ende, der die Schiffe ins Nichts stürzen ließe. Erst durch die erfolgreiche Überquerung des Atlantiks durch die Niña, Pinta und Santa Maria wurde deutlich, dass man auf einer Westroute nach Indien gelangen konnte. Nur wusste damals noch niemand, dass es eben nicht Indien, sondern Amerika war. Und diese Begebenheit von einst wurde hier offensichtlich aufgegriffen und phantastisch umgesetzt.

Weitere Parallelen finden sich nun auch zwischen der Scheibenwelt und dem, was wir unter „;Unterhaltung“; verstehen. So treffen Rincewind und Zweiblum auf den Barbaren Hrun. Dieser ist ein wackerer Streiter, wie man sich vielleicht Conan vorstellen mochte. Witzig ist hierbei, wie dieser Barbar sein Leben bzw. seine Berufung betrachtet. Er ist ein Held. Und Helden haben verschiedene Aufgaben zu erfüllen: Schätze rauben, Jungfrauen retten (und entjungfern) und jeden Gegner im Kampf besiegen. Und dies wird in diesem Buch wirklich eindrucksvoll beschrieben. Wir haben also schon Barbaren und Zauberer, die unsere Geschichten und Märchen seit langer Zeit eine gewisse Würze verleihen. Doch damit noch lange nicht genug.

Anleihen bei Lovecraft?

Zweiblum selbst wird als ein Mann mit vier Augen beschrieben. Wenn man das Buch aufmerksam liest, dann wird einem klar, dass es sich wohl eher um einen Mann mit Brille handeln wird. Seine Beschreibung passt nämlich nicht wirklich zu einem Monster. Und vier Augen lassen tatsächlich auf eine Brille schließen. Er scheint also eine Art von „;normalem“; Menschen zu sein, der jedoch vom so genannten Gegengewichts-Kontinent entstammt. Ein Ausländer also. In seiner Begleitung befinden sich jedoch zwei Dinge, die ihn dann wieder weniger „;normal“; wirken lassen. Da wäre zum einen seine magische Schatztruhe, die ihrem Herrn überall hin folgt. Sie besitzt mehrere hundert Beine und scharfe Zähne, die sie zur Verteidigung des Inhaltes einzusetzen vermag. Und dann gibt es da noch einen kleinen Kasten, mit dem Zweiblum Bilder machen kann. Zunächst dachte ich an einen Fotoapparat. Später wurde jedoch klar, dass ein kleiner Gnom in diesem Kasten sitzt, der flink die Bilder zeichnet. Witzige Kombination aus Realität und Phantasie.

Es gibt im Verlauf der Abenteuer immer wieder weitere Momente, die einen daran erinnern, dass es sich um eine Fantasy-Geschichte handelt. Drachen dürfen dabei natürlich auch nicht fehlen.

Alles in allem hat Terry Pratchett eine Welt erschaffen, die garantiert ihre Anhänger gefunden haben wird. Ich finde die Abenteuer auch nicht wirklich schlecht, doch hätte mir eine bessere Struktur der Geschichte deutlich besser gefallen. Sie folgt nämlich leider keinem klaren Schema, sondern springt – wie eingangs erwähnt – inhaltlich immer wieder vor und zurück. Dadurch wird es einem teilweise schon arg erschwert, den Faden nicht zu verlieren. Was dann noch befremdlicher war, das ist die Szene, in der Rincewind und Zweiblum plötzlich an Bord eines Passagierflugzeugs sind, ehe sie wieder in „;ihre“; Welt zurück finden. Hierbei hat Terry Pratchett offensichtlich ein Thema aufgegriffen, das schon bei diversen Science Fiction Stories Anwendung gefunden hat: das Paralleluniversum bzw. die zweite Dimension.

Befremdlich finde ich bei diesem Abenteuer aber auch, dass sich Terry Pratchett offensichtlich bei dem Autor H.P. Lovecraft bedient zu haben scheint. In der Geschichte der Scheibenwelt taucht nämlich immer wieder ein Monster auf, das genauso beschrieben wird, wie die „;Großen Alten“; des Cthulhu-Mythos’ von H.P. Lovecraft. Unförmige Wesen mit Papageienschnäbeln und Tentakeln bewehrt sind vermutlich nicht wirklich zufällig in beiden Autorenköpfen entstanden.

Detailliert, aber unorthodox

Ich würde DIE FARBEN DER MAGIE als gewöhnungsbedürftig bezeichnen. Es ist in meinen Augen eine Geschichte, die man entweder mag oder eben nicht. Mir persönlich hat sie nicht ganz so gut gefallen, wie ich erwartet hätte. Vieles war zu verworren und unorthodox umgesetzt. Sehr schön fand ich hingegen, wie detailliert Pratchett seine Scheibenwelt vorgestellt hat. Ihre Struktur und die unterschiedliche Lebensweisen ihrer Bewohner. Durchdacht und intelligent umgesetzt. Doch eben zugleich auch chaotisch und unkoordiniert.

