Blackcollar von Timothy Zahn

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2008, 1104 Seiten.ISBN 3-453-52361-X.

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In Kürze:

Sie sind die einstige Elitetruppe des menschlichen Imperiums: die Blackcollars. Doch die ehemals unbezwingbaren Soldaten sind müde geworden und in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Erst als eine technisch weit überlegene Kriegerzivilisation tief in den Machtbereich der Menschheit eindringt und Planet um Planet verwüstet, beschließen die Blackcollars sich wieder zu vereinigen – und zu einem Kampf anzutreten, wie ihn das Universum noch nicht gesehen hat …Erstmals in einem Band gesammelt: Timothy Zahns „Blackcollar“-Romane, die in den USA seit Jahren Kultstatus haben.

Ihre Meinung zu »Timothy Zahn: Blackcollar«

Kosmokatze zu »Timothy Zahn: Blackcollar«16.12.2016
Begeisterung hält sich in Grenzen. Für mich muss bei SF neben der Handlung auch der Hintergrund passen. Eine dystopische Gesellschaft des 24. Jh stelle ich mir aber anders vor. Dass auf den fernsten Planeten des TDE mit Autos herumgefahren wird ist schon etwas eigenartig.

Ansonsten, seitenweise Kampfhandlungen von präpartierten Superhelden sind teilweise so zäh, dass man dabei irgendetwas wichtiges überliest.
Etwas mehr Spannung ist im dritten Teil zu finden, wenn auch gefühlt jeder zweite zur jeweils anderen Seite überläuft.

Der Hauptkritikpunkt ist aber der schon erwähnte grottenschlechte sprachliche Stil. (oder liegts nur an der Übersetzung, hier besonders im dritten Teil).

Als Abendlektüre ok, leider nicht mehr
Resaic zu »Timothy Zahn: Blackcollar«25.01.2010
Ich kann Mollari nur in dem Punkt zustimmen, dass der Klappentext nicht passt. Allerdings ist die Story echt toll und packend. Hättest du aufmerksam gelesen wüsstest du auch, dass diese Elitekrieger keine normalen Menschen sind und ungefähr nur genauso gut wie die feindliche Rasse. Zu den sich wiederholenden Gelegenheiten kann ich nur sagen, dass zwar manchmal Paralellen vorliegen, aber es wäre ziemlich omisch, wenn alle 5 Seiten plötzlich was total Unkontrolliertes passiert. Soetwas nennt man nämlich chaotisch und Eliteeinheiten gehen nun mal nach verschieden Taktiken vor, die sich ab und zu wiederholen. Den ganzen ersten Absatz hättest du dir auch sparen können der steht nämlich schonmal oben...

Ich kann nur sagen, dass dieses Buch wirklich gut ist und eines der besten, die ich je gelesen haben.(und das sind mehr als nur ein paar ;D)
Markus zu »Timothy Zahn: Blackcollar«23.04.2009
Hm,
ich denke, da habe ich Zahn's Romane anders gelesen und interpretiert.

Also: ich fand diese grossartig.
Wer Militaryromane mag, sollte diese unbedingt lesen, wer nicht, dann lasst lieber die Finger vom Buch, um nicht enttäuscht zu werden.

Hier geht es um kleine sehr gut geschilderte Kommandounternehmen, die sogar mal schieflaufen, oder andersverlaufen als geplant.

