Killzone von Tom Piccirilli

Buchvorstellung

Killzone von Tom Piccirilli

Originalausgabe erschienen 2006unter dem Titel „The Dead Letters“,deutsche Ausgabe erstmals 2008, 420 Seiten.ISBN 3-453-67547-9.Übersetzung ins Deutsche von Nicolai von Schweder-Schreiner.

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In Kürze:

Vor fünf Jahren wurde Eddie Whitts kleine Tochter von einem Serienkiller getötet, der nie gefasst wurde. Das Morden endete, doch der perfide Täter, der sich Killjoy nennt, schreibt Whitt seither kryptische Briefe, in denen er ihn seinen einzigen Freund nennt. Und er hat angefangen, misshandelte Kinder zu entführen und den Eltern seiner damals getöteten Opfer zu übergeben. Das Grauen erreicht eine neue Dimension.

Ihre Meinung zu »Tom Piccirilli: Killzone«

gitte62 zu »Tom Piccirilli: Killzone«15.03.2012
Also, das Buch ist weder spannend noch fesselnd. Es ist mit Abstand das schlechteste Buch, was ich in dieser Richtung je gelesen habe und ich habe schon einiges gelesen.
Die Handlungen sowie die Personen sind derart unlogisch und unrealistisch. Und diese Briefe!!!!!!!!! Die waren ja mit Abstand der größte Mist. Also von diesem sogenannten Schriftsteller werde ich mir kein Buch mehr kaufen. Und das Buch kommt dort hin, wo es hin gehört. Ins Altpapier.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kom_Ombo zu »Tom Piccirilli: Killzone«21.06.2011
Bei diesem Buch bin ich mehr als zwiegespalten. Hier bin ich entweder zu "normal", weil ich dieses Buch nur stellenweise verstanden habe und ich mich mehr in die Situation eines Irren hätte versetzen müssen oder der Autor hat einen durchgeknallten Schreibstil, den man gar nicht verstehen kann.

In den Briefen, die "Killjoy" seinem Opfer schrieb, hatte ich das Gefühl, dass einfach nur irgendein durchgeknalltes Zeug aufgeschrieben wurde, was es gar nicht geben kann. Dann wiederrum war die Story klar und eindeutig! Ich bin sehr verwirrt ... mehr als verwirrt!

Da ich bei diesem Buch, wie oben angesprochen, zwiegespalten bin, werde ich 50° geben!
Alexi1000 zu »Tom Piccirilli: Killzone«10.07.2009
Killzone war mein erster Roman von Pccirilli, und ich war nicht so begeistert.
Vielleicht mit zu viel Erwartung, weil ich bis dato in der Hard-Core Reihe schon ein paar Perlen gelesen hatte.
Die Atmosphäre des Thrillers hat mich relativ kalt gelassen, die Charaktere bleiben etwas blass, aber das größte Manko finde ich die nicht nachvollziehbare Motivation von "Killjoy", völlig unglaubwürdig.
Ich bin jetzt gespannt auf "Schmerz", welches in Kürze erscheint, die Story hört sich wirklich vielversprechend an! Sollte das nichts sein, ist für mich Ende mit Piccirilli.