Dies führt mich zur abschließenden Bewertung mit „;mittelprächtig“; und einer Empfehlung mit Vorbehalt. Man muss sich wirklich im Klaren darüber sein, dass diese Geschichte mit keiner anderen Fantasy-Geschichte vergleichbar ist. Vielmehr würde ich sie eher als Märchen bezeichnen. Mit einem Fantasy-Abenteuer à la „;Herr der Ringe“; hat sie leider wirklich nicht viel gemein. Das wird auch an den verschiedenen Charakteren mehr als überdeutlich.

RINCEWIND, der erfolglose Zauberer, der nicht einmal den ersten Abschluss geschafft hat. Der Zauberer, dessen einzige „;magische“; Fähigkeit darin besteht, Gefahren zu trotzen und dem Tod (zu dessen Leidwesen) immer wieder von der Sense zu springen. Vor Jahren hat er einen übermächtigen Zauber in sich aufgenommen. Doch gelingt es ihm bislang nicht, diesen auch nur ansatzweise einzusetzen. Gegen Ende des Buches erfährt man dann auch, weshalb er so erfolglos ist. Ein Feigling, der Problemen lieber aus dem Weg geht, und der ein Meister darin ist, sich zu verstecken.

ZWEIBLUM ist der Tourist, der alles, was ihm widerfährt, nur als großes Abenteuer betrachtet. Naiv und unbesonnen gerät er von einer Gefahr in die nächste. Immer darauf sinnend, dass einem Touristen doch nichts widerfahren würde. Mord und Totschlag sieht er als Vergnügen an. Eine Eigenschaft, die in unserer Zeit durch die Medien zunehmend auch uns widerfährt. Sensationsgier, ohne zu bedenken, welche Schicksale vielleicht dahinter verborgen sein mögen.

Wer verworrene Märchen mit diversen Seitenhieben und Parallelen mag, der wird vermutlich begeistert sein.

Ihre Meinung zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«

SpaceLord zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«17.01.2013
Ich kann diese Rezi nicht ganz verstehen, dass ist einer der besten fanatischen Romane, der jemals geschrieben wurde … klar, die Struktur ist nicht der Hammer und die Story ist billig und wirkt sehr zusammengeschustert, aber … schonmal darüber nachgedacht, dass das alles absicht ist?
Ich finde, in diesem Roman geht es nur um die Witze. Und die sind wirklich unglaublich gut. Wenn man sich mal all diese Klischees in der Handlung ansieht, dann kann das nur Absicht sein. Pratchett ist quasi Provokateur der Fantasy, er dehnt alles so absurd weit aus, dass es urkomisch ist.
Und die Gagrate dieses Romans ist selbst für Pratchett sehr hoch. Im Laufe der Entwicklung der Scheibenwelt von der reinen Komödien-Bühne zur ernstzunehmenden Fantasyuniversum wurden die eigentlich den Reiz ausmachenden Jokes immer rarer … klar, Weltenaufbau und Storytelling sind eine tolle Sache, aber wer unverblümt ironische Fun-tasy-Kost will, der ist hier genau richtig.
Gezeichnet,

SpaceLord MF
ABaum71 zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«13.11.2010
Dieses Buch hat mir echt gut gefallen, ein Tourist in einer Welt die wie eine Scheibe aussieht und auf dem Rücken von vier Elefanten liegt, und die sich wiederum auf dem Rücken einer überdimensionalen Schildkröte befinden, darauf muß man erstmal kommen... Da ich nicht ein so versierter Fantasy- Leser bin und nur hin und wieder mal ein Fantasy Roman den Weg in meine Finger findet, habe ich wahrscheinlich auch einige Parallelen zu anderen Autoren nicht bemerkt, aber dennoch konnte ich mir bei so manchen Szenen ein Grinsen nicht verkneifen. Die Figuren sind eigentlich allesamt symphatisch, sogar der Gevatter Tod . Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Bücher zu Gemüte führen und kann das auch ruhigen Gewissens jedem anderen empfehlen...
Valentin zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«18.06.2009
Ich wollte noch etwas zu der Kritik sgen:
Ganz davon abgesehen, dass Prachett einer der genialsten Autoren überhaupt. Und ich finde auch dieses Buch sehr gelungen. Doch das ist nun mal Geschmackssache. Doch ich verstehe nicht die Kritik an den Sprüngen zwichen Vergangenheit und Zukunft.
Nur weil ein Buch ein bisschen Anspruchsvoller ist und andere Stilmittel verwendet ist es nicht schlecht.
Ich verstehe nicht, dass jemand der Kritiken schreibt sich durch so etwas verwirren lassen kann. Leider muss ich sagen, dass das nicht gerade für ein hohes Niveau dieser Seite spricht.
Torsten zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«04.02.2009
Hallo
Die Farbe der Magie ist eines der witzigsten Bücher überhaupt!
Die Kritik das er zu oft hin und her springt Zwischen Gegenwart und Vergangenheit und ´die Story da durch unübersichtlich wird kann ich nicht nachvollziehen,
eher finde ich es eine gute Lösung um die Geschichte Zu erzählen.
Zweiblum ist Nicht einfach nur Naive sondern erwartet eher das es wie im Vergnügungspark zugeht, Man zahlt für seinen vergnügen ohne das einem was passieren kann.
Auch Die Truhe ist einfach nur Charmant und Cool und der "Fotoapparat" mit dem Gnom drinnen ist ein super Ideen!
Unbedingt Lesen!!!
Gruss Torsten!!!
Levke zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«09.12.2008
Empfelenswert, aber natürlich- alt.
Man sollte schon ein versierter Leser sein, um die ganzen Anspielungen, Parodien und sarkastischen Bemerkungen in T.P.´s Büchern - in ALLEN Büchern! - sein.
Hinter Terrys harmlosen Stories versteckt sich-für den einen deutlicher, für den anderen kaum sichtbar- eine Flut an Ideen und Gesellschaftskritik, eine sarkastisch-zynische Beschreibung von Szenen, die wir alle kennen und trotzdem lieben. Dinge, die einem in normaler Fantasy stören, greift T.P. auf und überzeichnet sie gekonnt. Diese Art des Humors muss man mögen, T.P. ist für mich der Loriot der Fantasy.

