Wahre Helden von Terry Pratchett

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2001unter dem Titel „The Last Hero“,deutsche Ausgabe erstmals 2001, 158 Seiten.ISBN 3-442-54531-5.Übersetzung ins Deutsche von Andreas Brandhort.

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In Kürze:

Der zweifellos etwas verrückte Cohen der Barbar und seine Graue Horde sind ziemlich verärgert über die Götter und wollen ihnen ihr Feuer zurückbringen – in Form einer kleinen, aber kräftigen Bombe, deren Explosion das Ende der Scheibenwelt wäre. Um das zu verhindern und Cohen samt seiner Mitstreiter zur Vernunft zu bringen, stellt Lord Vetinari ein Team zur Rettung der Scheibenwelt aus drei bewährten Kräften zusammen, als da sind: Rincewind, der beherzte „;Zaubberer“;; Leonard von Quirm, auch bekannt als Leonard da Quirm, Erfinder, Maler und wohl genialster Mensch weit und breit, allerdings bisher ins Gefängnis verbannt, da Lord Vetinari der Ansichtwar, die Scheibenwelt sei noch nicht reif für Leonards Visionen; und der pflichtbewusste, furchtlose Hauptmann Karotte. Ihnen wird die ehrenvolle Aufgabe zuteil, eine von Leonard erdachte Flugmaschine namens „;Milan“; zu besteigen und einen waghalsigen Plan in die Tat umzusetzen. Bei dem „;Milan“; handelt es sich um eine Art Schiff, das in der Lage sein soll, sich mit Hilfe von 200 feuerspeienden Drachen in die Lüfte zu erheben. Der Plan besteht nun darin, zunächst über den Rand der Scheibenwelt hinauszufahren. Die enorme Anziehungskraft soll dann das Gefährt unter der Scheibenwelt hindurchziehen und es auf der anderen Seite wieder auftauchen lassen – im Optimalfall in einer Höhe, die es seiner Besatzung erlaubt, am Wohnsitz der Götter zu landen. Die Zauberer werden das Unternehmen von der Erde aus durch ihr Omniskop beobachten, ein hochkompliziertes Gerät, mit dem sich theoretisch in die Zukunft blicken ließe – aber in welche eigentlich?

Ihre Meinung zu »Terry Pratchett: Wahre Helden«

PMelittaM zu »Terry Pratchett: Wahre Helden«09.07.2017
Cohen, der Barbar, ist mit der Grauen Horde nach Cori Celesti, dem Mittelpunkt der Scheibenwelt, unterwegs, er, der letzte Held, will den Göttern zurückgeben, was der erste Held ihnen gestohlen hat: Das Feuer. Das könnte aber das Ende der Scheibenwelt bedeuten, so dass man sich in Ankh-Morpork große Sorgen macht, Lord Vetinari, die Zauberer der Unsichtbaren Universität und die Gildenmeister wollen nicht tatenlos zusehen. Doch Cohen ist dem Mittelpunkt bereits sehr nah und kann kaum noch eingeholt werden. Leonard von Quirm wird beauftragt, eine Lösung zu finden und begibt sich schließlich mit Karotte, dem Hauptmann der Wache, und Rincewind, dem eher glücklosen Zauberer, auf eine gefahrvolle Reise. Auch TOD macht sich Sorgen, denn die Lebensuhr Groß A'Tuins scheint abzulaufen. Einzig die Götter scheinen sorgenfrei …

Diese 27. Scheibenwelt-Geschichte kommt in einem prachtvollen Kleid daher, großformatig und mit vielen wunderschönen farbigen Illustrationen Paul Kidbys, viele davon doppelseitig, geben sie einen guten Eindruck nicht nur der verschiedenen Charaktere, sondern auch ihrer Erlebnisse.

Doch nicht nur optisch ist der Band ein Genuss, auch die Geschichte selbst ist absolut lesenswert. Nicht nur, weil eine ganze Reihe bekannter und beliebter Scheibenweltcharaktere auftauchen, sondern auch, weil sie voll ist mit Terry Pratchetts einzigartigem Humor (den Paul Kidby zudem unnachahmlich in seinen Bildern eingefangen hat) und vielen Anspielungen. Für Kenner der Scheibenwelt ist dieser Band ein einzigartiger Genuss!

100° und eine Kaufempfehlung für alle Fans des Autors. Wer die Scheibenwelt noch nicht kennt, liest sich vielleicht erst einmal mit den ersten Bänden ein.
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