Fazit: Killzone ist ein seichter Thriller, mit zwei zugedrückten Augen 65°.
Kim zu »Tom Piccirilli: Killzone«06.03.2009
Den Einstieg in das Buch mit der Sekte und den abgedrehten Leuten fand ich noch am spannendsten von allem, was danach kommt.
Die story zieht sich bis zur Mitte total in die Länge und wirklich relevant sind die meisten Dialoge auch nicht.
Das Cover des Buches kann einen echt täuschen. Schade eigentlich.
Leonhearth zu »Tom Piccirilli: Killzone«14.10.2008
Dieses Buch ist das Beste was ich je gelesen habe. Ich habe ja schon wirklich viel gelesen. Aber dieses Buch ist das Beste. Ich würde es jeden weiterempfehlen. Es lohnt sich wirklich. Am ANfang ist es zwar ein wenig schwer, doch danach ist es relativ flüßig. Durch die vielen ausgeschmückten Characktere und vorgeschichten wirkt es sehr lebendig. Durch all die Handlungen fesselt dieses Buch. Es ist das Beste was ich kenne.
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Schrodo zu »Tom Piccirilli: Killzone«09.09.2008
Der Kindermörder Killjoy tötet kleine Kinder, unter den ermordeten Kindern ist auch Eddie Whitts kleine Tochter. Killjoy entführt andere von ihren Eltern misshandelte Kinder und legt sie den trauernden Ehepaaren vor die Tür. Eddie, dessen Frau inzwischen im Sanatorium lebt ist, beginnt ihn zu jagen. Das Buch ist gut zu lesen, aber nur mäßig spannend, dafür ist der Schluss nicht so wie man ihn bei einem Krimi zu kennen glaubt.
Die ganze Geschichte ist voll von mehr oder weniger durchgeknallten Jungs und Mädels. Wer denkt sich nur so was aus…ja klar Herr Piccirilli natürlich. Bin mal gespannt was der Herr noch so schreibt.
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Bio-Fan zu »Tom Piccirilli: Killzone«09.09.2008
Der Einstieg zu diesem Roman ist mir nicht leicht gefallen. Nach Killjoys erstem Brief und dem sich anschließenden Gespräch Whitts mit der Familie Prott habe ich das Buch erst einmal weggelegt- das war mir einfach zu strange.
Da ich aber selten ein Buch aufgebe, hatte ich es mir nochmal vorgenommen und jetzt nach Beendigung der Lektüre merke ich, wie intensiv es nachwirkt.
Piccirilli ist es gelungen, verschiedenste Formen des "Wahnsinns" in seinen Figuren zu manifestieren.
Da sind zum einen Eddie und Karen Whitt, deren Tochter Sarah das erste Opfer des Kindermörders Killjoy ist. Karen kann den Verlust nicht verkraften, reagiert mit Verleugnung und fristet ihr Leben in einer psychatrischen Einrichtung. Wir erleben Eddie als Hauptperson auf der nicht enden wollenden Suche nach dem Mörder seiner Tochter. Seine innere Zerrissenheit - geprägt von Gefühlen des eigenen Versagens, der Wut, der Trauer, des Hasses, ja der Mordlust- läßt ihn einen Nebenschauplatz betreten, um sich abzureagieren. Da sein Kontrahent Killjoy selbst nach fünf Jahren ausschließlicher Suche nicht zu fassen zu sein scheint, verlagert Eddie seine Jagd auf die Angehörigen der Familie Prott, deren Verrücktheit so offensichtlich ist und schon mehr als ein Dutzend Menschenleben gekostet hat.
Zuletzt sei der Serienkindermörder Killjoy selbst genannt - bei der Definition dessen Wahnsinns sich Piccirilli schwertut und er einiges im Dunkeln lassen muß. Die Psychopathologie eines Serientäters macht ja fast allen Autoren Schwierigkeiten und hier im besonderen, da der Täter eine fast unglaubliche Umkehr vollzogen hat.
Nach dem für mich etwas holprigen Beginn wurde es ein "schnelles", richtig spannendes Buch. 85 Grad
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Stefan83 zu »Tom Piccirilli: Killzone«16.06.2008
