Leseprobe

Die Stadt der Träumenden Bücher von Walter Moers

Buchvorstellung

  • Fantasy
  • Science-Fiction
  • Horror
  • Mystery

Originalausgabe erschienen 2004 , 464 Seiten. ISBN 3-492-24688-5.

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In Kürze:

Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher …

Ihre Meinung zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher«

Nathalia Klischinski zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 09.02.2012
Ich musste das Buch lesen, weil ich ein Referat darüber halten musste.
Anfangs, damit meine ich die ersten 150 Seiten, bin ich wirklich nicht mit dem Buch klargekommen. Ab dem zweiten Teil wurde es aber erst richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!
Wirklich ein klasse Buch, ich empfehle es jedem weiter, der Fantasy-Bücher mag!!!!
Mio zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 03.11.2010
Meine Schwester gab mit dieses Buch immer wieder in die Hand und ich schob es immerwieder dankend zur Seite, ein großer Fehler!
Anfangs war ich wenig begeistert von diesen langen Einschiebungen und Anmerkungen, dass ich in Versuchung gerat, es zu überblättern.
Doch dann überraschte mich Walter mal wieder aufs Neue mit einer einzigartigen und unfassbar himmlischen Geschichte!
Beim Schattenkönig musste ich beinahe weinen.
Als ich die letzte Seite gelesen hatte, lehnte ich mich erstmal zurück und schloss die Augen. Dann sprang ich auf und musste meiner Schwester sofort berrichten, wie begeistert ich war!
LilyCool zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 10.08.2010
Eine enge Freundin schenkte mir dieses Buch schon 2008 zu Weihnachten. Ich habe es jedoch immer wieder aufgeschoben es zu lesen. Dieses Jahr bin ich endlich dazu gekommen und muss sagen: Es gehört in meine Top 10!

Anfangs war es ein wenig gewöhnungsbedürftig aus der Sicht eines Dinos zu lesen und die Geschichte zu erleben und in meinen Gedanken wurde er immer wieder automatisch zum Menschen. Dennoch: Ich konnte das Buch teilweise nicht mehr aus der Hand legen. Die Buchlinge sind meine absoluten Favouriten (wenn ich könnte, wäre ich selbst gern einer), der Schattenkönig hat die herzzerreißendeste Geschichte (und dazu passende Ende), das ich je gelesen hab.
Buchhaim wäre eine Stadt, in der ich gerne leben würde, wenn man mir sagt, wie man dort überlebt ;). Die Trompaunenmusik würde ich zu gern mal hören ... Ich bin echt begeistert von dem Buch und an sich bin ich nicht durchweg zufrieden zu stellen. Selbst die kleinsten Rechtschreibfehler springen mir ins Auge (pedantisches Gehirn *fluchfuchtel*), einige Fragen, die offen bleiben, quälen mich richtiggehend und manchmal wünschte ich, ich könnte die Autoren allesamt persönlich befragen wie nun die Antworten auf meine Fragen lauten, aber das geht natürlich nicht immer. Bei diesem Werk allerdings, habe ich nicht das Geringste zu beanstanden. Es ist fesselnd geschrieben, man durchlebt alles mit (genial finde ich auch die Fußnoten), wünscht sich so manch erfundene Sache (wie das Bienenbrot, die Trompaunenmusik, teilweise die Bücher oder die Buchlinge) herbei und das Ende schließt passend mit dem Orm ab.

Ich kann es nur weiterempfehlen!
Michelle6040 zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 19.12.2009
Also ich war noch am überlegen dieses Buch zu kaufen, habe mich aber zuerst dagegen entschieden. dann bin ich bein schmökern in der Buchhandlung darauf gestoßen und hab mich spontan entschlossen es doch mal zu kaufen.

Zum Glück! ich musste mich zwar erst an den Gedanken eines Dino/Echsenproganisten (auch noch mit dem Hildegunst von Mythemetz)gewöhnen, aber mich hat die geschichte total gefesselt.
Die Stadt der träumenden Bücher, ist für mich das erste Buch von Walter Moers. Ich kann es nur wärmestns empfehlen dieses Buch zu lesen.

In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist´s, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt

lg
netzhog zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 04.08.2009
walter Moers, ist schon eine klasse f. sich.
sehr fantasy-volle, fasinierende auge f. details und eine deutlich aber nicht zu dominanten hang zu intelligenten humors. das sind im grunde genommen die zutaten f. seine buch-rezepte. gelunge wird ich sagen. - ich wirde mich immer wieder anstellen f. noch einen portion ;)

gruß
Netz,,,
SordisPretiosa zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 04.08.2009
Da ich aufgrund des Covers und der Innenillustrationen zunächst von einem Jugendbuch ausging, hat mich das Resultat letzten Endes um so mehr überzeugt.