Mich haben sowohl die Kommandoeinsätze, als auch die Personenbeschreibungen glaubwürdig überzeugt.
Ebenso sind die Gegner und die Welt, in der die Handlung abläuft gut beschrieben, Nichts und Niemand dient als Staffage.
Der Schreibstil ist packend und kurzweilig, ich wurde bestens unterhalten.
Sicherlich findet sich hier nichts geistig Tiefschürfendes, ein humorvolles Thema sucht man auch vergebens.
Achso, übertriebener Patriotismus, der viele Romane dieses Genres auszeichnet, sind, Gott sei es gedankt, auch nicht zu finden, zumindestenz nicht in der deutschen Übersätzung:)
Valley747 zu »Timothy Zahn: Blackcollar«16.03.2009
Kann meinem Vorredner nur zustimmen - unter jedem Aspekt das mieseste Buch, das ich in den letzten 15 Jahren in die Hand bekommen habe. Und ich meine wirklich alles:
Die Story an sich - austauschbar, einfallslos, teils wirr, einfach "x-beliebige SF".
Die Charakter: Einfach nur peinlich. Die Hauptperson ist ein beinahe-Blackcollar, der Anführer der Blackcollar ist voraussehender und unfehlbarer als Gott & Superman zusammen, der Rest der Blackcollar besteht aus austauschbaren Archetypen, die alle perfekte und unbesiegbare Kämpfer sind. In einer Welt, wo Parsec-Reisen möglich ist, legen die Blackcollars mithilfe von ein oder zwei NINJA STERNEN teilweise sieben oder acht Gegner, die trotz modernster Laswerwaffen nicht den Hauch einer Chance haben - ist klar, oder?Jedes Lebewesen außer den Blackcollar ist natürlich ein hirnloser Idiot.
Kaum zu glauben: nicht einmal etwas einfaches wie die Namensgebung der Charaktere hat Herr Zahn vernünftig hinbekommen. So klingen die Namen einer ganzen Reihe von Personen, als wären sie durch dieselbe Schablone gepresst wurden: Caine, Lathe, Vale, Haven, Hawking.... Na, fällt was auf? Im krassen Gegensatz zu solchen möchtegernwohlklingenden Heldennamen dann noch sowas wie "Spadafora", und der Salat ist endgültig bestellt.
Zum Schreibstil: Lachhaft, ekelerregend unterklassig - dagegen sind Rowling oder Dan Brown die neuen Goethes! Missverständliche Formulierungen, schlecht strukturierte Handlungsstränge, verwirrende Beschreibungen - zu keiner Zeit kommt auch nur ansatzweise ein Lesefluß zustande, Spannung ist ein Fremdwort. Über weite Teile sind die Motive und Vorhaben der Hauptdarsteller überhaupt nicht klar, viele Einsätze wirken nach kurzem Nachdenken als komplett überflüssig, die Kämpfe, die wirklich IMMER die gleichen sind, versprühen soviel Spannung wie ein Bingoturnier im Altenheim, da es völlig klar ist, dass die Blackcollar jeder Laserkanone mühelos ausweichen und in der Folge eine halbe Armee mithilfe eines Ninja-Sterns ausrotten. Unvergessen die Szene, in der zwei Blackcollars ihre Gegner töten, indem sie ihnen ihre Ringe an den Kopf werfen!!!!!! Hallo, gehts noch???

Alles in allem schreibt Zahn wie ein aufgeregter kleiner Junge, der keinerlei Ahnung vom Schreiben an sich hat.
Fazit: Es ist keine Empfehlung, sondern geradezu ein Befehl meinerseits, dieses Buch nicht zu kaufen, nein, nicht einmal in die Hand zu nehmen!
Es grenzt an das neunte Weltwunder, dass dieses Buch überhaupt einen Verleger finden konnte - meine einzige Erklärung dafür ist, dass es sich um ein großes Missverständnis handelt. Meine Rechtsabteilung prüft desweiteren gerade alle Möglichkeiten, die 16 Euro zurückzubekommen.
Mollari zu »Timothy Zahn: Blackcollar«01.04.2008
Klappentext:
Sie sind die einstige Elitetruppe des menschlichen Imperiums: die Blackcollars. Doch die ehemals unbezwingbaren Soldaten sind müde geworden und in alle Himmelsrichtungen zerstreut. Erst als eine technisch weit überlegene Kriegerzivilisation tief in den Machtbereich der Menschheit eindringt und Planet um Planet verwüstet, beschließen die Blackcollars sich wieder zu vereinigen - und zu einem Kampf anzutreten, wie ihn das Universum noch nicht gesehen hat ... Erstmals in einem Band gesammelt: Timothy Zahns "Blackcollar"-Romane, die in den USA seit Jahren Kultstatus haben.

Da ist es! Das mit Abstand schlechteste Buch in den letzten 20 Jahren! Ein Witz, aber leider einer der 16 Euro gekostet hat.
Ich fange mal mit dem Klappentext an: Der Krieg der da beschrieben wird ist 30 Jahre her, und es geht nur um einen Untergrundkampf. Mit SF hat dies nichts zu tun! Dieser Roman ist ein Mix aus Agentenroman a la Tom Clancy und Batman! Denn die Blackcollars sind die Supermänner! Die kommen in einen Raum mit 7 Gegnern, und in Sekunden sind alle Gengner am Boden und besiegt, mit Nunchakus und Shuriken! Ja ja, dies sind die Waffen in der fernen Zukunft. Damit kann man ganze Imperien vernichten. Tut mir Leid wenn ich zu Sarkastisch werde, aber dieses Buch ist eine unverschämtheit.
Liest man den Klappentext denkt man an Niven/Pournelle, an Simmons, an Hamilton oder auch nur an Perry Rhodan, Ren Dhark oder Atlan. Aber dies ist nichts! SF? Fehlanzeige! Auf den ersten 230 Seiten wiederholen sich die Orte, die Gegebenheiten, die "Kämpfe" x-mal. Dieses Buch ist nicht nur furchtbar, es ist auch noch schlecht geschrieben.
Wenn Ihr 16 Euro zu viel hat, dann geht s Spenden an Arme Kinder oder so.
Fazit: Dieses Buch ist noch nicht einmal als Toilettenpapier zu gebrauchen - das Papier ist zu dünn!
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