Schmerz von Tom Piccirilli

Buchvorstellung

Schmerz von Tom Piccirilli

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „The Midnight Road“,deutsche Ausgabe erstmals 2009, 420 Seiten.ISBN 3-453-67549-5.Übersetzung ins Deutsche von Nicolai Schweder-Schreiner.

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In Kürze:

Der schlimmste Winter seit Menschengedenken. Der Sozialarbeiter Flynn fährt durch den dichten Schneesturm zum abgelegenen Haus der Familie Shepard. Die kleine Tochter Kelly soll angeblich in Gefahr sein, zeigt jedoch keine Spuren einer Misshandlung. Flynn spürt instinktiv, dass hier etwas nicht stimmt. Und er soll recht behalten.

Ihre Meinung zu »Tom Piccirilli: Schmerz«

Frank zu »Tom Piccirilli: Schmerz«20.02.2010
Einfach macht es Piccirilli seiner Leserschaft nicht, soviel ist richtig.
Der durch ein Erlebnis in seiner Jugend selbst traumatisierte Sozialarbeiter "Flynn" rettet ein kleines Mädchen sowie ihren offensichtlich geisteskranken, autistischen Onkel aus dem Haus einer (ihrer) Familie.
Dann wird es kompliziert.
Fortan trachtet irgendwer Flynn nach dem Leben, die Vergangenheit sowie die Gegenwart vermischen sich.
Das Psychogramm der Hauptfigur gelingt dem Autoren dabei hervorragend (im übrigen halte ich den "sprechenden Hund" für einen Stellvertreter - aber das nur nebenbei), die restlichen Protagonisten bleiben allerdings seltsam blaß.
Und nach dem wenig überraschenden (dennoch gut geschriebenen) Ende bleibt die Frage ob man aus dieser Geschichte nicht mehr herausholen hätte können.
Verhaltene 70%.
sue82 zu »Tom Piccirilli: Schmerz«06.12.2009
Was für ein Quark! Kann man ein Buch ernst nehmen, in dem der Geist eines Hundes mit dem Hauptprotagonisten spricht? Ganz klare Antwort: Nein! Nun ja, das war leider noch nicht alles. Die Story ist unzusammenhängend und man kommt ziemlich schnell dahinter wie alles zusammenhängt. Keine Spannung, total wirr und pure Langeweile macht das Buch im Großen und Ganzen aus. Warum ich das Buch wider Erwarten beendet habe? Ich wollte dann doch wissen ob ich mit meinem Verdacht recht hatte. Tja ich hatte Recht. So eine schlechte Auflösung habe ich selten gelesen.
Richtig toll fand ich ja, das Richard Laymon so ein großer Fan ist, jedenfalls lt. Klappentext. Das Buch erschien nach seinem Tod. Klar das Laymon ein Fan von dem Buch ist, immerhin sprechen da auch tote Hunde.
Das war nach Killzone mein 2ter Piccirilli und nun auch mein letzter. So einen Quark kann man sich nicht ein drittes Mal antun.
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexi1000 zu »Tom Piccirilli: Schmerz«09.09.2009
Wow, was für ein Roman! Nach dem meiner Meinung nach etwas lahmen KILLZONE nun mein 2. Buch von Piccirilli.
Schön, das ich Ihm noch eine Chance gegeben habe...
Hier macht der Autor alles richtig: Die Figuren sind interessant, es wird eine gute Charakterisierung durchgeführt. Teils liegt in den Protagonisten eine tiefe Traurigkeit/Weltschmerz, den der Autor sagenhaft transportiert!
Auch dieser Roman ist kein reines Actionfeuerwerk, hat er aber auch nicht nötig (obwohl gerade das erste Kapitel als Einleitung förmlich über einen hinwegrollt, so etwas intensives und gut geschriebenes lobe ich mir.
Danach wird es aber vom Erzähltempo etwas langsamer, was im nachhinein der Story aber sehr zu gute kommt..., um am Ende, wenn sicgh der Kreis der Handlung schließt, nochmal die Intensität des Anfangs aufzunehmen.

Ich habe lange nicht mehr so ein ausgeklügeltes Ende gelesen (hatte fast Tränen in den Augen...).

Alles in allem, ein hervorragender Roman, dem ich nur minimalen Punktabzug wegen einer kleinen Unzulänglichkeit (die ich hier aber nicht nennen möchte) gebe, fast perfekte 95°!

ich bin mit Piccirilli versöhnt, und freue mich auf weitere Veröffentlichungen von Ihm!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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