Das Buch kann mit einer Mischung aus unvorhergesehenen Wendungen, Abwechslung und Spannung ebenso aufwarten wie mit gewissen Ereignissen, auf die man hinfieberte, ganz einfach weil man weiß, dass sie geschehen müssen, vor denen aber meist erst einmal noch ein neuer Handlungstrang eingebettet wird und noch einer und... naah, ihr wisst, was ich meine. ;)
Es ist voller Andeutungen, Hommagen, Anagrammen und sowohl Verbeugungen vor als auch Kritiken an anderen, realen Autoren.

Ein wunderbare Mischung aus Fantasy [wenn auch ohne monumentale Schlacht], Horror [wenn auch ohne jeglichen Gore oder Splatter] und einer prächtigen Liebeserklärung an Bücher und Literatur allgemein.

Wunderbar also für alle Bibliophilen, die ein Buch auch einfach schon um des Buches willen lieben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
woodhouse zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 22.06.2009
Ich bin rein zufaellig beim Stoebern in der Buchhandlung ueber dieses Buch gestolpert.
Der Klappentext ("... Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!") hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttaeuscht.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und kann es nur jedem empfehlen, der bereit ist, seine kindliche Phantasie auszugraben und sich auf diese Welt einzulassen.
Das Buch ist - meiner Meinung nach - ein kleines Gesamtkunstwerk und eine Liebeserklaerung an die Literatur.
Pyros zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 20.06.2009
Man(n) Verzeihe mir meine Umgangs sprache aber ich fand das Buch Ober-Affen-Super-Geil!Im Gegensatz zu vielen anderen Lesern wie ich hier erfahre empfand ich das Buch von Anfang an sehr spannend und mitreissend. Jeder der dieses Buch nicht kennt ist meiner Meinung nach ein bemitleidens wertes Geschöpf..... Und wer es nicht mag absolut unverständlich. Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen da es einfach nur GENIAL ist.
coffeedrunkard zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 20.02.2009
Die Stadt der träumenden Bücher war mein erstes Moers Buch und Langeweile war der einzige Grund dass ich es gekauft habe. Und so verneige ich mich in Dankbarkeit vor der Lady Zufall.

Die Stadt der träumenden Bücher hat alles was man in einem Fantasy Roman erwartet. Drachen, Drachenschätze, tragische Helden, weise Lehrmeister, Monster, Verschwörungen, naive Helden aso.
Nichts neues also, aber dann kommt alles ganz anders.
Der Drache ist der naive Held, seine Gattung spukt kein Feuer sondern Prosa und Lyrikzitate und schläft nicht auf Goldbergen sondern maximal mit dem Kopf auf einem Buch.
Und DIE (Bücher) sind bei weitem nicht so harmlos wie man vielleicht annehmen möchte, allerdings gilt das Gleiche für Musik und Verleger, was sich unserem Helden im Verlauf der Handlung auf, mehr oder weniger, schmerzliche Weise erschließt.

Das Buch entwickelt sich langsam, zuerst wird der Leser an den Gedanken von zwei Meter großen, sprachverliebten Echsen gewöhnt und die ersten Hinweise auf das spätere Geschehen werden eingestreut. Und dann hat man sich auch schon gemeinsam mit Hildegunst (was für ein Name) in den Straßen und Geheimnissen von Buchhaim verirrt wo man lernt zwischen Monster und monströs zu unterscheiden.

Ich selbst war von dem Buch absolut begeistert, mir gefällt Moers Schreistil und die Art wie er Zamonien darstellt, einen verlorenen Kontinent, mit eigenen Völkern und eigener Kultur und trotzdem Teil unserer Welt, dessen Bewohner sich gar nicht so sehr von uns unterscheiden.
In meiner Euphorie, habe ich das Buch natürlich gleich einer Freundin aufgenötigt, die sehr schnell und aufgegeben hat und meinte das ganze wär ihr zu Alice-lasstig, Drogentrip auf Papier sozusagen.
In der Zwischenzeit habe ich noch zwei andere Zamonien Romane gelesen und die Skala hat sich dadurch nach oben erweitert, will heißen DSDTB ist ein wunderbares Buch aber ist gibt bessere Moers Bücher.

