Theodore Sturgeon

Theodore Sturgeon wurde als Edward Hamilton Waldo am 26. Februar 1918 in New York City als jüngerer von zwei Brüdern geboren. Seine Mutter heiratete nach ihrer Scheidung im Jahre 1929 William Sturgeon und Edward nahm den Namen seines Stiefvaters an. Seinen Vornamen änderte er in Theodore, da dieser besser zum Spitznamen „Ted“ passte.

In der Schule war er ein Außenseiter, wurde jedoch durch hartes Training zum bestern Turner. Nach einem rheumatischen Fieber, durch das seine Gesundheit erheblich angegriffen war, musste er von seinem Traum, Zirkusartist zu werden, Abschied nehmen. Stattdessen arbeitete er in den verschiedensten Jobs, unter anderem als Bauarbeiter, Matrose oder Bulldozerfahrer und Hotelmanager auf Puerto Rico, bevor er literarischer Agent wurde.

Sturgeon konnte seine erste Erzählung 1938 veröffentlichen, zur Science Fiction kam er jedoch erst ein Jahr später. Kurzgeschichten und Novellen sollten auch in Zukunft seine Stärke bleiben. In seinen Werken stand jedoch nicht die Technik im Mittelpunkt, sondern der Mensch. Soziale Themen in der Science Fiction waren zu jener Zeit eher selten.

Sein bekanntestes Buch ist „Baby ist drei“ (More Than Human), ein Roman, der aus drei Kurzgschichten entstand. 1954 erhielt Sturgeon den International Fantasy-Award für das Buch, in dem sich eine Gruppe von behinderten Kindern zu einer neuen Daseinsform vereinigt.

Nebenher verdiente Sturgeon sein Geld mit dem Schreiben von Drehbüchern und Kolumnen sowie als Ghostwriter und war als Redakteur und Herausgeber tätig.

Er erhielt den Hugo- und den Nebula-Award und wurde für sein Lebenswerk mit dem World Fantasy Award geehrt. Dennoch kann man die Zahl seiner Auszeichnungen bei der Vielzahl seiner veröffentlichten Stories eher als gering bezeichnen.

Theodore Sturgeon war insgesamt fünfmal verheiratet und hatte aus diesen Ehen sieben Kinder. Er starb am 8. Mai 1985 in Eugene, Orgeon an einer Lungenentzündung.

mehr über Theodore Sturgeon:

Phantastisches von Theodore Sturgeon:

  • andere Bücher
    • (1956) I, Libertine (als Frederick R. Ewing)
    • (1956) The King and Four Queens
    • (1966) Ein rauher Haufen
      The Rare Breed
  • Sachbücher
    • (1993) Argyll: A Memoir
  • Über Theodore Sturgeon

    • (1980) Theodore Sturgeon: A Primary and Secondary Bibliography (von Lahna Diskin)
    • (1981) Theodore Sturgeon (von Lucy Menger)
    • (1989) Theodore Sturgeon (von Gordon Benson und Phil Stephensen-Payne)