Schatten der Vergangenheit von Timothy Zahn

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Schatten der Vergangenheit von Timothy Zahn

Originalausgabe erschienen 1997unter dem Titel „Specter of the Past“,deutsche Ausgabe erstmals 2000, 461 Seiten.ISBN 3-453-17153-5.Übersetzung ins Deutsche von Ralf Schmitz.

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In Kürze:

Das Imperium steht vor dem totalen Zusammenbruch. Hilflos muss es mitansehen, wie die „Neue Republik“ Unterstützung von unabhängigen Systemen bekommt. Mit den neuen Machtverhältnissen wächst auch die Gefahr von Unruhen, und Prinzessin Leia hat alle Hände voll zu tun, die entstehenden Interessenkonflikte unter Kontrolle zu halten. Zu allem Überfluss treffen Han Solo und Luke Skywalker bei Angriffen von Piraten auf Klone – und als deren Anführer gibt sich kein geringerer als der Großadmiral Thrawn aus, der gefürchtete Kriegsherr, der vor mehr als 10 Jahren für tot erklärt wurde.
Der Frieden im Universum steht erneut vor der Zerreißprobe.

Ihre Meinung zu »Timothy Zahn: Schatten der Vergangenheit«

Stefan83 zu »Timothy Zahn: Schatten der Vergangenheit«05.05.2008
Das Timothy Zahn zu den besten Star Wars Autoren zählt, beweist er mit „Schatten der Vergangenheit“ einmal mehr. Der Roman spielt zehn Jahre nach der ersten Trilogie. Mittlerweile steht das Imperium am Rand der Niederlage und Admiral Pelleaon, Oberkommandierender der Flotte, will mit der Neuen Republik in Kapitulationsverhandlungen eintreten, was wiederum abtrünnige Imperiale mithilfe eines genialen Plans zu verhindern hoffen. Zahn schreibt erneut auf hohem Niveau und überzeugt mit klasse inszenierten politischen Intrigen und einem verwinkelten Plot. Obwohl die Filmhelden natürlich den Großteil der Geschichte tragen, tauchen auch viele „alte“ Bekannte wie Booster Terrik, Talon Karrde, und Shada D’ukal auf, wodurch der Roman noch zusätzlich an Tiefe gewinnt. Im Gegensatz zur ersten Trilogie resultiert hier die Spannung jedoch allein aus der gespannten, unheilvollen Atmosphäre. Zudem werden endlich einige offene Fragen beantwortet, weshalb trotz mangelnder Raumschlachten oder Blasterkämpfe die Story durchgehend packend bleibt. Da der Leser bereits von Beginn an weiß, dass es sich bei Thrawn um einen Schauspieler handelt, wird der Lesespaß ein wenig geschmälert. Hätte man dies erst zum Ende hin aufgelöst, wäre der Plot noch mal um einiges interessanter und die Gefahr für unsere Helden greifbarer geworden. Überhaupt ist das Fehlen Thrawns einer der Gründe, warum dieser Roman nicht an die Qualität seiner Vorgänger heranreicht. Insgesamt ist „Schatten des Imperiums“ ein gutes Star Wars Buch und schon allein die Tatsache, dass der Leser bezüglich der Besucher aus den Unbekannten Regionen im Dunkeln gelassen wird, zwingt zum Kauf des nächsten Bands.
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