Tom Piccirillis „Killzone“ ist mal wieder eins dieser hervorragenden Beispiele US-amerikanischer Literatur, welches im mittlerweile riesigen Becken des Mainstreams untergeht und dessen von der Grundidee eigentlich intelligenter Plot im weiteren Verlauf jeglichen Kontakt zur Realität verliert. Der Inhalt ist schnell erzählt: Nach dem Tod seiner Tochter, dem ersten Opfer eines Serienkindermörders, hat Eddie Whitt jegliche Perspektive in seinem Leben verloren. Sein einziges Ziel, sein einziger Lebensinhalt lautet Rache. Seit nun fünf Jahren lässt er nichts unversucht um „Killjoy“ zu stellen, der mittlerweile sein grausiges Handwerk beendet hat und den Eltern seiner damaligen Opfer als eine Art makabre Wiedergutmachung entführte Kinder vor die Haustür stellt. Kein Grund für Whitt die Jagd aufzugeben. Klingt spannend, nach erfrischend neuer Idee? Ja, klingt so. Die Umsetzung lässt aber letztendlich jegliche Finesse und Zutaten vermissen, die einen guten Thriller ausmachen. Piccirillis stereotype Figuren sind blass, stark überzeichnet und könnten einer mittelmäßigen US-Serie entnommen worden sein. Von Logik, Glaubwürdigkeit und Realismus im Handeln des Protagonisten keine Spur. Eddie Whitts Charakter bleibt bis zuletzt rätselhaft unausgeglichen. Mal der trauernde, kaputte Vater, dann an anderer Stelle wieder eiskalter Rächer. Auch das Verhalten von Polizei und FBI, welche 350 Seiten blind durchs Dunkel tappen und wegen Whitts Alleingang gerade mal mahnend den Finger heben, bleibt schlichtweg nicht nachvollziehbar. Teile der Story, wie der Einbau einer Sekte von Wahnsinnigen lassen sich nicht in Einklang mit dem Rest des Plots bringen und wirken einfach fehl am Platz. Was bleibt unterm Strich? Einziger Grund für eine nicht viel tiefere Bewertung ist der ab Mitte doch stark ansteigende Spannungsbogen. Hat man sich erstmal damit abgefunden, dass die Suche nach einem Sinn im Ganzen eben letztgenannten nicht macht, wird der Leser nämlich gut unterhalten. Nicht auf hohem Niveau, aber gerade so leidlich, dass man das Buch nicht in die Ecke knallt. Die Auflösung fand ich durchaus gelungen, wenngleich mir auch jegliche Hinweise entgangen sind, welche auf den Täter gedeutet haben. Insgesamt ist „Killzone“ ein mittelmäßiger, unspektakulärer Thriller im Stile eines James Patterson, der als Unterhaltung für die Zugfahrt zur Arbeit seinen Dienst tut, einen höheren Anspruch allerdings nicht erfüllen kann. Lediglich in Killjoys Briefen deutet Piccirilli an, dass er sich mit diesem Werk vielleicht etwas unter Wert verkauft hat. Warum „Killzone“ in der Heyne Hardcore-Reihe erschienen ist, bleibt für mich aber völlig schleierhaft. Bis auf einige derbe Prügeleien ist hier nix mit Hardcore.
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Cthulhu zu »Tom Piccirilli: Killzone«06.05.2008
Das beste am Buch waren die Briefe Killjoys. Und vielleicht noch die Dialoge mit den abgedrehten Sekten-Mitgliedern.
Den Rest kann man vergessen. Auch ich sage: Altpapier!!
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Sonny zu »Tom Piccirilli: Killzone«04.05.2008
Für mich rausgeschmissenes Geld. Musste mich regelrecht dazu durchringen es zu lesen. Nicht etwa, weil es so hart ist (immerhin Hard Core Reihe), sondern weil es gähnend langweilig war. Die Tätersuche ist hier nur Nebensache. Vielmehr ereifert sich der Autor darin immer neue Varianten der (Seelen)Schmerzbeschreibung zu finden. Und das nicht sonderlich erfolgreich. Überhaupt benutzt der Autor eine sehr blumige Sprache. Alleine im Bezug auf die Sekte. Ich wußte nicht, ob ich lachen oder schreien sollte.
Fazit: Weder hart, noch spannend. Die Charaktere so blass, dass sie mich völlig kalt ließen und der Stil so naja.
Altpapier!
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