Nomade von Torsten Fink

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2010, 464 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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In Kürze:

Der junge Seher Awin kämpft verzweifelt darum, von seinem Volk, den als Wüstennomaden umherziehenden Hakul, als Krieger anerkannt zu werden. Doch sein eifersüchtiger Meister raubt ihm jedes Selbstwertgefühl, obwohl Awin längst der bessere Seher ist. Da wird der Lichtstein geraubt, der größte Schatz der Hakul, und Awin erhält endlich die Möglichkeit, sich zu beweisen …

Ihre Meinung zu »Torsten Fink: Nomade«

Snofru zu »Torsten Fink: Nomade«09.06.2010
Ich habe das Buch gerade fertig gelesen und war anfangs davon sehr begeistert. Vorweg gesagt, es war zwar nichts besonderes oder weltbewegendes. Dennoch ist das Buch sehr spannend geschrieben. Der Konflikt zwischen Awin und seinem Meister hat mich immer wieder angetrieben weiter zu lesen. Ich habe mich immer gefragt, warum Curru (Aiwans Meister) so eifersüchtig auf seinen Lehrling ist und warum er ihn bei jeder Gelegenheit schlecht macht. Aiwan ist ein begabter Seher, ohne Eltern, sein Klan wurde vernichtet, er wurde in einen neuen Klan aufgenommen und und der Lehrling des dortigen Sehers. Sein Talent wird jedoch rasch von den anderen Clanmitgliedern erkannt, insbesondere des Klanoberhauptes, einem sympathischen Anführer, dessen Sohn jedoch nur Verachtung für Aiwan übrig hat. Somit hat man eine bekannte Situation, der arme begabte Schüler, mit Feinden aber einem mächtigen Gönner. Diese Tatsache macht die Gechichte allein schon sehr interessant. Ist aber in der Weise nichts neues (was ich hier eingestehen muss).

Die Story beginnt damit, dass ein Artefakt aus einem Grab gestohlen wird und der Klan sich aufmacht den Dieb zu stellen und das Artefakt zurück zu holen, es beginnt ein Kreuzzug der mit einigen Irrungen verbunden ist. Spannend dabei ist, dass die Klanmitglieder darauf verlassen, was die beiden Seher des Klans prophezeien. Durch den Zwist der beiden kommt es da natürlich zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen.

Die Story wird weiterhin spannend gehalten indem der Klan auf seinem Kreuzzug zwei reisende Frauen trifft, Merege und Salina, beide scheinen eine Art Zauberinnen zu sein, erst im Laufe der Handlung klärt sich dessen Herkunft und deren Absichten auf.

Weiter möchte ich jedoch nicht verraten :-).

Alles in Allem eine doch spannende Geschichte, die aber das Rad nicht neu erfindet. Vorallem am Anfang hat mir das Buch sehr gefallen. Erst das Ende ( ca. die letzten 50 Seiten) ging in eine Richtung die mir weniger gefiel. Aber das ist wohl Geschmackssache. Ich für meinen Teil werde den zweiten Band auf jeden Fall auch lesen. Letztendlich empfehle ich das Buch jedem der es in der Bibliothek sieht und am Wochenende nichts anderes zu tun hat, man macht meiner Ansicht nach nichts falsch mit dem Buch.

Lg Snofru
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