cd
Lauch-chan zu »Walter Moers: Die Stadt der Träumenden Bücher« 10.08.2008
„Ja, ich rede von einem Ort, wo einen das Lesen in den Wahnsinn treiben kann. Wo Bücher verletzen, vergiften, ja sogar töten können. Nur wer wirklich bereit ist, für die Lektüre dieses Buches derartige Risiken in Kauf zu nehmen, wer bereit ist, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um an meiner Geschichte teilzuhaben, der sollte mir bis zum nächsten Absatz folgen. Allen anderen gratuliere ich zu ihrer feigen aber gesunden Entscheidung, zurückzubleiben. Macht’s gut ihr Memmen! Ich wünsche euch ein langes und sterbenslangweiliges Dasein und winke euch mit diesem Satz Adieu!“


Auch ich habe diese Warnung nicht ernst genommen und mit einem lächeln darüberhinweggelesen. DAS WAR EIN FEHLER!!! Es lässt einen nicht mehr los! Ich bin überwältigt von der menge "Orm" die dort drinne steckt. Ich traue mich kaum noch ein anderes Buch zu lesen, da ich im Hinterkopf immer den gedanken habe: "`Die Stadt der Träumenden Bücher`, das Buch kann nicht übertroffen werden!"
Und so ist es dann auch immer, ich wurde von allen Folgenden Büchern regelrecht enttäuscht , da sie nicht annähernd so gut sind wie dieses. Natürlich sind diese Bücher sehrwohl gut aber eben nicht so gut wie dieses!
Auserdem kann ich von diesem Buch nicht mehr genug kriegen, ich lese es Momentan zum 9ten mal durch und habe immer noch nicht genug. Es ist wie im Buch, als Hildegunst, in den vom Orm durchströmten Büchern des Schattenkönigs liest und nicht mehr genug davon bekommt. So geht es mir in etwa auch.
Auserdem ist es eine wahre Freude wenn man mal wieder einen Autor oder einen Kritiker
in diesem Buch "gefunden oder entschlüsselt" hat.

Entgegen vieler Komentare fand ich das Buch von Anfangan "spannend". Der Schreibstil hat mich von den ersten Zeilen an in seinen Bann gezogen. Sein Schreibstil lässt einen förmlich über die Worter,Sätze, Seiten fliegen. Einmal lacht man so sehr, bis einem die Tränen kommen und man nicht mehr lesen kann, da einem der Bauch vor lauter lachen weh tut und man wegen den Tränen nichts mehr deutlich lesen kann, da mal wieder irgendetwas komisches erwähnt wird ( "Ich bin ein Schrank voll ungeputzrer Brillen")oder sich unser lieber Hildegunst mal wieder von der einen in die nächste katastrophe begeben hat ,an einer anderen Stelle ist man traurig und muss weinen da irgentetwas schlimmes passiert ist, wieder an einer anderen stelle kann man vor lauter Spannung nicht mehr abwarten was in der nächsten Zeile, auf der nächsten Seite oder im nächsten Kapitel steht und dann könnte man wieder irgendeinem Charakter eine mitgeben weil sich diese besönders gemein verhällt und so weiter, wirklich kein Gefühl wird ausgelassen. Es ist wie in diesem Manuskript des "Unbekannten".

Zum Schluss noch einen gutgemeinten Rat: Lest euch das Buch bevor ihr es kauft zuerst an ( Ich lese bei jedem Buch das ich vllt. kaufe, die letzten 3 Zeilen durch. Das ist kein direktes spoilen, da in den letzten Zeilen meist nichts wirklich wichtiges mehr steht. Man bekommt aber einen guten Eindruck vom Schreibstil des Autors und kann sich seine Meinung Bilden, ob man dieses Buch nun kauft oder nicht. Warum nicht die ersten Zeilen des Buches -... weil sie einem entweder schon zu viel von der Geschichte sagen oder weil sie einen "belügen" . Aber das ist nur meine Methode, vllt. habt ihr eine, die euch besser liegt . ).
Vorallem bei Walter Moers ist das wichtig , denn entweder man liebt seine Bücher oder man mag sie nicht, was anderes gibt es nicht man kann es nicht lesen und dann sagen ging so -.. das geht wirklich nicht.

Und mit einem der wohl bekanntesten und beliebtesten Stellen dieses durchormten Buches, wünsche ich allen Lesern viel vergnügen und möget ihr noch weiterhin durchormte Bücher lesen und ein spannendes und gefährliches (Bücherleser-)Leben haben!

Mfg Lauch-chan

Bin schwarz, aus Holz und stets verschlossen
Seitdem mit Stein sie mich beschossen
In mir ruh'n tausend trübe Linsen
Seitdem mein Haupt ging in die Binsen
Dagegen helfen keine Pillen:
Ich bin ein Schrank voll ungeputzter Brillen

(von Danzelot von Silbendrechsler)
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