Auf Englisch sind die Bücher meist noch besser, für die ganzen Wortspiele muss man aber die SPrache wirklich sehr gut beherrschen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marion zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«04.07.2007
obwohl sein erstlingswerk und daher sicher nicht so durchdacht, genial und humoristisch wie spätere bücher von ihm, hat mich "die farben der magie" so gefesselt, dass ich zwischenzeitig einen enormen ergeiz entwickelt habe, meine regale mit terry pratchetts scheibenwelt zu füllen.

da ich im vergleich wenig fantasy-geschichten lese, stellt sich mir nicht die frage, bei wem pratchett abgeschrieben haben könnte - vielleicht entgehen mir damit etliche parodien, was mir aber naturgemäss gar nicht bewusst wird. ich habe auch so genug spass mit seinen charakteren, geschichten und ideen.

die scheibenwelt ist grossartig durchdacht - die charaktere wunderbar gezeichnet - seine ausdrucksweise so anschaulich und kraftvoll, dass ich jedes mal probleme habe, ein buch aus der hand zu legen, weil ich ja doch am nächsten tag (oder in ein paar stunden) zur arbeit muss.
jedes mal frage ich: wie kommt er nur auf sowas? wie fällt ihm nur jedes mal was neues ein? wie schafft er es nur, am ende den aha-effekt zu erlangen?

fazit:
grossartig, genial, humorvoll und immer wieder überraschend!
Tom Orgel zu »Terry Pratchett: Die Farben der Magie«26.03.2007
Was man wirklich beachten sollte:

Dies ist der erste Roman der Scheibenwelt, mittlerweile knappe 24 Jahre alt und naturgemäß einer der noch unausgegorensten Romane in Pratchetts Schaffen.

Das scheinbar chaotische der Scheibenwelt entpuppt sich später denn auch als lediglich komplex und unglaublich detailverliebt (sie ist eine der durchdachtetsten Fantasywelten, die je existiert haben - Mittelerde ist mittlerweile ein schwaches Skelett dagegen).
Und was dem Rezensenten offensichtlich nicht klar war, ist, dass Pratchett keine "anleihen" im eigentlichen Sinn macht, weil ihm nichts eigenes, originelles einfällt, sondern dass er vielmehr parodiert und persifliert.
Natürlich ist der schreckliche Gott der 7+1, Bel Shamharoth, eine Parodie auf den Ch'thulu-Mythos von Lovecraft. Das ist ein "Bedienen", ja. Ein Bedienen im Sinner der Persiflage, in der Pratchett ein echter Meister ist.

Und der Kritikpunkt der "Parallel-Universen" ist im Grunde auch recht witzlos, da das tatsächlich eines der Kernthemen in Pratchetts gesamter Arbeit ist – sein dafür geprägter Ausdruck "The Trousers of Time" hat inzwischen tatsächlich einzug in ernste Fachbücher über Quantenphysik gehalten. Es ist also selbst in dieser kurzen Slapstick-Szene mehr als ein bloßes sich-bedienen eines gängigen Elements.

Ich stimme der grundsätzlichen Bewertung zu. Denn in Anbetracht seiner späteren Arbeiten ist sein Scheibenwelt-Erstling wirklich recht flach und harmlos. Und dass Pratchett selbst damit noch eine ganze Reihe der anderen populären Fantasyautoren aussticht, sagt eine Menge über seine Qualität als Autor aus. Besonders, da er sich in den letzten 24 Jahren deutlich weiterentwickelt hat - was man von anderen Autoren nicht behaupten kann.
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